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AssCompact 02/2019

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IMMOBILIEN | News

IMMOBILIEN | News Commerz Real legt Hotelfonds auf KGAL lanciert Immobilienfonds für Privatanleger (ac) Der Vermögensverwalter KGAL hat mit dem KGAL immoSUBSTANZ einen neuen offenen Immobilienfonds vorgestellt. Der Vertrieb des Investments startet im März 2019. Kapitalverwaltungsgesellschaft des neuen Immobilienfonds ist die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Asset-Manager die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG. Der KGAL immoSUBSTANZ soll insbesondere Privatanlegern den breiten Zugang zum Büro- und Gewerbeimmobilienmarkt im europäischen Raum bieten. Die Zielgruppe des Fonds reicht dabei vom vorsorgenden Kleinanleger bis hin zum vermögenden Privatinvestor. Diversifiziertes Zielportfolio Bei der Zusammenstellung des Portfolios konzentriert sich das Management des KGAL immoSUBSTANZ vor allem auf Objekte an ausgewählten Immobilienstandorten in Deutschland und Westeuropa sowie in weiteren Ländern des europäischen Wirtschaftsraums. Dabei wird bevorzugt in Neubau- und Bestandsobjekte mit einem Investitionsvolumen von jeweils 15 bis 50 Mio. Euro aus den Gewerbebereichen Büro, Einzelhandel und Hotel investiert. Für das Portfolio sind ausschließlich Core-Immobilien vorgesehen. Vor allem Immobilienobjekte mit mehreren Mietparteien, auch Multi-Tenant genannt, in nachhaltiger Lage und in Kombination mit mittelund langfristigen Mietverträgen sind dabei im Visier der Fondsmanager des KGAL immoSUBSTANZ . (ac) Commerz Real hat über die CR Fund Management S.à r.l. und in Kooperation mit der Deutschen Hospitality einen Fonds für europäische Hotelimmobilien aufgelegt. Der als offener Spezialfonds konzipierte Commerz Real European Hotel Fund soll ein risikodiversifiziertes Portfolio von bis zu acht Drei- bis Fünf-Sterne-Häusern der Marken Steigenberger Hotels and Resorts, Jaz in the City, MAXX by Steigenberger und Intercity Hotels der Deutschen Hospitality in begehrten Lagen Europas aufbauen. 5,5% Zielrendite Commerz Real strebt für den Hotelfonds ein Volumen von 250 Mio. Euro an. Die Steigenberger Hotels AG beteiligt sich mit etwa 12 Mio. Euro. Weitere rund 92 Mio. Euro sollen bei professionellen und semiprofessionellen Investoren akquiriert werden. Das entspricht einer geplanten Eigenkapitalquote von etwa 40%. Die Zielrendite des Fonds liegt bei mindestens 5,5% pro Jahr. Mindestens fünf Jahre Haltedauer Steigenberger sitzt als Co-Investor im Anlageausschuss und analysiert in Zusammenarbeit mit den Hotelexperten der Commerz Real jede Investition hinsichtlich Standort, Konzept und Gewinnpotenzial. Erworben werden im Bau befindliche Objekte oder solche mit Mietrestlaufzeiten von etwa 18 Monaten. Für diese schließt Steigenberger im Rahmen der Kooperation nach Übernahme langfristige Pachtverträge ab. Nach mindestens fünf Jahren Haltedauer will der Fonds sie dann wieder veräußern. © Tiberius Gracchus – Fotolia.com Der Commerz Real European Hotel Fund investiert in bis zu acht Hotelimmobilien. 58 Februar 2019

Wohnraum in Deutschland wird erschwinglicher (ac) Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat ermittelt, wie viel Wohnraum sich ein Arbeitnehmer in jedem der 401 Kreise in Deutschland durchschnittlich leisten kann. Insgesamt hat sich demnach die Erschwinglichkeit von Mietwohnungen zwischen 2013 und 2017 in rund zwei Dritteln der Kreise erhöht. Selbst in einigen Großstädten wie Hamburg oder Frankfurt am Main hat dem IW zufolge die Erschwinglichkeit etwas zugenommen, in Berlin und vor allem München ist sie dagegen zurückgegangen. Starke regionale Unterschiede Die regionalen Unterschiede sind erwartungsgemäß immens. In Städten wie Salzgitter, Pirmasens oder Zweibrücken können Arbeitnehmer bei einem Ausgabenanteil für Wohnraum von 26% des Nettolohns im Schnitt eine Wohnung mit einer Größe von über 100 m 2 mieten, während in München und den umliegenden Kreisen bei gleicher relativer Belastung die Wohnungsgröße bei deutlich unter 50 m 2 liegt. Anderes Bild bei Kaufpreisen Bei Wohnungskäufen hat die Erschwinglichkeit zwischen 2013 und 2017 abgenommen. Hier ist die finanzierbare Wohnfläche in rund zwei Dritteln der Kreise gesunken. Allerdings können sich die Käufer bei gleichem Ausgabenniveau für Zins und Tilgung wie für die Miete im Schnitt größere Wohnungen leisten. Insgesamt sei der Kauf aufgrund niedriger Zinsen immer noch attraktiv, wobei jedoch der günstigste Zeitpunkt für den Kauf vermutlich schon überschritten sei. Arbeits- und Wohnungsmarkt nicht immer im Gleichklang Die Studie zeigt darüber hinaus auf, dass höhere Löhne und günstige Wohnungen kein Widerspruch sein müssen. Zahlreiche Regionen abseits der Metropolen weisen den Forschern zufolge sehr attraktive Arbeitsmärkte bei geringen Mieten und Kaufpreisen auf. Vor allem ostdeutsche Kreise haben demnach erheblich an Attraktivität gewonnen. Das IW hat errechnet, dass Wohnraum erschwinglicher geworden ist. © Sargis – Fotolia.com PROJECT Investment startet Vier Metropolen III (ac) Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT Investment setzt die Serie seiner institutionellen Immobilienentwicklungsfonds mit dem Vier Metropolen III fort. Der Fonds investiert erneut in Wohnimmobilienentwicklungen, die operativ von der PROJECT Immobilien Gruppe durchgeführt werden. Mindestens sechs Immobilien - entwicklungen Im Vorgängerfonds Vier Metropolen II hatte PROJECT Kapitalzusagen in Höhe von 151 Mio. Euro erhalten. In dieser Größenordnung soll auch das Zielvolumen der dritten Fondsgeneration liegen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 5 Mio. Euro. Das Fondsvermögen soll auf mindestens sechs Immobilienentwicklungen in mindestens drei Metropolregionen verteilt werden. 7,5% Zielrendite Die Fondslaufzeit beträgt sieben Jahre, die Zielrendite wird mit 7,5% IRR prognostiziert. Vier Metropolen III ist ein nach dem KAGB regulierter Spezialfonds. Zudem sollen über die PROJECT Luxembourg Investment S.A. Namensschuldverschreibungen in Stücken von je 250.000 Euro begeben werden. Der jährliche Mindestzinsbetrag beträgt 2,5%, zusammen mit den liquiditätsabhängigen Zinsbeträgen wird eine Gesamtverzinsung von 7% angestrebt. Neue Metropolen im Portfolio Das rein eigenkapitalbasierte Beteiligungsangebot richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren wie insbesondere Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke und Banken in der Eigenanlage. Investiert wird in Projekte in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Düsseldorf/ Köln, Frankfurt am Main, Nürnberg, München und Wien. Februar 2019 59

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