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AssCompact 02/2019

AssCompact ist das führende Fachmagazin für Assekuranz, Kapitalanlagen, Finanzierung und Immobilien. Die Online-Ausgabe liefert tagesaktuelle Beiträge ...

MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News Die Bedeutung neuer Bezahlverfahren wie PayPal & Co. AssCompact Wissen Das AssCompact Forum „betriebliche Versorgung“ in Kassel (ac) Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), das seit Anfang 2018 in Kraft ist, will der Gesetzgeber insbe - sondere in kleinen und mittleren Betrieben die betriebliche Altersversorgung stärken. Infolge des BRSG muss sich jedes Unternehmen mit dem Thema Betriebsrente auseinandersetzen und es besteht enormer Beratungsbedarf. Auch bKV- Anbieter gehen in diesem Zusammenhang neue Wege. Für unabhängige Vermittler bieten die Themen bAV und bKV somit großes Vertriebspotenzial. Weiterbildungstermin für Makler am 24.09.2019 in Kassel Im Hinblick auf eine gesamtheitliche Beratung von Firmen - kunden gilt es für Vermittler, sich intensiv mit dem Thema betriebliche Vorsorge zu beschäftigen. Das AssCompact Wissen Forum „betriebliche Versorgung“, das am 24.09.2019 in Kassel stattfindet, eröffnet Vermittlern die Möglichkeit, sich mit Ausstellern und Fachleuten zum Thema bAV wie auch bKV auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und offene Fragen zu klären. Das gewohnt abwechslungsreiche Veranstaltungsprogramm bietet eine Mischung aus Vorträgen und Workshops. Auch zum kollegialen Austausch finden Vermittler auf dem AssCompact Forum ausreichend Gelegenheit. Verleihung AssCompact AWARDs Teilnehmer des AssCompact Forums erfahren darüber hinaus aus erster Hand, welche Unternehmen von den Vermittlern zu den Top-Anbietern im Bereich bAV gekürt wurden: Auf dem Forum werden wie bereits in den Jahren zuvor die AssCompact AWARDs in der Kategorie „betrieb - liche Altersversorgung“ verliehen. „gut beraten“-Weiterbildungszeit Auch in diesem Jahr werden die Vorträge und Workshops von der Brancheninitiative „gut beraten“ geprüft und auf ihren konkreten Wissensgehalt untersucht. Mit der Teilnahme am Forum können Vermittler an nur einem Tag voraussichtlich mehr als fünf Stunden Weiterbildungszeit sammeln. Die Kosten pro Teilnahme am AssCompact Forum „betriebliche Versorgung“ belaufen sich auf 95 Euro inkl. MwSt. und Catering. Weitere Informationen zum Forum finden sich hier: www.asscompact.de/forum-betriebliche-versorgung. (ac) Neben klassischen Bezahlverfahren wie Lastschrift oder Überweisung haben inzwischen Kartenzahlungen und Online-Verfahren wie etwa PayPal an Bedeutung gewonnen. Ob sich Vorlieben der Kunden aus dem E-Commerce auch auf die Bezahlung von Versicherungsprodukten übertragen lassen, hat die Studie „Bezahlverhalten von Versicherungskunden – heute und morgen“ von ibi research an der Universität Regensburg beleuchtet. Im Rahmen von rund 2.000 Interviews wurde untersucht, wie Versicherungskunden etablierten und neuen Zahlungsverfahren gegenüberstehen und welche sie im Versicherungsumfeld bevorzugen. Dabei wurde insbesondere auch der Abschlusskanal, der Zahlungsrhythmus und das abgeschlossene Versicherungsprodukt berücksichtigt. Versicherte zahlen „konservativ“ Bei der Bezahlung der Versicherungsprämie sind die Deutschen eher konservativ. Die aus dem E-Commerce bekannten Zahlungsverfahren haben im Versicherungsbereich noch nicht die Bedeutung wie im Online-Handel. Vorherrschende Zahlform ist nach wie vor die Lastschrift, daneben besitzt die Zahlung per Rechnung noch einen signifikanten Anteil. Rund neun von zehn Versicherungen werden aktuell per Lastschrift oder per Überweisung bezahlt. Andere im Online-Handel wichtige Zahlformen wie PayPal oder die Kreditkarte besitzen laut Studie nur in Einzelfällen Relevanz. Kunden würden sich aber durchaus Alternativen zur Lastschrift wünschen. So würden 9% der Befragten gerne mit Karte bezahlen. 14% würden gerne typische Online-Verfahren nutzen. Hier liegt PayPal mit 63% vorne, zieht man das Bezahlver halten der Befragten im Online-Einzelhandel heran, gefolgt von der Sofortüberweisung. 66 Februar 2019

