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AssCompact 01/2021

Die IVW-geprüfte Fachpublikation AssCompact 01/2021 im neuen Layout! Viel Spaß beim Lesen.

Investment | News

Investment | News Dividenden brechen weltweit ein Unternehmen haben infolge der Corona-Krise im dritten Quartal 2020 weltweit 14% weniger Dividenden ausgeschüttet als ein Jahr zuvor. In absoluten Zahlen bedeutete das einen Einbruch um 55 auf 330 Mrd. Dollar. Damit fielen die globalen Dividendenausschüttungen auf den niedrigsten Stand seit 2016. Selbst auf bereinigter Basis lag das Minus immer noch bei mehr als 11%. Im Vergleich zum Vorquartal hat sich die Lage aber zumindest etwas entspannt. Im zweiten Quartal hatte das bereinigte Minus noch bei 18% gelegen. Die geringeren Auswirkungen der Corona-Krise auf die globalen Dividendenausschüttungen waren laut Janus Henderson in erster Linie Folge der geografischen Zusammensetzung der globalen Dividenden im dritten Quartal, die im Wesentlichen aus Regionen mit beständigeren Dividenden kamen, insbesondere aus Nordamerika und den Schwellenländern. Allerdings lasse die Entwicklung auch darauf schließen, dass das Schlimmste inzwischen vorüber sein dürfte. Mit Fortschreiten des Kalenderjahres wird auch das Bild für das Gesamtjahr allmählich klarer. Im Best- Case-Szenario geht Janus Henderson nun von einem bereinigten Rückgang um 17,5% auf 1,2 Bio. Dollar aus, was einem Gesamtrückgang von 15,7% entspricht. Das Worst-Case-Szenario sieht einen bereinigten Dividendenrückgang um 20,2% auf 1,16 Bio. Dollar vor. Doch selbst im Best-Case-Szenario würde das Dividendenwachstum der letzten drei Jahre ausgelöscht. Für Anleger würde das in diesem Jahr entgangene Erträge in Höhe von 224 Mrd. Dollar bedeuten. (AC) Dividendenwachstum jäh gestoppt Das Wachstum der Dividenden ist 2020 gestoppt worden. Quelle: Janus Henderson © J.P. Morgan J.P. Morgan startet nachhaltigen Aktien-ETF Der neu aufgelegte JPMorgan Carbon Transition Global Equity SICAV ETF (JPCT) ist ab sofort in Deutschland handelbar. Der nachhaltige ETF ermöglicht es, in ein breit gestreutes globales Aktienportfolio zu investieren, das nur einen geringen Tracking Error zum MSCI World Index aufweist und dabei die Kohlenstoffintensität der Investments deutlich reduziert. Die Gesamtkostenquote beträgt 19 Basispunkte. Basisindex ist der JPMorgan Asset Management Global Carbon Transition Index. Er weist eine signifikant reduzierte Kohlenstoffintensität im Vergleich zum MSCI World Index auf, ohne dafür Ausschlüsse oder Sektorabweichungen vorzunehmen zu müssen. Vielmehr wird auf Basis eines hauseigenen Research-Modells ermittelt, welche Unternehmen in ihrem Sektor am besten für den Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft ausgerichtet sind. Der JPCT bietet Anlegern laut J.P. Morgan Asset Management eine um mindestens 30% geringere Kohlenstoffintensität als der MSCI World Index und hat das Ziel, im Einklang mit der EU Climate Transition Benchmark (CTB) für nachhaltige Investments jährlich eine weitere CO 2 -Reduzierung von mindestens 7% zu erreichen. (AC) 52 AssCompact | Januar 2021

