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AssCompact 03/2021

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Investment | News Pictet

Investment | News Pictet lanciert Multi-Asset-Fonds für Schwellenländer Der Schweizer Asset Manager Pictet hat sein Multi- Asset-Angebot mit der Auflage des Pictet-Emerging Markets Multi Asset ausgeweitet. Über den Fonds haben Anleger Zugang zum vollen Anlagespektrum in Schwellenländern. Er investiert in Aktien, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Rohstoffe, Immobilien, Geldmarktpapiere und Währungen und startet mit einem Volumen von 50 Mio. Dollar. In einem Niedrigzinsumfeld erwartet Pictet global insbesondere in Schwellenländern langfristig hohe Erträge. Co-Manager der Strategie sind Shaniel Ramjee und Marco Piersimoni, die sich auf die bewährte Expertise und breiten Strukturen von Pictet Asset Management im Multi-Asset-Bereich stützen können. Ihr Investmentteam strebt die Maximierung des Renditepotenzials von Schwellenländern bei gleichzeitiger Kontrolle der für die Region typischen Risiken an. (AC) Großumbau bei Jupiter AM Nach der Übernahme von Merian Global Investors im vergangenen Jahr hat Jupiter AM die Merian-Fonds umbenannt. Die Umbenennung ist einer der letzten Schritte auf dem Weg, einen gemeinsamen, einheitlichen Geschäftsbereich zu entwickeln, der nur noch unter der Marke Jupiter agiert. Die bisherigen Merian- Fonds tragen mit sofortiger Wirkung nur noch Namen und Branding von Jupiter. So wird etwa der von Ned Naylor-Leyland verwaltete Merian Gold & Silver Fund ab sofort zum Jupiter Gold & Silver Fund. Nur die Systematic-Equity-Fonds - palette erhält den Doppelnamen Jupiter Merian. So heißt der Merian North American Equity Fund ab sofort etwa Jupiter Merian North American Equity Fund. Im Rahmen des umfassenden Markenprojekts hat Jupiter auch eine neue Website lanciert. (AC) Kommentar: Willkommen an der War Street Die Wall Street ist das Wahrzeichen der Finanzmärkte. Aktuell gleicht sie aber eher einer War Street. An der Börse ist ein spektakulärer Kleinkrieg ausgebrochen. Auf der einen Seite klassische Vertreter in Form von Hedgefonds. Auf der anderen Seite ein Newcomer: Computer-Nerds, versammelt in Online- Foren wie Reddit. Dort haben sie sich vereinigt, um in die Schlacht gegen die Anlageprofis zu ziehen. Auslöser sind massive Leerverkäufe von Hedgefonds auf die Aktie des Spielehändlers Gamestop. Lange schienen sie ein sicheres Geschäft. Die Kurse der Aktie fielen und fielen und fielen. Doch wie im berühmten gallischen Dorf kam plötzlich Widerstand auf. Ein Online-Community-David sagte dem Hedgefonds-Goliath den Kampf an. Wie bei der biblischen Vorlage gelang es dem kleinen David, den goliathschen Riesen in die Knie zu zwingen. Die Nerds deckten sich konzertiert mit Aktien ein und sorgten so dafür, dass sich auch die Shortseller teuer mit Aktien eindecken mussten. Einzelne Fonds kostete dieser rebellische Akt mehrere Milliarden Dollar. Der Kampf David gegen Goliath nahm sogar so skurrile Züge an, dass einige Neobroker den Kauf von Aktien wie Gamestop verbaten – und damit gerade die Broker, die bei den Nerds besonders beliebt sind. All das klingt nach einem skurrilen Hollywood-Streifen, spielte sich dieser Tage aber tatsächlich so ab. Das Ende ist noch immer offen. Fortsetzungen dürften zudem folgen. Die Gamestop-Saga zeigt, dass auch die Finanzmärkte nicht mehr vor der neuen Macht der digitalen Schwärme gefeit sind. Statt die Kellerkinder vor ihren Bildschirmen zu belächeln, müssen sie ernst genommen werden. Respekt statt Arroganz. Dann könnte Gamestop der Auftakt für eine neue Aktiengeneration sein. Eine Generation, die gerade Deutschland dringend braucht. Denn fernab von solchen Zockereien sind Aktien eine der besten Altersvorsorgen – egal ob als Direktinvestment oder auch in Form von Fonds oder Versicherungsprodukten. Von Michael Herrmann, AssCompact 54 AssCompact | März 2021

