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AssCompact 01/2021

Die IVW-geprüfte Fachpublikation AssCompact 01/2021 im neuen Layout! Viel Spaß beim Lesen.

Management & Vertrieb |

Management & Vertrieb | News Beste Auszubildende der Assekuranz ausgezeichnet Bereits zum 15. Mal wurden in diesem Jahr die bundesweit besten Auszubildenden für ihre beson - deren Leistungen prämiert. Zwar musste der jährliche Festakt zur Ehrung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen, doch Urkunden und Pokale gab es trotzdem. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrieund Handelskammertags (DIHK) sprach den Azubis seine Anerkennung aus. Unter den Top-Azubis 2020 finden sich auch zwei Kauffrauen für Versicherungen und Finanzen, die ihre Ausbildung mit hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen haben, wie der BWV Bildungsverband mitgeteilt hat: Viktoria Ochmat wurde in der Fachrichtung Finanzberatung ausgezeichnet, Anna Leuchter in der Fachrichtung Ver - sicherung. Viktoria Ochmat absolvierte ihre Ausbildung bei Svenja Zimmerer Büro für Deutsche Vermögensberatung (DVAG) in Stockach und Anna Leuchter bei der Generali Deutschland AG in Aachen. Sie absolvierte als „YOUNG LION“ ein ausbildungsintegriertes Studium. (AC) Heilwesennetzwerk-Akademie startet neue Bildungsreihe Gemeinsam mit dem auf das Gesundheitswesen spezialisierten Ulmer Ausbildungsinstitut MedMaxx-Campus bietet die Heilwesennetzwerk-Akademie eine neue Seminarreihe. Sie richtet sich an Finanzberater und Versicherungsvermittler mit Fokus auf der Zielgruppe der Ärzteund Zahnärzteschaft. Der Ausbildungszyklus besteht aus einem vorgeschalteten Online-Starter-Seminar sowie drei Online- und drei Präsenzveranstaltungen. Der Zyklus soll sich im Vierteljahresrhythmus wiederholen. Im Starter-Seminar geht es um betriebswirtschaft - liche Kenntnisse zu Arzt- und Zahnarztpraxen. In den weiteren Online-Seminaren vermitteln der Gründer des MedMaxx-Portals, Prof. Dr. Wolfgang Merk, und andere Experten weiteres Basiswissen, unter anderem auch zu rechtlichen und steuerlichen Belangen sowie zu Fragen des Risikomanagements. In den abschließenden Präsenzveranstaltungen erwerben die Teilnehmer Spezialkenntnisse zu bestimmten Arzt- und Zahnarztgruppen. Zur Unterstützung bietet MedMaxx-Campus eine E-Learning-Plattform. Nähere Informationen gibt es demnächst unter www.medmaxx-campus.de. (AC) BFV und DMA starten digitale Bildungsinitiative für Makler In Kooperation mit der Deutschen Makler Akademie (DMA) bietet die Bundesarbeits - gemeinschaft zur Förderung der Versicherungsmakler (BFV) zum Jahresstart 2021 ein Quali - fizierungsprogramm zur Förderung digitaler Kompetenzen an. Über einen Zeitraum von vier Monaten werden kleine und mittelstän - dische Maklerhäuser sowie Mehrfachagenten in digitale Themen und Tools eingeführt. Die Mitglieder der BFV – dazu gehören ALTE LEIPZIGER und HALLESCHE, ALTE OLDENBURGER, Canada Life, Concordia, die Bayerische, Die Haftpflichtkasse, DMB Rechtsschutz, LV 1871 und VOLKSWOHL BUND – beteiligen sich an dieser Initiative und unterstützen insgesamt 360 Teilnehmer durch Vergabe von Gutscheinen. Der Marktpreis der Qualifizierung ist mit über 1.200 Euro zu beziffern, mit der Förderung durch die genannten Versicherer beträgt der Eigenanteil der Makler nur 100 Euro. Die Anmeldung erfolgt direkt bei den BFV-Mitgliedern, etwa über den jeweiligen Maklerbetreuer. Das Programm bietet drei verschiedene Qualifizierungsschwerpunkte, zwischen denen die Teilnehmer wählen können. Die Themen umfassen den Umgang mit der eigenen Website, die Online-Kundenberatung sowie das digitale Networking via Social Media. Das Fachwissen wird in zwei Trainings- und zwei Nachbereitungsseminaren vermittelt. Ein zusätzliches Online-Lernprogramm zur digitalen Transformation und ein Abschlussseminar vertiefen das Wissen der Teilnehmer und runden das Programm ab. In den einzelnen Modulen kann auch jeweils Weiterbildungszeit gesammelt werden. Die DMA berechnet und dokumentiert die erreichten Bildungszeiten. (AC) 84 AssCompact | Januar 2021