Studie stellt Zukunftsfähigkeit deutscher Versicherer infrage Nachhaltige Geldanlagen gewinnen weiter an Bedeutung (ac) Das Thema nachhaltige Kapitalanlagen kommt immer mehr in der Mitte der Gesellschaft an und dürfte weiter an Bedeutung gewinnen. Zum Ersten rückt das Thema zunehmend in den Fokus der Politik. So hat seit der Veröffentlichung des Aktionsplans „Financing Sustainable Growth“ der Europäischen Kommission im letzten Jahr die Diskussion über eine nachhaltige Ausgestaltung des Finanzsystems an Fahrt aufgenommen. Zum Zweiten wächst gleichzeitig das Interesse der Anleger an nachhaltigen Anlagen deutlich - wie die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „Nachhaltige Kapitalanlagen 2019“ unter 1.000 Personen des Marktforschungsinstituts Toluna im Auftrag von ebase zeigen. Demnach sind knapp 40% der Deutschen der Meinung, dass das Thema nachhaltige Kapitalanlage in den nächsten zwölf Monaten weiter an Bedeutung gewinnen wird, nur deutlich weniger als 10% gehen davon aus, dass die Bedeutung eher zurückgeht. Insbesondere Personen unter 40 Jahren sowie solche mit hohen Einkommen rechnen mit einer zunehmenden Relevanz des Themas. Jeder zweite Deutsche will nachhaltig investieren Mehr als 50% der Deutschen wollen entsprechende Kriterien bei zukünftigen Anlagen berücksichtigen. Dabei gehen knapp 15% sogar so weit, dass sie nur noch in solche Anlagen investieren wollen, die den eigenen Nachhaltigkeitsanforderungen entsprechen. Rund 25% wollen bei dem überwiegenden Teil ihrer Anlagen Nachhaltigkeitskriterien mit berücksichtigen und weitere knapp 20% bei einem Teil ihrer Anlagen. Nur weniger als 45% geben an, dass das Thema Nachhaltigkeit bei der Geldanlage nicht entscheidend ist. (ac) Laut dem „BrandTrust Future Index“ ist es fast drei Vierteln der Kunden hierzulande egal, bei welcher Gesellschaft sie versichert sind, da die Leistungen sowieso austauschbar seien. Lediglich gut ein Fünftel der Kunden wäre bereit, die eigene Versicherung an Freunde weiterzuempfehlen. Außerdem bezweifeln über zwei Fünftel, dass ihre Versicherung zukünftige Anforderungen wird erfüllen können. Ebenso viele würden keinen Vertrag mehr bei ihrer Versicherung abschließen. Um diese Resultate zu erhalten, hat die Managementberatung BrandTrust Versicherungskunden in Deutschland repräsentativ auf der Grundlage von neun Kriterien befragt; es ging dabei um die größten Versicherungsunternehmen basierend auf den Kriterien Beitragseinnahmen und Kundensowie Mitarbeiteranzahl: Allianz, AXA, CosmosDirekt, Debeka, DEVK, ERGO, Generali, Gothaer, HDI, HUK- COBURG, Nürnberger, R+V, SIGNAL IDUNA, Zurich. Außerdem wurde das Vergleichsportal CHECK24 einbezogen. Gearbeitet wurde auf Basis des Net Promoter Scores (NPS). Selbst die in der Befragung als zukunftsfähigste Versicherungsmarke auf dem deutschen Markt eingestufte HUK-COBURG erhält nur einen negativen NPS von –2,8. In Summe gibt es also sogar für den Bestplatzierten mehr Ab- als Zuraten. Die Bereitschaft, bei ihren Kapitalanlagen auf Nachhaltigkeit zu achten, steigt bei den deutschen Sparern immer weiter an. © pogonici – Fotolia.com Kundenkontakt oft Negativerlebnis Die Studienherausgeber wollten zudem wissen, wie sich der Kundenkontakt der einzelnen Versicherer in der Praxis gestaltet. Die Kommunikation findet demnach in der Regel nur im Schadenfall statt. Die Versicherer können hier aber nicht punkten, indem sie sich bei den Kunden als unkomplizierter Helfer in der Not positionieren. Der Studie zufolge wird bei 9 der 14 untersuchten Versicherungsmarken jeder zweite Kundenkontakt in der Customer Journey als Negativerlebnis wahrgenommen. Februar 2019 67

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