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AssCompact 02/2021

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Immobilien | News

Immobilien | News Deutsche Immobilieninvestoren bleiben in Kauflaune Die große Mehrheit der Immobilieninvestoren will 2021 auf Shoppingtour gehen. Die deutsche Immobilienwirtschaft blickt trotz der anhaltenden Corona-Pandemie zuversichtlich auf das Jahr 2021. Auch der zweite harte Lockdown im Dezember 2020 mitten in der Jahresendrallye hat die überwiegend positive Stimmung unter den Investoren nicht gedrückt: 88% der Marktteilnehmer halten trotz des neuerlichen Lockdowns an ihrer Investmentstrategie für 2021 fest. 80% wollen weiter ankaufen. Das entspricht einem Plus von 43% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen gehen aus dem „Investment Pulse 2020/21“ von Engel & Völkers Investment Consulting (EVIC) hervor. Im Ranking der gefragtesten Asset- Klassen führt weiter Wohnen. Großer Gewinner des vergangenen Jahres waren Logistikimmobilien. Und auch in diesem Jahr wollen 33% der Investoren noch stärker in Logistikobjekte investieren. Die Nachfrage nach Büroimmobilien bleibt konstant. Trotz eines zu erwartenden Rückgangs der Nachfrage stehen sie bei 41% auf der Einkaufsliste. Der Großteil der Befragten geht davon aus, dass die Krise im Gesamtschnitt keine sinkenden Preise zur Folge hat. Sie erwarten sowohl in den Ballungsgebieten (79,6%) als auch in den regionalen Märkten (57,4%) sogar mehrheitlich Preissteigerungen. Bei der Ankaufsstrategie geht der Trend weiter in Richtung Speckgürtel und Sekundärstandorte. Mehr als 81% der Investoren gehen derweil als Folge der Pandemie von höheren Eigenkapitalerfordernissen aus. Über 70% sehen zudem höhere Leerstände im Bürosegment. Nur rund ein Viertel der Befragten Immobilienexperten rechnet hingegen im Zuge der Pandemie mit steigenden Renditen. (AC) © stokkete – stock.adobe.com Mieten ziehen weiter kräftig an Im Krisenjahr 2020 lässt sich am Wohnungsmarkt keine Trendwende beobachten. Die anhaltende Corona-Pandemie hat keine merklichen Auswirkungen auf die Angebotsmieten: In über vier Fünftel der Großstädte steigen die Quadratmeterpreise von Wohnungen mit 40 bis 120 Quadratmetern im abgelaufenen Jahr weiter. Das zeigt ein Vorjahresvergleich von immowelt für 80 deutsche Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Auch in der teuersten Stadt, München, klettert das Mietniveau weiter: Der Quadratmeterpreis erhöht sich dort um 2% auf 18,60 Euro im Median. In anderen bereits hochpreisigen Metro - polen wird das Wohnen ebenso teurer. In Köln steigt das Preisniveau bei Neuvermietungen um 6% auf 11,50 Euro, in Hamburg um 3% auf 12,10 Euro. Noch teurer ist es in Berlin, wo Mietwohnungen für 12,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Die bundesweit höchsten Anstiege verzeichnen Reutlingen mit 12% (10,30 Euro) und Pforzheim mit 9% (8,50 Euro). Beide sind nur knapp über der Marke von 100.000 Einwohnern, aber einerseits wirtschaftlich prosperierende Städte und andererseits unweit des Ballungsraums Stuttgart. Auch allgemein ist und bleibt es vor allem dort teuer, wo große Zentren von überregionaler Bedeutung in unmittelbarer Nähe sind. (AC) GARBE Institutional Capital legt LEH-Immobilienfonds auf GARBE Institutional Capital hat einen offenen Spezial-AIF für Immobilien aus dem Lebensmitteleinzelhandel (LEH) aufgelegt. Der auf Deutschland fokussierte Core-Fonds setzt auf lang laufende, inflationsgebundene Mietverträge, systemrelevante, bonitätsstarke Mieter, strebt stabile Ausschüttungen an und hat ein Investitionszielvolumen von 300 Mio. Euro. Die Fremdkapitalquote soll maximal 50% der Verkehrswerte betragen, die jährliche Ausschüttungsrendite bei mindestens 5,0% liegen. Ein Startportfolio von vier Objekten mit 32 Mio. Euro ist angekauft. (AC) 62 AssCompact | Februar 2021

