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AssCompact 04/2019

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IMMOBILIEN | News Mieten

IMMOBILIEN | News Mieten in Deutschland kennen weiter kein Halten (ac) Das dynamische Wachstum der Marktmieten bei der Neuvermietung wirkt sich sukzessive auch auf das Niveau der in den Mietspiegeln dokumentierten Mieten aus. 2018 sind die ortsüblichen Vergleichsmieten laut der F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH um 2,2% gestiegen und damit stärker als im Vorjahr. Das geht aus dem F+B-Mietspiegelindex 2018 hervor, der einzigen Auswertung aller amtlichen Mietpreisübersichten in Deutschland, die seit 1996 regelmäßig erstellt wird. Großraum München am teuersten Die teuerste Großstadt auch für Mieter ist nach wie vor München. Die Münchner zahlen durchschnittlich 10,45 Euro pro m 2 Nettokaltmiete für ihre Wohnungen. Damit liegen sie um 51% über den 6,92 Euro pro m 2 , die in den Mietspiegelstädten insgesamt im Schnitt gezahlt werden. Die teuerste Kommune Deutschlands ist allerdings nicht mehr München. Die Landeshauptstadt ist vom kleinen Nachbarn Karlsfeld im Landkreis Dachau überholt worden. Dort liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete bei 10,62 Euro pro m 2 . Ebenfalls im Münchner Umland liegen die Städte Dachau und Germering mit 9,60 bzw. 9,50 Euro pro m 2 . Weitere teure Metropolregionen Weit oben auf der Rangliste steht auch weiterhin Stuttgart (Rang 2). Auf den ersten neun Rangplätzen befinden sich ausschließlich Münchner und Stuttgarter Umlandgemeinden. Ebenfalls teuer sind die Metropolen Köln (12.), Hamburg (13.), Frankfurt/Main (18.) und Düsseldorf (19.). In Stuttgart liegen die ortsüblichen Vergleichsmieten mit 9,97 Euro pro m 2 um 44 % über dem aktuellen Bundesdurchschnitt, in Köln, Hamburg und Frankfurt/Main zwischen 8,63 und 8,43 Euro um 25 bis 23% darüber. In Düsseldorf müssen Mieter in bestehenden Mietverhältnissen durchschnittlich 8,41 Euro, also 22% mehr für den m 2 bezahlen. Vor allem in den Städten in Deutschland sind die Mieten deutlich gestiegen. © Jürgen Fälchle – Fotolia.com Empira Gruppe legt Fonds für Projektentwicklungen auf (ac) Die Empira Gruppe hat einen Projektentwicklungsfonds aufgelegt. Der Empira Residential Invest investiert in Wohnimmobilienprojekte mit Fokus auf den deutschen Top-7-Standorten. Für den Fonds werden Grundstücke mit vorhandenem Baurecht akquiriert. Mithilfe der jahrelangen Expertise der Empira Gruppe sollen zudem signifikante Kostenersparnisse gegenüber dem klassischen Ankauf von Bestandsimmobilien realisiert werden. Mindestens 400 Mio. Euro Die Empira Gruppe übernimmt im Fonds sämtliche Stufen der Immobilienentwicklung sowie das Asset- Management und das abschließende Transaktionsmanagement der entwickelten Bestandsobjekte. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei mindestens 400 Mio. Euro. Institutionelle Investoren sollen mit dem neuen Fonds von attraktiven Renditen profitieren, da sie frühzeitig in die Wertschöpfungskette einsteigen. Deutsche Metropolen werden laut der Empira Gruppe zudem auch künftig von demografischem Wachstum profitieren. Entwickeln und langfristig halten Beim Empira Residential Invest setzt der Immobilienspezialist auf eine Developand-hold-Strategie, bei der Wohnimmobilien entwickelt und mittelfristig im Bestand gehalten werden. Investoren erzielen mit dieser Strategie neben einem regelmäßigen Cashflow auch eine Wertschöpfungsrendite, die deutlich über dem Vergleichswert beim Kauf einer Bestandsimmobilie liegen soll. 70 April 2019