INVESTMENT DJE zieht Zehnjahresbilanz für globalen Mischfonds Der Mischfonds DJE – Zins & Dividende PA hat sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert. Seit Auflage im Jahr 2011 erwirtschaftete der Fonds eine positive Wertentwicklung von 75,55%. Dies entspricht einer jährlichen Rendite von 5,80% (Stand: 05.02.2021). Im Vergleich dazu lag der Durchschnitt der Morningstar-Peer Group „EUR Moderate Allocation – Global“ bei ungefähr 3% p. a. Der Fonds umfasste Anfang Februar rund 2,3 Mrd. Euro. Zur Strategie des Fondsmanagers Dr. Jan Ehrhardt gehört es, Verluste weitestgehend zu vermeiden. Das zeigte sich insbesondere in der Entwicklung im Frühjahr 2020, als der Fonds durch die frühzeitige Senkung des Aktienanteils nie mehr als 9,4% im Minus lag, während beispielsweise der Dax zeitweise mehr als 35% verlor. Aktives Management und Quotensteuerung hätten sich in der Krise erneut bewährt, kommentiert Ehrhardt die damalige Situation. (AC) Provinzial stellt nach Fusion Asset-Management neu auf Die Provinzial richtet ihr Asset-Management neu aus. Nach der jüngst vollzogenen Fusion zwischen Provinzial NordWest und Provinzial Rheinland wird die neu firmierte Provinzial Asset Management GmbH (Pro- AM), ehemals Provinzial NordWest Asset Management GmbH, perspektivisch alle Kapitalanlagen des Konzerns verwalten. Pro AM wird Betriebsstätten in Münster und Düsseldorf haben. Bisher erfüllt die Gesellschaft die Aufgabe für den ehemaligen Konzern Provinzial Nord-West und verwaltet in diesem Rahmen rund 27 Mrd. Euro. In Zukunft werden es rund 50 Mrd. Euro sein. ProAM soll hierzu kundenindividuelle Portfoliolösungen gemäß den individuellen Anforderungen entwickeln und Dienstleistungen prospektiv auch außerhalb des Konzerns anbieten. Der Fokus liegt insbesondere auf ökonomisch, handels - bilanziell und aufsichtsrechtlich balancierten Portfolios für das aktuelle Marktumfeld. (AC) © Natee Meepian – stock.adobe.com Vermögensverwaltende Fonds beenden 2020 überwiegend positiv In einem herausfordernden Marktumfeld mit rasanten Kursverlusten und -gewinnen gestaltete sich das Asset- Management für vermögensverwaltende Fonds anspruchsvoll. Das galt vor allem für VV-Fonds mit einem höheren Aktienanteil. In den Kategorien Defensiv, Ausgewogen, Offensiv und Flexibel verzeichneten aber rund 70% aller VV-Fonds ein positives Ergebnis. Das zeigt eine Analyse von MMD. Für Anleger von VV-Fonds ging die Rechnung im Börsenjahr 2020 überwiegend auf. In allen Kategorien waren die Durchschnittsrenditen positiv. Die überwiegend positiven Ergebnisse erreichten die meisten VV-Fonds mit einem vergleichsweise niedrigen maximalen Verlust. Nur drei von 200 VV-Fonds bei der offensiven und fünf von 220 bei der flexiblen Kategorie verzeichneten 2020 höhere Maximalverluste als der weltweite Aktienindex MSCI World. Bezogen auf die Gesamtanzahl der untersuchten VV-Fonds entspricht dies einem Anteil von weniger als 1%. Die VV-Fonds der defensiven Kategorie erzielten eine Durchschnittsperformance von 0,5%, ausgewogene von 1,4%. Offensive VV-Fonds gewannen durchschnittlich 2,8% hinzu. Noch besser lief es für flexible VV-Fonds, die im Schnitt 3,98% zulegten. Allerdings war hier auch die Streuung am höchsten. So betrug der Abstand zwischen dem besten und dem schlechtesten Fonds im Betrachtungszeitraum fast 95 Prozentpunkte. (AC) RWB Group AG ist Geschichte Die RWB Group AG hat einen neuen Namen erhalten: Munich Private Equity AG (MPE). Mit der Umbenennung will die Unternehmensgruppe eine strategische Neuausrichtung zum Ausdruck bringen. MPE will zukünftig weiteren Zielgruppen – über das Kundensegment der Privatanleger hinaus – einen maßgeschneiderten Zugang zu exklusiven Private-Equity-Fondsinvestitionen bieten. Die Tochter RWB PrivateCapital Emissionshaus AG wird aber weiter Private-Equity-Dachfonds unter der Marke RWB anbieten. (AC) März 2021 | AssCompact 55

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