Aufrufe
vor 8 Monaten

AssCompact 03/2019

AssCompact ist das führende Fachmagazin für Assekuranz, Kapitalanlagen, Finanzierung und Immobilien. Die Online-Ausgabe liefert tagesaktuelle Beiträge ...

FINANZEN | News

FINANZEN | News Zinsschere in Deutschland öffnet sich (ac) Die Festgeldzinsen der größten Banken in Deutschland betragen im Durchschnitt 0,03% pro Jahr. Wer nach besseren Angeboten sucht, erhält laut dem WeltSparen-Zinsradar bis zu 38-mal mehr Zinsen. Insgesamt sind die Zinsen einen Monat nach dem Ende des Anleihekaufprogramms durch die EZB weiter gesunken – in Europa um 3% im Vergleich zum Vormonat und um 19% im Vergleich zum Vorjahr. Zinsen in Deutschland um zwei Drittel gestiegen Die Zinsen in Deutschland bewegen sich stetig um 30 Basispunkte. Im vergangenen Monat sind sie nur leicht gesunken (–3 Basispunkte) und im aktuellen Monat um 2 Basispunkte gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zinsen in Deutschland jedoch von diesem niedrigen Niveau um zwei Drittel (67%) gestiegen. So entwickeln sich die Zinsen in Europa Innerhalb Europas gibt es die höchsten Zinsen auf Spargut - haben in den Niederlanden und Frankreich. In Italien stiegen die Zinsen um 9 Basispunkte zum Vormonat. Die größten Verlierer sind Sparer in der Slowakei mit einem Zinsrückgang von 7 Basispunkten. Dennoch liegen dort die Zinsen 16 Basispunkte über dem Stand vom Vorjahr. Die Zinsentwicklung in Italien lässt sich nicht nur an Vorgaben der EZB ablesen, sondern auch auf Zinsportalen. Im Vergleich zum Vormonat sind die italienischen Zinsen für einjähriges Festgeld auf 1,75% und für dreijähriges Festgeld auf 2,28% gestiegen. Größte Zinsschere in Deutschland Zinsunterschiede gibt es aber nicht nur zwischen unterschiedlichen Ländern, sondern auch in Bezug auf die Institutsgröße. Je größer die Banken, desto kleiner sind demnach tendenziell die Zinsen. Die größten Banken haben ihre Zinsen laut Weltsparen sogar leicht reduziert. In Deutschland ist dieser Unterschied am gravierendsten. Die durchschnittlichen Zinsen der drei größten Banken betragen weiterhin 0,03% pro Jahr, während der Durchschnitt der drei Top-Angebote bei 1,00% und damit eben dem 38-Fachen liegt. Die Schere bei den Zinsen für Privatanleger geht vor allem bei deutschen Finanzhäusern immer weiter auseinander. © wladimir1804 – Fotolia.com Jede zweite Baufinanzierung wird 2025 online vermittelt (ac) Im Jahr 2025 dürfte jede zweite Baufinanzierung in Deutschland über eine Vertriebsplattform im Internet vermittelt werden. Davon geht die Mana - gementberatung Investors Marketing in einer aktuellen Analyse aus. Heute liegt der Online-Anteil bei rund 30%. Der eigentliche Abschluss finde aber nach wie vor überwiegend persönlich statt. Darin liege für Vermittler eine Chance, denn über die meist größte finanzielle Entscheidung in ihrem Leben wollen sich Kunden möglichst gut und damit auch bei Beratern informieren. Hüttig & Rompf bleibt auf Wachstumskurs (ac) Baufinanzierungen boomen. Das zeigt auch die aktuelle Jahresbilanz von Hüttig & Rompf. Der Baufinanzierer hat das vermittelte Darlehensvolumen 2018 erneut gesteigert. Im vergangenen Jahr verhalf Hüttig & Rompf seinen Kunden zu Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 2 Mrd. Euro – ein neuer Spitzenwert. Volumen seit 2014 verdoppelt Im Vergleich zu 2017 hat Hüttig & Rompf die vermittelte Darlehenssumme um mehr als 14% gesteigert. Innerhalb von vier Jahren hat der Baufinanzierungsexperte aus Frankfurt das für seine Kunden vermittelte Darlehensvolumen sogar verdoppelt. 2014 lag es noch bei etwa 1 Mrd. Euro. 9% mehr Vertragsabschlüsse Auch die Anzahl der Darlehensverträge ist 2018 erneut gestiegen. In persönlicher Beratung schloss die Hüttig & Rompf AG insgesamt 6.700 Verträge ab und stellte damit ebenfalls eine neue Bestmarke auf. Im Vergleich zu 2017 konnte der Baufinanzierungsvermittler im vergangenen Jahr damit etwa 9% mehr Verträge abschließen. 68 März 2019

Stimmung deutscher Immobilienfinanzierer kippt auf historisches Tief (ac) Die Stimmung unter den deutschen Immo - bilienfinanzierern ist im ersten Quartal 2019 erheblich eingebrochen. Das geht aus dem aktuellen BF.Quartalsbarometer hervor, das im ersten Quartal 2019 auf –3,88 Punkte gesunken ist. Damit erreicht das Stimmungsbarometer der deutschen Immobilienfinanzierer ein neues Allzeittief. Für den starken Rückgang sind mehrere Faktoren ausschlaggebend. So erreicht der Anteil der Befragten, die die Lage am Finanzierungsmarkt als progressiv einschätzen, den niedrigsten Stand. Pessimisten gewinnen deutlich die Oberhand Im Vergleich zum vorherigen Quartal hat sich der Anteil der Befragten, der davon ausgeht, dass sich die Lage verbessert, von 36,1 auf 17,6% halbiert. Auch das ist ein neuer Tiefstwert. Des Weiteren schätzen die befragten Institute die Entwicklung des Neugeschäfts deutlich pessimistischer ein. Ein ansteigendes Neugeschäft erwarten nur noch rund 25% (–13 Prozentpunkte). Das ist der Tiefstwert seit Erhebung des Quartalsbarometers. 56% der Befragten erwarten nur eine stagnierende Entwicklung und knapp 20% (+7 Prozentpunkte) ein abnehmendes Neukundengeschäft. Finanzierer in der Kostenfalle Ein weiterer Faktor für das Allzeittief des BF.Quartalsbarometers sind die steigenden Liquiditäts - kosten für die Finanzierer. Etwa 40% der Institute geben an, dass sich ihre Refinanzierungskosten erhöhen. Das ist ein Plus von 14,3 Prozentpunkten innerhalb eines Quartals. Vor einem Jahr waren es sogar nur rund 10%. Demgegenüber stehen aktuell nur rund 13%, die von sinkenden Liquiditäts - kosten ausgehen. Ganze Reihe verschlechterter Faktoren Für die Finanzierer wird insbesondere das Neu - geschäft immer schwieriger. Unter anderem sind immer weniger Objekte am Markt verfügbar sind, die die Risikokriterien der Banken erfüllen. Hinzu kommt ein sehr starker Wettbewerb. So komme ein Drittel aller Finanzierungen nicht zustande, weil die Nachfrage zu hoch ist und Wettbewerber den Zuschlag erhalten. Anzeige

AssCompact

AssCompact 05/2019
AssCompact 04/2019
AssCompact 03/2019
AssCompact 02/2019
AssCompact 01/2019
Asscompact Epaper

Neues von AssCompact.de