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AssCompact 04/2019

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IMMOBILIEN © SasinParaksa – Fotolia.com Megatrends bestimmen künftig den Anlageerfolg von Immobilienfonds Die Voraussetzungen für den Anlageerfolg von Immobilienfonds befinden sich in einem grundlegenden Wandel. Mehrere Megatrends werden zukünftig entscheiden. Zukunftsfähige Fondsportfolios müssen diese Megatrends ausreichend berücksichtigen. Sonst sind die Zeiten stabiler Erträge schon bald vorbei. Für Anleger, die darauf achten, Risiko und Rendite in Einklang zu bringen, ist ein offener Immobilienfonds die passende Anlageoption. Denn zum einen wird hier in reale Werte zum Anfassen investiert, zum anderen bieten stetige Mieterträge langfristig ein stabiles Ertragspotenzial. Damit dies auch so bleibt, müssen Immobilienfonds ein entsprechend zukunftsfähiges Portfolio haben, das die Megatrends unserer Zeit berücksichtigt. Diese Trends gilt es für die Fonds zu identifizieren. Genau dieser Strategie folgt der Swiss Life Living + Working. Megatrend Urbanisierung lässt Anleger profitieren In einer (Groß-)Stadt leben zu wollen, ist so beliebt wie nie zuvor. Nach einer Erhebung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2014 werden 2030 rund 78,6% aller Deutschen in einer Stadt leben. Die steigenden Einwohnerzahlen führen auch dazu, dass der Bedarf an einer Versorgungsinfrastruktur für die Basisversorgung wie Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Gesundheitsversorgung oder Kinderbetreuung ebenfalls wachsen wird. Für offene Immobilienfonds bieten sich diesbezüglich attraktive Anlagemöglichkeiten nicht nur im Bereich der Wohnimmobilien, sondern auch im Handelsbereich, von denen schließlich auch die Anleger profitieren. Gesundheitsimmobilien [...] sind in der aktuellen Fondslandschaft im Portfolio von Privatkunden noch kaum vertreten. Dabei bieten diese Immobilien eine mehr als aussichtsreiche Alternative. Coworking erobert die Büromärkte Die Bedeutung von flexiblen Bürolösungen hat in den letzten Jahren an den europäischen Bürovermietungsmärkten spürbar zugenommen. Ein Aspekt ist hier das Coworking. Die drei wesentlichen Grundelemente des Coworkings (Gemeinschaftsbüros, kurz- oder mittelfristige Mietverträge und digitale Transformation) existieren für sich gesehen bereits seit vielen Jahren. Erst durch die Verknüpfung dieser drei Komponenten entsteht das eigentliche Coworking. Unternehmen, die Coworking nutzen, wollen meist am Puls des Geschehens, also mittendrin, sein. Damit liegen geeignete Objekte nicht in klassischen Randlagen, sondern in den zentralen Geschäftsvierteln der Metropolen. Trotzdem ist immer zu prüfen, ob Coworking-Büros am jeweiligen Standort auch wirklich Sinn ergeben, ob Lage und Nachfragesituation sowie die Qualität des jeweiligen Betreibers auch stimmen. Passen diese Faktoren, dann hat man ein Objekt mit einer sehr stetigen Ertragslage, da die Mietvertragslaufzeiten mit Coworking-Betreibern in 72 April 2019

