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AssCompact 02/2021

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Management & Vertrieb | News Maklerbüros trotzen der Corona-Krise Trotz der Corona-Krise konnten ungebundene Vermittler und Vermittlerinnen im Jahr 2020 ihren Gewinn und ihren Umsatz steigern. Diese Werte ergeben sich zumindest aus dem 13. AfW-Vermittlerbarometer, an dem im November 2020 über 1.250 Vermittlerunternehmen teilgenommen hatten. Demnach erhöhte sich der durchschnittliche Umsatz im Vergleich zu den Vorjahreswerten um 11% auf nun rund 120.000 Euro. Im Durchschnitt erzielten die Betriebe zudem einen Gewinn von 59.850 Euro. Dieser Wert aus dem aktuellen AfW-Vermittlerbarometer liegt damit 4.850 Euro über dem Vorjahreswert. Das ist ein Plus von über 8%. Dennoch bleiben mehr als die Hälfte (55%) unter einem Gewinn von 50.000 Euro pro Jahr und nur 16% der Befragten geben einen Gewinn von über 100.000 Euro an. Mit Blick auf den durchschnittlichen Gewinn ist das weiterhin kein Traumergebnis. Vor dem Hintergrund der Corona-Krise zeugen die Ergebnisse allerdings von Stabilität und Anpassungsfähigkeit. Eine Erklärung für das gute Abschneiden findet der AfW in der Digitalisierung, die zu mehr Effizienz geführt hat. Prozesse etwa konnten beschleunigt werden. Zudem konnten Vermittler und Vermittlerinnen dank digitaler Kontaktpunkte proaktiv agieren und ihren Kunden jederzeit zur Seite stehen. Aber auch eine andere Entwicklung könnte zu dem Ergebnis geführt haben: nämlich dass kleine und unrentablere Vermittlerbüros aufgeben mussten oder von größeren Unternehmen übernommen wurden, die dann effizienter mit den Beständen arbeiten konnten. (AC) Durchschnittlicher Gewinn der Maklerbüros 2020 © 13. AfW-Vermittlerbarometer DIHK-Statistik: Die Zahlen zu den Versicherungsvermittlern Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat aktuelle Daten aus dem Vermittlerverzeichnis vorgelegt. Zum Stichtag 04.01.2021 waren 197.437 Versicherungsvermittler registriert. Im Verlauf des vergangenen Jahres haben sich 1.015 Versicherungsvermittler aus dem Register abgemeldet. Damit sind es zwar erneut weniger geworden, aber der Vermittlerschwund ist deutlich abgebremst. Vor allem bei den gebundenen Versicherungsvertretern zeigt sich im Jahresverlauf ein abgemilderter Rückgang von 552 Eintragungen. Zum Jahres beginn 2020 waren 118.687 Vertreter im Register verzeichnet, nun sind es 118.135. Bei den Versicherungsvertretern mit Erlaubnis sind 499 Eintragungen auf der Strecke geblieben, zum Jahresbeginn 2021 sind noch 27.880 im Register gelistet. Anders als die Gruppe der gebundenen Vermittler ist die Maklerschaft im Jahresverlauf wieder stärker geschrumpft, und zwar um 324. Damit ist ihre Zahl von 46.286 Anfang Januar 2020 auf nun 45.962 gesunken. Zwischen Ende September 2020 und Anfang Januar 2021 ist die Vermittlerzahl sogar erstmals seit Langem wieder gestiegen. Ein Plus verzeichnen vor allem die gebundenen Versicherungsvertreter. So waren zum Stichtag 04.01.2021 im Online-Verzeichnis 681 gebundene Vertreter mehr eingetragen als Ende September 2020. Ob man von einer Trendumkehr sprechen kann, bleibt allerdings mehr als fraglich. Nicht so rosig sieht es bei der Entwicklung der Maklerschaft aus: Hier zeigt sich auch im vierten Quartal mit einem Minus von 92 Eintragungen gegenüber den Monaten Juli bis September ein Abwärtstrend. (AC) Bisher hat die Corona-Krise zumindest laut AfW-Vermittlerbarometer 2020 zu keinem Gewinneinbruch in den Vermittlerbetrieben geführt. 66 AssCompact | Februar 2021

MANAGEMENT & VERTRIEB Die „gut beraten“-Teilnehmer nach Personenkreis Initiative „gut beraten“ legt auch im Corona-Jahr zu Trotz Corona konnte die Weiterbildungs - initiative „gut beraten“ im vergangenen Jahr Zuwächse verbuchen. Ende 2020 verzeichnete die Brancheninitiative 149.406 aktive „gut beraten“-Bildungskonten. Das sind 1,1% mehr als im Dezember 2019. Die Teilnehmerstruktur hat sich 2020 etwas geändert. Der Anteil der Ausschließlichkeitsvermittler und Mitarbeiter im angestellten Außendienst ist gesunken. Makler und Mehrfachagenten legen mit einen Anteil von nunmehr 23% um einen Prozentpunkt zum Vorjahreszeitraum zu. Zugelegt hat auch der Anteil bei den Mitarbeitern von Agenturen, bei vertrieblich Tätigen im Versicherer-Innendienst und weiteren Gruppen. Die Anzahl der Teilnehmer nach Personenkreis lässt sich an der Grafik ablesen. © Initiative gut beraten Die Teilnehmerstruktur bei „gut beraten“ hat sich im Jahr 2020 etwas geändert. Insgesamt investierten die vertrieblich tätigen „gut beraten“-Teilnehmer 2.828.470 Stunden in ihre Weiterbildung. Auf jeden „gut beraten“-Teilnehmer mit aktivem Bildungskonto entfielen 18,9 Stunden an IDD-relevanter Bildungszeit. Der Umfang der dokumentierten Weiterbildungszeiten wird aufgrund der möglichen Nachtragungen bis zum Jahresende 2021 erfahrungsgemäß noch deutlich steigen, teilt das BWV dazu mit. Bei den Lernformen ergab sich 2020 aufgrund der Pandemie eine deutliche Steigerung bei den E-Learning- Varianten. Auf sie entfällt ein Anteil von insgesamt 90% aller erfassten Lernformen. (AC) ANZEIGE

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