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AssCompact 01/2020

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STUDIEN comdirect:

STUDIEN comdirect: Realzinsverlust trifft Geringverdiener am meisten (ac) Der Realzinsverlust infolge von Niedrigzins und Inflation trifft laut comdirect Realzins-Radar vor allem Geringverdiener: Die 20% mit dem geringsten Einkommen in Deutschland haben 2018 im Schnitt 1,5% des Wertes ihres Finanzvermögens durch den negativen Realzins verloren. Damit ist der Verlust in dieser Gruppe anderthalb Mal so hoch wie bei den einkommensstärksten 10% der Bevölkerung. Sie mussten Werteinbußen von 0,6% ihres Finanzvermögens hinnehmen. Als Realzins wird der tatsächliche Zins auf Sparprodukte bezeichnet, der nach Abzug der Inflation übrig bleibt. Im dritten Quartal 2019 lag er bei −1,32%. Allein in den ersten neun Monaten 2019 haben die Deutschen dadurch 24 Mrd. Euro an Wert auf ihre Ersparnisse verloren. Unterschiedliches Sparverhalten Die ungleiche Belastung durch den Realzins zeigt sich auch beim Blick auf das Vermögen der Haushalte: Der Wertverlust liegt bei den 20% mit dem geringsten Vermögen mit 1,4% doppelt so hoch wie bei den vermögendsten 10% der Deutschen (0,7%). Der Grund dafür liegt im Sparverhalten: Menschen mit weniger Einkommen legen im Schnitt ihr komplettes Geld in Spareinlagen an. Dazu gehören Girokonten, Tagesgeld, Festgeld und weitere Sparkonten. Die Durchschnittsverzinsung liegt bei diesen Produkten mit aktuell 0,15% deutlich unter der Inflationsrate von 1,47% (Stand drittes Quartal 2019). Bei den Topverdienern liegt der Anteil der niedrig verzinsten Spareinlagen hingegen bei lediglich 41% des gesamten Finanzvermögens. Generali-Streitatlas 2019: Öfter, länger, teurer (ac) „Deutschlands großer Streitatlas 2019“, den die Generali Deutschland auf Basis der Daten ihres Rechtsschutzversicherers Advocard alle zwei Jahre herausgibt, belegt mit Zahlen und Fakten, wie in der Bundesrepublik gestritten wird. Demnach dauert fast die Hälfte aller Streitfälle (48%) zwölf Monate und länger. Im Vergleich zum letzten Streitatlas ist bei den langwierigen Auseinandersetzungen eine Zunahme um 4,5% zu verzeichnen. Jeder zehnte Streit ist teurer als 10.000 Euro, was einen Anstieg um 2,8% bedeutet. Auseinandersetzungen mit niedrigen Streitwerten (bis 2.000 Euro) haben hingegen am stärksten ab - genommen (−3,1%). Streit dreht sich meist um Mobilität, Familienangelegenheiten oder Reisemängel Im Vergleich der Bundesländer wohnen die größten Streithähne im Norden und Westen der Republik und tragen dazu bei, dass das Streitaufkommen im Durchschnitt bei 24,7 Streitfällen pro 100 Einwohnern liegt. Knapp ein Drittel aller Streits findet laut aktuellem Streitatlas rund um das Thema Straßenverkehr und Mobilität statt: Mehr als jeder Vierte (26%) streitet wegen vermeintlich ungerechtfertigtem Blitzen oder zu hohem Tempo. Weitere konkrete Streitgründe sind Verkehrsunfälle (23%) oder Auseinandersetzungen wegen Mängeln beim neuen Fahrzeug (10%), die zu großen Teilen im Zeichen des Dieselskandals stehen. Noch mehr Die hierzulande ausgetragenen Streitigkeiten gehen ins Geld Streitdauer Anteil in Prozent 2016 2018 fechten die Menschen in Deutschland Konflikte im Privat- und Strafrecht aus – auf diese Kategorie entfallen rund 38% aller Streitfälle. Von Familienangelegenheiten bis hin zu Reisemängeln sind die Gründe hier sehr unterschiedlich. Generell werden knapp zwei Drittel aller Streitigkeiten von Männern ausgetragen (66,5%), Frauen sind lediglich mit 33,5 Prozent in Auseinandersetzungen verwickelt. Und: Im Alter zwischen 46 und 55 Jahren streitet man sich hierzulande statistisch gesehen am häufigsten (27,5% aller Streitfälle). Insgesamt nimmt jedoch auch der Anteil der jüngeren Streithähne deutlich zu: 2009 waren junge Erwachsene unter 36 Jahren für nur 13,9% aller Streitfälle verantwortlich – heute sind es bereits 23,7%. Entwicklung zu 2014 Bis 3 Monate 18,5 20,0 +1,5 3 bis 6 Monate 24,7 20,5 -4,2 6 Mon. bis 1 Jahr 13,1 11,3 -1,8 1 Jahr bis 2 Jahre 33,6 39,5 +5,9 2 Jahre und mehr 10,1 8,7 -1,4 Jeder zehnte Streitwert beträgt 10.000 Euro und mehr. Quelle: Deutschlands großer Streitatlas 2019 18 Januar 2020

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