IMMOBILIEN Wüstenrot Immobilien wächst 2020 erneut stark Die Wüstenrot Immobilien GmbH (WI) hat im Jahr 2020 bei der Vermittlung von Wohnimmobilien wieder einen Rekordwert erzielt. Mit 663 Mio. Euro wurde das Vorjahr um 15% übertroffen. Traditionell am stärksten trugen zu den Objektwertumsätzen die Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen bei. Die Provisionserlöse legten von zuvor 27,7 auf nun 31,3 Mio. Euro zu. Die Vermittlung von Finanzprodukten in Form von Baufinanzierungen und Bausparverträgen erreichte mit 196 Mio. Euro in etwa das Vorjahresniveau. Für 2021 ist WI ebenfalls zuversichtlich. Wohnimmobilien stehen allgemein weiter hoch im Kurs. Besonders die Schaffung eines zusätzlichen Arbeitszimmers zur Nutzung als Home-Office dürfte bei Eigennutzern die Nachfrage nach größeren Immobilien erhöhen. WI erwartet zudem, dass die Hypothekenzinsen niedrig bleiben. Differenzierter als in den Vorjahren müssten jedoch mögliche negative Marktfaktoren wie die Dauer der Corona-Pandemie und die daraus resultierende Entwicklung bei Arbeitsplätzen und Einkommen bei der Beurteilung gesehen werden. (AC) Deutsche Leibrenten sichert sich frisches Wachstumskapital Die Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG finanziert ihr starkes Wachstum mit zusätzlicher Unterstützung institutioneller Investoren aus Deutschland. So wurde die im November 2019 begebene Wandelanleihe über 50 Mio. Euro nun um weitere 25 Mio. Euro aufgestockt. Das sichert dem Marktführer für die Immobilien - rente nach eigener Aussage ausreichend Kapital, um das Volumen der Ankäufe in diesem Jahr um weitere 50% zu steigern. Die der Anleihe zugrunde liegende Unternehmensbewertung liegt inzwischen bei 320 Mio. Euro. 2020 hat das Frankfurter Unternehmen trotz Corona-Pandemie weitere Meilensteine in der Geschäftsentwicklung erreicht. Die Deutsche Leibrenten AG wickelte Neuverträge mit einem Volumen von 120 Mio. Euro ab. Das entspricht einer Verdopplung im Vergleich zu den Vorjahren. Ziel für 2021 ist es, das Transaktionsvolumen auf 175 Mio. Euro zu erhöhen. Aktuell bewirtschaftet und verwaltet die Deutsche Leibrenten AG im eigenen Bestand eine Wohnfläche von knapp 100.000 Quadratmetern. Für starkes Wachstum in den kommenden Jahren sollen unter anderem neue Strukturen im Vertrieb sorgen. Dazu baut das Unternehmen seit 2020 als zweiten Vertriebszweig eigene Niederlassungen in allen Teilen Deutschlands auf. Sie ergänzen die Zusammenarbeit mit den bundesweit rund 600 Immobilienmaklern. Sieben Niederlassungen sind bereits gegründet. Bis Mitte 2021 sollen elf Büros ihre Arbeit aufgenommen haben. (AC) ANZEIGE Gehen Sie Neue Wege mit BaufiPlus. die bankenunabhängige Ratenschutzversicherung Online abschließbar in nur fünf Minuten | WIKRL-konforme Beratung | 18 Monate Nachverkauf 3wefinanzia GmbH | Benzstraße 8 | 67269 Grünstadt | info@3wefinanzia.de | www.3wefinanzia.de

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