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AssCompact 01/2020

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News DEUTSCHE FINANCE GROUP schließt PPP Fonds Ehemalige Geschäftsführer der P&R-Gruppe zu Schadensersatz verurteilt (ac) Die Kanzlei Schiller & Gloistein hatte im Februar 2019 im bundesweit ersten Urteil gegen einen Finanzvermittler von P&R über 120.000 Euro erstritten. Nun hat sie weitere Urteile für ihre Mandanten verbucht. Dabei ging es um Schadensersatzverpflichtungen der ehemaligen Geschäftsführer der Gruppe. Das Landgericht München II hat Martin Ebben zur Zahlung von rund 35.000 Euro verurteilt. Auch das Landgericht München I hat in vier Verfahren die Rechtsnachfolger des langjährigen Geschäftsführers Wolfgang Stömmer zum Schadensersatz von knapp 100.000 Euro zzgl. Zinsen verurteilt. Gericht folgt Argumentation der Kläger Die Gerichte entschieden übereinstimmend, dass die Beklagten dazu verpflichtet seien, die Kläger von möglichen Rückforderungen durch den Insolvenzverwalter freizustellen. Sollte der Insolvenzverwalter wie angekündigt bereits erhaltene Mieten zurückfordern, so haben die Beklagten auch diese Beträge auszugleichen. Da Wolfgang Stömmer kurz nach der Insolvenz von P&R verstorben ist, wurde die Erbin verklagt. Diese hat der Kanzlei zufolge hohe Vergleichszahlungen in Aussicht gestellt. Es müssten somit erhebliche Vermögenswerte im Nachlass von Wolfgang Stömmer vorhanden sein. Signalwirkung für weitere Verfahren Die bisher erstrittenen Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Sie haben laut Schiller & Gloistein dennoch eine starke Signalwirkung für Verfahren gegen die weiteren Drahtzieher im P&R-Anlageskandal. Nun würden insbesondere auch die Wirtschaftsprüfer und Hintermänner der Schweizer P&R Equipment & Finance Corp. in den Fokus rücken. Die ehemaligen Geschäftsführer von P&R sind zu Schadensersatz verurteilt worden. © Yvonne Weis – stock.adobe.com (ac) Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat den PPP Privilege Private Partners Fund aufgelöst. Der Gesamtmittelrückfluss an die Anleger lag bei 145,3%. Der PPP Fund investierte in ein breit diversifiziertes Gesamtportfolio, bestehend aus sechs institutionellen Zielfonds mit Investitionen in elf Ländern und 130 Direktinvestments aus den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Das Ergebnis übertraf die letzte kommunizierte Prognose vom Oktober 2019 von 143% um gut 2 Prozentpunkte. Voigt & Coll. startet Sachwertedachfonds (ac) Der alternative Investmentfonds (AIF) „V&C Sachwert-Auslese I GmbH & Co. geschlossene Investment KG“ der V&C Portfolio Management GmbH & Co. KG hat von der BaFin die Vertriebszulassung erhalten. Mit dem Fonds beteiligen sich Anleger an einem breit diversifizierten Sachwertportfolio. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) dient die Quadoro Investment GmbH. Mehrere Asset-Klassen Der AIF investiert in ein diversifiziertes Portfolio verschiedener Asset-Klassen. So sind Investments in den Bereichen Immobilien, Transport, erneuerbare Energien und Private Equity möglich. Schwerpunkt sind Zielfonds für institutionelle Investoren aus Asset-Klassen, an denen sich Privatanleger meist nicht direkt beteiligen können. Erstes Portfolio bereits angebunden Ein Portfolio erneuerbarer Energien wurde bereits angebunden. Weitere sind laut V&C Portfolio Management in Vorbereitung. Der „V&C Sachwert- Auslese I“ hat ein planmäßiges Volumen von 20 Mio. Euro. Die Gesamtausschüttung wird auf 151% bei einer Laufzeit von 14 Jahren prognostiziert. Die Mindestanlage beträgt 5.000 Euro. 54 Januar 2020

Marvest launcht weiteres Schiffsinvestment Hohe Nachfrage nach neuer Solvium-Platzierung (ac) Solvium hat eine hohe Nachfrage nach dem jüngsten Angebot Logistik Opportunitäten Nr. 1 vermeldet. Nach acht Wochen Vertriebszeit seien bereits mehr als 25% des gesamten Platzierungsvolumens von 25 Mio. Euro verkauft. Zugleich wurden erste Investitionen in rund 850 Transportbehältnisse getätigt. Weitere sind laut Solvium in Anbahnung. Bei Vollplatzierung soll das Portfolio aus 6.000 bis 8.000 Transportbehältnissen bestehen. Die Vermögensanlage hat eine Festzinslaufzeit von drei Jahren und einen Basiszins von jährlich 4,70%. Die Laufzeit kann auf Wunsch zweimal um jeweils 24 Monate verlängert werden. (ac) Die digitale Crowdinvestingplattform Marvest hat ihr drittes maritimes Investment gelauncht. Anleger investieren dabei in das 2006 gebaute Schiff MV Manisa Floyen der in Bergen ansässigen Eos Bulk Invest AS. Unter der Adresse marvest.de soll eine erstrangige Finanzierung in Höhe von insgesamt 1,6 bis 2,0 Mio. Euro platziert werden. In den beiden ersten Crowdinvestments hat Marvest nach eigenen Angaben insgesamt 1,8 Mio. Euro eingesammelt. 6,5% Zinsen pro Jahr Anleger, die sich an dem Funding beteiligen sollen eine Verzinsung von 6,5% pro Jahr erhalten, bei gleichzeitiger partieller Tilgung während der Projektlaufzeit. Die indirekte erstrangige Besicherung des Anlegerkapitals stellt laut Marvest eine Besonderheit dar. Hierfür wurde eigens die Manisa Floyen Beteiligungs GmbH gegründet. Wie bei den Vorgängerinvestments beteiligen sich die Anleger nicht mittels Kommanditanteil. Sie werden stattdessen Gläubiger des Projekts in Form eines Nachrangdarlehens, das nach dem Vermögens - anlagengesetz bei den Interessenten platziert wird. Dieses Darlehen wird durch eine erstrangige Hypothek im portu - giesischen Schiffsregister besichert. Anzeige Erobern Sie mit uns den Markt! Erfolgreich ist, wer auf digitale Prozesse setzt. Wir denken Versicherung neu. www.andsafe.de

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