der Regel deutlich länger als bei einer klassischen Büroimmobilie sind. Demografie rückt Fokus auf Gesundheitsimmobilien Die Menschen leben durch medizinischen und technologischen Fortschritt länger. Eurostat rechnet bis 2050 innerhalb der EU mit rund 59 Millionen Menschen, die älter als 80 Jahre sind. Die gewonnenen Jahre wollen Menschen selbstbestimmt leben. Dies führt langfristig zu einem enorm steigenden Bedarf an Gesundheitsimmobilien wie betreutem Wohnen, Ärztehäusern und medizinischen Versorgungszentren. Gesundheitsimmobilien sind in der aktuellen Fondslandschaft im Portfolio von Privatkunden allerdings noch kaum vertreten. Dabei bieten diese Immobilien eine mehr als aussichtsreiche Alternative. Megatrends beeinflussen auch das Kaufverhalten Die Megatrends haben auch einen entscheidenden Einfluss auf den Handel. Ein Stichwort ist der Online-Handel. Um weiter attraktiv zu bleiben, muss der Handel zum einen ein Einkaufserlebnis schaffen, das den Gang in das Geschäft lohnend macht und dem Kunden einen Mehrwert verschafft. Zum anderen gibt es die Dinge des täglichen Bedarfs, für die Online-Shopping zu aufwendig oder nicht schnell genug ist. Hier kommen Fachmarkt- und Nahversorgungszentren ins Spiel, die viele solcher Angebote an einem Ort bündeln. Diese Objekte sind dann nicht nur für Konsumenten und Händler, sondern auch für offene Immobilienfonds attraktiv. den Anleger. Die Anlage in offene Immobilienfonds bringt dadurch deutlich mehr Ruhe in ein Depot und ist ein solides Basis-Investment. Solide Basis Der offene Immobilienfonds Swiss Life Living + Working bietet mit seiner europaweiten Multi-Immobilienarten-Strategie mit vier nahezu gleich gewichteten Nutzungsarten im Portfolio ein modernes Anlageprodukt, das seinesgleichen sucht. Vorteil dieser Strategie ist, dass die Auswahl an Immobilien erheblich größer ist, Steigt die Inflation, steigen auch die Mieterträge der Fondsimmobilien und erzielen einen Inflationsausgleich für den Anleger. Die Anlage in offene Immobilienfonds bringt dadurch Ruhe in ein Depot. die Investitionsmöglichkeiten für die zugeflossenen Gelder besser sind. Mit seiner im Markt einzigartigen Mischung der Nutzungsarten und der geografischen Durchdringung unterscheidet sich der Swiss Life Living + Working klar von allen bisherigen Fonds und ist damit der erste einer neuen Generation. Die Living–Komponente setzt den Fokus auf die Megatrends Urbanisierung und demografischer Wandel. Damit ist rund die Hälfte des Fondsvermögens in Gesundheits- und Wohnimmobilien investiert. Die verbleibenden 50% – der Working- Teil – verteilen sich auf zukunftsfähige, innovative Büro- und Einzelhandelsimmobilien. Swiss Made: Solide, verlässlich und innovativ Mit seiner Anlagestrategie setzt der Swiss Life Living + Working neue Maßstäbe und ist solide aufgestellt. Das stabilisiert die Mieteinnahmen, reduziert Risiken und schafft Verlässlichkeit. Damit ist der Fonds ein Basis-Investment in unruhigen Zeiten. Swiss Life Asset Managers ist mit aktuell rund 81 Mrd. Euro gemanagtem Immobilienvermögen einer der führenden institutionellen Immobilieninvestoren Europas und kann als Teil der Swiss Life Gruppe auf ein starkes konzerninternes Netzwerk zurückgreifen. Die europaweiten Standorte mit ihren erfahrenen Immobilienexperten vor Ort ermöglichen eine hervorragende regionale Durchdringung. W Darum ist eine Anlage in offene Immobilienfonds sinnvoll Börsenschwankungen und die Zinsentwicklung betreffen offene Immobilienfonds nur mittelbar. Sie haben eine vergleichsweise stabile Entwicklung mit eher geringen Renditeschwankungen und einen eingebauten weitestgehenden Inflationsschutz, der beispielsweise eine Koppelung der gewerblichen Mieten an die Teuerungsraten beinhaltet. Steigt die Inflation, so steigen auch die Mieterträge der Fondsimmobilien und erzielen automatisch einen Inflationsausgleich für Von Dr. Christine Bernhofer, Geschäftsführerin der Swiss Life Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH April 2019 73

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