ONE GROUP gibt Vertriebsstartschuss für einen neuen Deutschland-Immobilienfonds Deutscher Immobilienmarkt von Trendwende meilenweit entfernt (ac) Die Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland ist ungebrochen. Die Märkte sind besonders in den Großstädten umkämpft. So konnten sich Immobilienverkäufer im Jahr 2018 in mehr als 90% aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte über höhere Verkaufspreise freuen als noch im Vorjahr. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise stiegen in 365 von 401 Kreisen und Städten an. 2017 waren die Preise nur in 242 deutschen Kreisen oder Städten gestiegen. 7,2% Plus nach Inflation Im Bundesdurchschnitt legten die Immobilienpreise inflationsbereinigt um 7,2% zu. Damit fiel der Preisanstieg noch stärker aus als im Vorjahr. Dies geht aus dem „Postbank Wohnatlas 2019“ hervor. Mit Abstand am teuersten ist und bleibt München. Im vergangenen Jahr wurde dort mit 7.509 Euro die 7.000-Euro-Schwelle beim Quadratmeterpreis klar durchbrochen; ein Plus von 8,7%. Frankfurt am Main bleibt mit 5.058 Euro auf Platz 2. Spirale erfasst ländliche Regionen Die stärksten Steigerungen betreffen aber nicht die klassischen Speckgürtel der Metropolen. Von der großen Nachfrage nach Wohneigentum profitiert nun auch der ländliche Raum. Den mit Abstand rasantesten Preisanstieg verzeichnete Suhl im Süden Thüringens. Dort wurden Wohnungen und Häuser um knapp die Hälfte teurer. Im fränkischen Landkreis Kronach sowie im nordthüringischen Kyffhäuserkreisstiegen die Preise immerhin um mehr als 40%. Trotz dieser kräftigen Anstiege bleiben Wohnimmobilien mit Quadratmeterpreisen von 1.655 Euro in Suhl, 1.729 Euro in Kronach und 893 Euro im Kyffhäuserkreis weiter verhältnismäßig erschwinglich. (ac) Die ONE GROUP startet den Vertrieb des ProReal Deutschland 7. Mit der nunmehr dritten Namensschuldverschreibung des Hamburger Emissionshauses erhalten Anleger die Gelegenheit, breit diversifiziert in mehrere Wohnungsbauvorhaben in deutschen Metropolen wie München und Hamburg zu investieren. Analog zum Vorgänger beträgt die geplante Laufzeit drei Jahre zuzüglich einer etwaigen Verlängerungsoption. Bis zu 6% Zinsen mit Immobilien Die geplante Verzinsung liegt bei 6% p. a. ab dem 01.01.2020. Neu beim ProReal Deutschland 7 sind eine höhere zeitanteilige Frühzeichnerverzinsung von 4% p. a. (zuvor 3% p. a.) sowie die geplanten vierteljährlichen Zinszahlungen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 10.000 Euro zuzüglich 3,5% Agio. Das geplante Emissionsvolumen des ProReal Deutschland 7 beläuft sich auf 50 Mio. Euro. Bisher hat die ONE GROUP bereits drei Immobilienfonds vollständig an ihre Anleger zurückgezahlt. Ihr Gesamtvolumen lag bei etwa 110 Mio. Euro. Der Vorgängerfonds ProReal Deutschland 6 schloss Ende Februar mit einem Platzierungsergebnis von rund 60 Mio. Euro über Plan. FLOWFACT und Sprengnetter starten Kooperation bei der Bewertung von Immobilien (ac) FLOWFACT kooperiert ab sofort mit dem Immobilienbewertungsspezialisten Sprengnetter. Kunden der marktführenden Immobiliensoftware des Kölner Anbieters erhalten Wertinformationen zu Objekten. Für Immobilien in den FLOWFACT- Produkten hAPPy und dem neuen FLOWFACT, werden voll automatisiert und in Echtzeit die zugehörigen Marktpreisspannen und Marktmietspannen angezeigt. Zudem können FLOWFACT-Produkte die vom SprengnetterAVM bereitgestellten Wertinformationen bis hin zu einer 360-Grad-Marktanalyse für die Eigentümerakquise darstellen. Schnelle und voll automatisierte Wertinformationen Sprengnetter liefert die Wertindikationen zu Immobilienobjekten direkt in die FLOWFACT-CRM-Software. Dahinter steckt die Technologie des SprengnetterAVM (Automated Valuation Model), einer webbasierten Softwarelösung zur voll automatisierten Bewertung von wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien. Weitere Schritte der Zusammenarbeit Die Kooperation zwischen Sprengnetter und FLOWFACT sieht weitere Schritte der Zusammenarbeit vor. So wird FLOWFACT seinen Kunden zukünftig auch die Einbindung der beliebten Bewertungssoftware SprengnetterONE Makler - Edition sowie das Seminar Sprengnetter MarktWert-Makler® anbieten können. April 2019 71

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