Aufrufe
vor 11 Monaten

AssCompact 04/2018

  • Text
  • Asscompact
  • April
  • Fonds
  • Makler
  • Unternehmen
  • Markt
  • Deutschland
  • Vermittler
  • Vertrieb
  • Versicherer

INVESTMENT ©

INVESTMENT © mapoli-photo – Fotolia.com Investmentfonds sollten bei einer soliden Altersvorsorge nicht fehlen Die Bildung von Rücklagen für das Alter ist eines der zentralen gesellschaftlichen und politischen Themen der heutigen Zeit. Neue Fondskonzepte wie etwa Schroders Twinvest ermöglichen einen finanziell unbeschwerten Ruhestand. Das ist besonders wichtig, denn auf die staatliche Komponente allein sollte man sich besser nicht verlassen. Im zurückliegenden Bundestagswahlkampf und auch während der lang andauernden Phase der Regierungsbildung wurde das Thema Altersvorsorge noch stärker in den Blickpunkt der Bevölkerung gerückt. Diese gesellschaftliche und politische Diskussion ist zu begrüßen, denn Alters - vorsorge besitzt eine elementare Bedeutung für jeden einzelnen Menschen. Dennoch existiert für viele Bürger noch immer erheblicher Verbesserungsbedarf bei der persönlichen und langfristigen Finanzplanung. Daher lohnt es sich, über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu informieren. Breiter Grundkonsens Diese Meinung ist keineswegs eine Einzelmeinung. Denn auch in weiten Teilen der Politik besteht ein Grundkonsens darüber, dass neue, investmentbasierte Lösungen sinnvoll sind und gefördert werden müssen, wobei die neue Bundesregierung glücklicherweise keine Ausnahme bildet. Dies ist übrigens nicht nur in Deutschland so, sondern überall in Westeuropa. Fokus nicht einseitig auf den Staat legen Bislang ist die Vorsorgeplanung für das Alter viel zu stark auf die staatliche Komponente ausgerichtet. Und das, obwohl mit betrieblicher und privater Vorsorge noch zwei weitere Säulen zur Verfügung stehen. Dieses bisherige Ungleichgewicht kann und wird auf Dauer keinen Bestand haben. Denn in Zukunft wird der Gesetzgeber nicht mehr als Vorsorgestaat auftreten, weil dies erstens die öffentliche Finanzlage nicht länger zulässt und zweitens die Lebenserwartung der Bevölkerung steigt. Zu begrüßender Umdenkprozess Schon heute steht fest: Aus der staatlichen Altersvorsorge werden nur die - jenigen Versicherten, die schon lange ins System eingezahlt haben, noch auskömmliche Rückflüsse beziehen können. Aber selbst wenn man jetzt Mitte 40 ist, sollte man sich darauf allein besser nicht zu sehr verlassen. Dass auch die Politik hierbei mittlerweile umgedacht hat, ist absolut notwendig – und ein sehr zu begrüßender Prozess. So sollte die Altersvorsorge der Zukunft aussehen Bei der Ruhestandsplanung sollte zukünftig sowohl der betrieblichen als 70 April 2018

auch der privaten Säule eine deutlich stärkere Bedeutung zugemessen werden. Bei der erstgenannten Komponente hat sich bereits die alte große Koalition mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz auf eine ganz entscheidende Reform geeinigt, die auch von der neuen Regierung – die ja schließlich aus denselben Parteien besteht – fortgeführt werden dürfte: Arbeitgeber sollen ab sofort aus der Haftung entlassen werden können. In solchen Fällen legen Arbeitgeber und Arbeitnehmer fest, dass nur noch die eingezahlten Beiträge zugesagt werden, es bei der Verzinsung jedoch keine Garantie gibt. Das bedeutet: Der Ertrag der Ein lagen fällt variabel aus und hängt de facto davon ab, welche Wertentwicklung an den Kapitalmärkten damit erwirtschaftet wird. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, fondsbasierte Altersvorsorgelösungen stärker voranbringen zu können. Ähnliche Entwicklung in der privaten Eigenvorsorge Bei der privaten Eigenvorsorge ist die Entwicklung ähnlich: Angesichts der aktuellen Mini-Zinsen geht es weg von den althergebrachten Garantieprodukten und hin zu Investmentfonds, ohne die heute keine solide Altersvorsorge mehr funktioniert. Konkret sind Modelle denkbar, bei denen nicht mehr 100% Rückzahlung garantiert werden, sondern zum Beispiel nur 80%. Weniger Garantie bedeutet in diesem Fall einerseits zwar mehr Risiko, andererseits aber auch mehr Renditemöglichkeiten. Nur so lassen sich die Möglichkeiten am Kapitalmarkt sinnvoll nutzen, die höhere Ertrags potenziale bieten und die unserer Überzeugung nach die weitaus bessere Option für eine sinnvolle Altersvorsorge sind. Ein monatlicher Geldbetrag, verschiedene Lösungen Bei Schroders Twinvest können Anleger monatlich einen Geldbetrag einzahlen, dessen Höhe sie selber festlegen. Anstatt unverzinst auf dem Girokonto zu liegen, fließt dieser zunächst auf ein Haushaltskonto. Von dort wird er in den Schroder ISF Flexible Retirement investiert, der über einen Marktzyklus hinweg – typischerweise drei bis fünf Jahre – stabile Renditen von mindestens zwei Prozentpunkten über dem Geldmarktzins anstrebt, und das unter sehr geringen Wertschwankungen. Zu diesem Zweck wird in ein konservatives Multi-Asset-Portfolio investiert, das durch das Risk Overlay bei Bedarf noch defensiver ausgerichtet werden kann. Dadurch soll das Ausmaß zwischenzeitlicher Verluste auf maximal 8% limitiert werden. Jederzeit große Freiheiten Bei Schroders Twinvest hat der Anleger jederzeit alle Freiheiten. Erstens kann er auf das Haushaltskonto zugreifen und damit Ausgaben tätigen. Zweitens kann er eine Maximalhöhe für das Haushaltskonto festlegen. Der Anleger hat jederzeit alle Freiheiten, das heißt, er kann erstens auf das Haushaltskonto zugreifen und damit Ausgaben tätigen, zum Beispiel für einen Urlaub oder die Anzahlung für ein neues Auto. Zweitens kann er eine Maximalhöhe für das Haushaltskonto definieren. Und sobald dieses vollständig gefüllt ist, fließt der darüber hinausgehende Betrag auf ein Vorsorgekonto. Dieses setzt auf den Schroder ISF Global Diversified Growth, der eine offensivere Ausrichtung als der Schroder ISF Flexible Retirement besitzt und mit dem Investoren die Chancen des gesamten Kapitalmarkts bei kontrolliertem Risiko wahrnehmen können. Der hierbei zugrunde liegende Anlagehorizont ist langfristig, und daher kann das Kapital des Vorsorgekontos – einschließlich der angestrebten Wertzuwächse – vollständig für den späteren Ruhestand genutzt werden. W Diese Lösungen bietet Schroders Durch eine Vielzahl verfügbarer Strategien kann Schroders für jedes Risiko- Rendite-Profil und für jede Altersklasse ein passendes Produkt anbieten. Auf eine Lösung lohnt es sich näher einzugehen, weil es sich dabei um ein vergleichsweise neues Konzept handelt, das verschiedene Multi-Asset-Strategien intelligent miteinander kombiniert. Von Charles Neus, Leiter Altersvorsorge Lösungen bei Schroders April 2018 71