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AssCompact 02/2019

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INVESTMENT | News

INVESTMENT | News Private Alpha lanciert KI-Fonds ZAHLEN zur Aktienkultur in Deutschland Fast 2 / 3 der Aktienbesitzer halten Aktien und Aktienfonds auch bei kleineren Beträgen für sinnvoll. Bei Nicht-Aktionären ist es jeder Fünfte. 65 % Nicht-Aktienbesitzer stufen Investments in Aktien als riskant ein. Gerade einmal 55 % der deutschen 14 % der Deutschen, die keine Aktie besitzen, geben an, dass sich ihr Aktieninteresse in der Niedrigzinsphase erhöht hat. halten Aktieninvestments gut für die Altersvorsorge geeignet. Lediglich der Aktionäre 20 % beträgt hingegen der Anteil bei den Bundesbürgern, die keine Aktien besitzen. (Quelle: Deutsches Aktieninstitut; eigene Darstellung) (ac) Der in Zürich ansässige Fondsberater Private Alpha Switzerland hat in Zusammenarbeit mit Universal-Investment einen Mischfonds aufgelegt, der mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) das Risiko bei der internationalen Aktienauswahl steuert. Der Private Alpha AI Global Opportunity Fund zielt darauf ab, durch ein unvoreingenommenes Risikomanagement und eine regelbasierte Aktienauswahl langfristig attraktive Anlagerenditen zu erreichen. Er ist einer der ersten KI-unterstützten Fonds, der über die Universal-Investment-Plattform aufgelegt wurde. Zwei Algorithmen im Einsatz Der Mischfonds setzt auf ein Zusammenspiel zweier Algorithmen. Der erste Algorithmus steuert die Auswahl der globalen Aktien nach einem Bottom-up-Ansatz und überwacht 5.000 Papiere. Der zweite, KI-unterstützte Algorithmus richtet seinen Blick auf die globalen Börsen, um regionale Markttrends zu identifizieren und einen möglichst optimalen Aktienexposure im Fonds zu gewährleisten. Kühl, nüchtern, effizient Die Risikosteuerung durch die KI erfolgt auf der Basis proprietärer Deep- und Machine-Learning Technologie, die auf Finanzmarktindikatoren zurückgreift. Bei negativer Signalkonstellation wird die KI-Steuerung aktiv und reduziert mit einem Short Overlay das Marktrisiko der gehaltenen Aktien. Aufgrund des Verzichts auf menschliche Eingriffe soll die Risikoüberwachung kühl, nüchtern und sehr effizient geschehen. Im aktuell sehr negativen Marktumfeld hätten sich diese Charakteristika bereits bewährt. GSAM legt Anlageportfolio für kurz laufende Schwellenländeranleihen auf (ac) Goldman Sachs Asset Management (GSAM) erweitert mit der Auflage des Goldman Sachs Emerging Markets Short Duration Bond Portfolios seine Produktpalette. Der Fonds bietet Anlegern Zugang zu kurz laufenden festverzinslichen Wertpapieren aus den Schwellenländern und umfasst sowohl Staats- als auch Unternehmensanleihen. Die Durchschnittsduration des Fonds soll bei etwa zwei Jahren liegen. 50 bis 60 Emittenten Das Goldman Sachs Emerging Markets Short Duration Bond Portfolio folgt einer Long-only-Strategie und wird von GSAMs Global Emerging Markets Debt Team verwaltet. Das Team verantwortet seit dem Jahr 2000 Schwellenländeranleihe- Portfolios und hält insgesamt über 35 Mrd. Euro an Assets under Management. Unter typischen Marktbedingungen rechnet das Team damit, rund 50 bis 60 Emittenten aus über 30 Ländern im Portfolio zu verwalten. Das Goldman Sachs Emerging Markets Short Duration Bond Portfolio ist sowohl für institutionelle als auch für Privatanleger verfügbar. 38 Februar 2019