INVESTMENT DWS erweitert BasisRente erstmals um Drittfonds Die DJE Kapital AG und DWS kooperieren ab sofort bei der DWS BasisRente Komfort, die eine ergänzende Altersvorsorge mit ausgewählten DWS-Fonds ermöglichen soll. Die Fondspalette der BasisRente Komfort wird um den DWS Concept DJE Globale Aktien und den DWS Concept DJE Alpha Renten Global LC ergänzt. Damit sind erstmals auch drittgemanagte Fonds Teil der Fondsauswahl der DWS BasisRente Komfort. Die beiden Fonds werden von DJE im Rahmen der DWS-Partnerfondsreihe gemanagt. Fondsmanager des DWS Concept DJE Globale Aktien ist Dr. Jan Ehrhardt. Er investiert weltweit in Aktien – mit dem Ziel einer möglichst hohen Wertentwicklung. Dabei unterliegt er keinen regionalen Beschränkungen und kann Sektoren und Länder Benchmark-unabhängig gewichten. Der DWS Concept DJE Alpha Renten Global ist ein ausgewogener aktiver Mischfonds und wird von Dr. Jens Ehrhardt sowie von Michael Schorpp verantwortet. (AC) Mediolanum öffnet Fonds für deutsche Vertriebspartner Mediolanum International Funds macht seinen Partnern in Deutschland sein gesamtes Fondsangebot zugänglich. Für deutsche Vermittler, Makler und Investoren sind nun mehr als 60 Investmentfonds der Gesellschaft erhältlich. Die Fonds zeichnen sich laut Mediolanum durch eine diversifizierte Multi-Manager-Strategie aus, die vom in Irland ansässigen Investmenthaus aktiv verwaltet wird. Die Vertriebsunterstützung in Deutschland leistet die Patriarch Multi-Manager GmbH. Die FinLab-Tochter ist bereits seit 2015 als Partner von Mediolanum für den Vertrieb der GAMAX- Fonds zuständig. Der Spezialist für Dachfonds und traditionelle Anlagestrategien soll die Vermarktung der Produkte von Mediolanum bei unabhängigen Finanzberatern und Broker- Pools in Deutschland sowie die Schulungen zu den Produkten verantworten. (AC) © Looker_Studio – stock.adobe.com Vermögensverwalter rechnen 2021 mit einem guten Börsenjahr Unabhängige Vermögensverwalter empfehlen Anlegern, auch 2021 divers investiert zu bleiben und bei einem hohen Aktienanteil im Portfolio von Kursgewinnen an den Börsen zu profitieren. Vor allem Aktien aus Industrienationen sollten die Portfolios prägen. Das geht aus der jährlichen Umfrage unter unabhängigen Vermögensverwaltern hervor, die Universal-Investment in diesem Jahr zum neunten Mal durchgeführt hat. Im Schnitt raten Vermögensverwalter bei Aktien aus Industrienationen zu einem Anteil von 41% am Gesamtportfolio. Weitere 16% sollten Aktien aus Emerging Markets darstellen. Neben Aktien sind in den Augen der unabhängigen Vermögensverwalter auch Immobilien (9%), Gold (8%) und alternative Anlagen (5%) wichtige Bestandteile eines gut gestreuten Port - folios. Das gilt auch weiterhin für Anleihen. Deren empfohlener Anteil sinkt aber weiter. Insgesamt sollten sie nur noch 16% des Portfolios ausmachen. Die Experten haben neben allgemeinen Portfolioempfehlungen auch konkrete Prognose zu wichtigen Aktienindizes abgegeben. Der ab September 2021 erweiterte Dax 40 dürfte nach Meinung der Vermögensverwalter kräftig zulegen. Bei durchschnittlich 14.418 Punkten soll der deutsche Leitindex Ende 2021 notieren, prognostizieren die Befragten. Basierend auf dem aktuellen Kurs entspricht das einem Plus von gut 7%. Den Euro Stoxx 50 sehen die Vermögensverwalter mit einem erwarteten Zuwachs von 7,6% bei 3.810 Punkten, von japanischen Unternehmen im Nikkei 225 werden im Mittel 7,4% oder 28.800 Punkte erwartet. Etwas pessimistischer sind die Anlageprofis für den US- Aktienmarkt. Der S&P 500 soll nur um durchschnittlich 5,3% auf 3.950 Punkte ansteigen. (AC) Unabhängige Vermögensverwalter gehen 2021 erneut von Kursgewinnen aus. Januar 2021 | AssCompact 53

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