KOLUMNE | IMPULSE FÜR MODERNE MAKLER Entscheidung 2021: Wie hoch soll mein Lohn sein? Entnehmen Sie Ihren Unternehmerlohn nie aus Ihren Provisionseinnahmen. Ihre Einnahmen sind zwar der persönliche Verdienst Ihres Engagements, das „verdienen“ Sie aber nicht wirklich. Nicht Ihr Umsatz, sondern Ihr Gewinn ist Ihr Verdienst! Von Steffen Ritter Steffen Ritter ist Geschäftsführer des IVV Institut für Versicherungsvertrieb und Mintinitiator des Jungmakler Awards. Alle Infos zum Jungmakler Award unter: www.jungmakler.de Sie sind selbstständig, Sie sind Herr über Ihre Finanzen. Sie entscheiden, welchen Betrag Sie sich privat entnehmen. Das führt in Maklerbetrieben nicht selten dazu, dass unkontrolliert – ohne Kalkulation – mit der EC-Karte die eigenen Konten geräumt werden. Das ist erst einmal nicht schlimm, im nächsten Monat kommt ja wieder frisches Geld. So kann das eine Weile funktionieren. Immer hart am Wind, immer das Ende des Überziehungslimits im Blick … Mit unternehmerisch bewusstem Handeln hat das nichts zu tun. Sobald das Finanzamt rückwirkend – vielleicht sogar für mehrere Jahre – sein Salär einfordert, können ernsthafte Probleme auftreten. Dann wird die fehlende Kalkulation schnell zum K.-o.-Schlag. Wie viel ist genug? Wie viel darf es nun sein? Leider gibt es darauf keine pauschale Antwort. Das liegt an verschiedenen denkbaren Rechtsformen, an möglicherweise mehreren Inhabern eines Maklerbetriebs und auch an den unterschiedlich hohen Steuersätzen. Deshalb ist die nachfolgende Empfehlung mehr als grob. Steuerexperten werden bei sich sofort einen Zuwachs an grauen Haaren bemerken. Verrechnen Sie Ihre laufenden Betriebseinnahmen mit Ihren laufenden Betriebsausgaben. Sie erhalten ein erstes Gefühl für Ihren Gewinn. Dieser Wert ist natürlich weder betriebswirtschaftlich noch steuertechnisch korrekt. Es fehlen zum Beispiel Abschreibungen und verschiedene steuerliche Ansatzformen. Dennoch dient dieser überschlagene Gewinn in den meisten Fällen als Anhaltspunkt für die derzeitige Wirtschaftskraft Ihres Maklerbetriebs. Wenn Sie keinen Berater haben, der Ihnen eine jeweils aktuelle Steuerprognose erstellt, folgende Empfehlung: Entnehmen Sie vom Durchschnittsgewinn, der in Ihrem Betrieb derzeit erarbeitet wird, im Grenzfall höchstens zwei Drittel. Das kann im Zweifel sogar schon zu viel sein, insbesondere in der oberen Steuerprogression reicht das verbleibende letzte Drittel für die steuerlichen Konsequenzen nicht mehr aus. Da jedoch in den meisten Fällen der von uns überschlagene Gewinn nochmals etwas sinkt, ist eine derartige Kalkulation meiner Erfahrung nach für Makler als Anhaltspunkt praktikabel. Für kleinere Makler ist noch einiges an Luft drin. Besser ist aber: Entnehmen Sie Ihren Unternehmerlohn nie aus Ihren Provisionseinnahmen. Ihre Einnahmen sind zwar der persönliche Verdienst Ihres Engagements, das „verdienen“ Sie aber nicht wirklich. Nicht Ihr Umsatz, sondern Ihr Gewinn ist Ihr Verdienst! Vom Gewinn müssen Sie 1. Steuern zahlen, 2. Rendite aufbauen und 3. sich Unternehmerlohn zahlen. Und zwar in dieser Reihenfolge! Kalkulieren Sie zuerst mit einem Experten Ihre zu erwartende Steuerlast. Planen Sie dann die von Ihnen gewünschte Unternehmensrendite! Bestimmen Sie erst danach Ihren zahlbaren Unternehmerlohn! P © toolsformotivation – unsplash.com Januar 2021 | AssCompact 85

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