apoAsset übernimmt Anteile an Medical Strategy MEAG-Infrastrukturfonds läutet zweite Runde ein (ac) MEAG hat mit dem ersten Closing die zweite Finanzierungsrunde des MEAG Infrastructure Debt Fund Sub-Fund 1 eröffnet. Der regulierte und in Infrastruktur-Fremdkapital anlegende geschlossene Spezialfonds wendet sich an institutionelle Investoren und wurde auf der Luxemburger Plattform von Universal-Investment aufgelegt. 500 Mio. Euro Zielvolumen Der MEAG Infrastructure Debt Fund Sub-Fund 1soll breit diversifizierte Investments mit einem optimierten Rendite- Risiko-Profil in dieser Asset-Klasse bieten. Das Volumen der von den Investoren verbindlich zugesagten Gelder beträgt bislang gut 200 Mio. Euro. Insgesamt strebt MEAG ein Volumen von 500 Mio. Euro an. Die Zielduration wird in der Auflegungsphase bei mehr als zehn Jahren liegen. Das erste konkrete Projekt des Fondsportfolios soll bereits Anfang 2019 umgesetzt werden. Auf Anforderungen regulierter Anleger ausgerichtet Der Fonds wurde insbesondere im Hinblick auf die besonderen Anforderungen regulierter Anleger ausgestaltet. Das stößt MEAG zufolge auf positive Resonanz im Markt und stimmt die Gesellschaft zuversichtlich für die zweite Finanzierungsrunde. Die Asset-Klasse Infrastruktur-Fremdkapital bietet der Gesellschaft zufolge im Vergleich zu klassischen Rentenanlagen mit vergleichbarer Laufzeit eine attraktive Illiquiditätsprämie. Die Risiken in den einzelnen Investitionsprojekten unterzieht MEAG einer sorgfältigen Analyse. Versicherungsspezialisten von Hartford Steam Boiler unterstützen zudem in der Due Diligence. Infrastrukturprojekte wie etwa Straßen erfordern in aller Regel große Investitionen. An deren Finanzierung können sich Anleger mit einem neuen Fonds beteiligen. © carloscastilla – Fotolia.com (ac) Die Apo Asset Management (apo- Asset) beteiligt sich an der Fondsboutique Medical Strategy. Der Fondsspezialist apoAsset, der zur Deutschen Apothekerund Ärztebank und Deutschen Ärzteversicherung gehört, erwirbt einen Anteil von 25,1% an dem Unternehmen. Zusammen entsteht dadurch das größte deutsche Spezialistennetzwerk für globale Gesundheitsfonds mit mehr als 20 Fondsmanagern, wissenschaftlichen Beratern und Marktanalysten. Medical Strategy bleibt als Unternehmen eigenständig, sowohl bei der Anlagephilosophie als auch bei der Geschäftsführung. Wenig Arbeit für Ombudsstelle für Investmentfonds (ac) Bei der Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI sind die Verbraucherkontakte 2018 angesichts der vielen Millionen Fonds- und Altersvorsorgesparer in Deutschland auch im sechsten Jahr in Folge erfreulich gering ausgefallen. Insgesamt gingen 90 Beschwerden beim Ombudsmann ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl damit sogar noch einmal minimal gesunken. Im Jahr zuvor vermeldeten die Verantwortlichen der Ombudsstelle für Investmentfonds 91 Eingänge. Positiver Jahresverlauf Auch im Jahresverlauf entwickelte sich die Situation positiv. 16 Beschwerden entfielen auf das vierte Quartal 2018. Im dritten Quartal waren es noch 28 und im vierten Vorjahresquartal 39. Die Verbraucherkontakte 2018 beruhten mit 34 Eingängen zu einem wesentlichen Teil auf Anfragen allgemeiner Art, die laut dem Ombudsmann immer zügig geklärt werden konnten. Im Übrigen dominierten Verbraucherbeschwerden zu fondsbasierten Altersvorsorgeverträgen. Im klassischen Fondsgeschäft habe in der gesamten Bundesrepublik dagegen weiterhin kaum Beschwerden gegeben. Februar 2019 39

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