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AssCompact 04/2019

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News Resultate Institut: Vergleichstool für Bestandsbewertungen Neues bei der BiPRO-BOX von Mr-Money (ac) Mr-Money meldet Neuzugänge für seine BiPRO-BOX: Mit der ERGO und der Itzehoer sind zwei weitere Versicherer an das Tool zur digitalen Datenverarbeitung im Maklerbüro angebunden. Vermittler, die die PDF-BOX von Mr-Money nutzen, können nun auch Dokumente der ERGO und der Itzehoer per Schnittstelle automatisch und im Hintergrund für die weitere Verarbeitung in die BiPRO-BOX aufnehmen und vom System zur Verfeinerung verarbeiten lassen. Mit den beiden Versicherern sind inzwischen 71 Gesellschaften an die BiPRO-BOX angeschlossen. Wie Mr-Money zudem mitteilt, hat die BiPRO-BOX ein Zusatztool erhalten: den Assistenten zur zeitsparenden Einrichtung von Versicherern, die bei easy Login vertreten sind. Somit können neue Nutzer die BiPRO- BOX schneller einrichten und Dokumente von Versicherern abholen. Mit der zertifikatsbasierten Anmeldung von easy Login entfällt ein aufwendiger Log-in-Prozess. massUp und WTW gemeinsam auf internationalem Parkett (ac) Das InsurTech massUp ist im Jahr 2015 gegründet worden und bietet als Assekuradeur digitale Lösungen für den direkten Verkauf von Affinity- und Spezialversicherungen an. Nun geht es eine strategische Kooperation mit Willis Towers Watson ein, um international weiter zu expandieren. Bereits seit 2017 arbeitet das Start-up mit Willis Re, dem Rückversicherungsbroker von Willis Towers Watson, zusammen. Ergebnis der Kooperation ist eine Smartphone-Versicherung, die Anfang 2019 auch in Deutschland gelauncht wurde – zusammen mit der GAV-Versicherung AG, einer Tochter der DEVK. Auch Verzahnung der IT Mit der nun geschlossenen strategischen Partnerschaft soll das Angebot weiter internationalisiert werden. Das umfasst neben der Entwicklung weiterer Produkte auch den gemeinsamen weltweiten Vertrieb, heißt es in einem Pressestatement. Die Zusammenarbeit bringt auch eine enge Verzahnung technischer Prozesse mit sich: Die massUp- Lösung wird integriert in die Software Suite der Insurance-Consulting-and-Technology-(ICT-)Tochter von Willis Towers Watson. Dies soll künftige Produktentwicklungen und Marktreaktionen beschleunigen. (ac) Das Resultate Institut hat gemeinsam mit dem Bundesverband Finanzdienstleistung e. V. AfW mithilfe der anonymisierten Ergebnisse des AfW-Vermittlerbarometers sein Online-Tool zur Bestandsbewertung erweitert. Mit dem Rechner können Finanzanlage- und Versicherungsmakler nun ihre bundesweite Platzierung im Makler-Ranking ermitteln. Anhand einer statistischen Verteilungsfunktion berechnet das kostenlose Tool den Listenplatz des Maklers sowohl auf Umsatzbasis als auch mittels des Jahresüberschusses. Per Mail bekommen Makler direkt eine Information, wie ihr Unternehmen im Vergleich zu Berufskollegen dasteht. uniVersa erweitert ihren PKV-Beitragsentlastungsrechner (ac) Gemeinsam mit dem Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat die uniVersa Versicherung ihren Beitragsentlastungsrechner für die private Krankenversicherung in ein neues Design gebracht. Darüber hinaus bietet das Tool nun weitere Funktionen. So lässt sich mit wenigen Eingaben wie Bruttoeinkommen, Tarifauswahl und Krankenversicherungsbeitrag übersichtlich die aktuelle Steuerersparnis durch das Bürgerentlastungsgesetz darstellen. Bei Arbeitnehmern wird außerdem angezeigt, ob der Arbeitgeberzuschuss bereits ausgeschöpft oder wie viel Zuschuss noch möglich ist. In der Folge kann der monatliche Beitrag für eine gewünschte garantierte Beitragsentlastung im Alter berechnet werden. Ausgewiesen wird dabei der monatliche Nettoaufwand, der abzüglich Steuervorteil und möglichem Arbeitgeberzuschuss verbleibt. Auch Ehegatten- und Bestandskundendaten lassen sich im Rechner erfassen. Die Ergebnisse der Berechnung können sich Nutzer als PDF ausdrucken oder speichern. 86 April 2019

MANAGEMENT & VERTRIEB | Impulse für junge und moderne Makler Was tun, wenn ein Mitarbeiter nur mittelmäßige Leistungen bringt? Je kleiner ein Unternehmen ist, umso unklarer sind Mitarbeitern oftmals die Anforderungen, die an sie vonseiten des Vorgesetzten gestellt werden. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass der Chef in viele Aufgaben noch so intensiv eingebunden ist, dass ein Mitarbeiter nur mit halber Kraft und Leistung arbeitet und sich immer hinter diesem „starken Rücken“ verstecken kann. Darüber hinaus fehlt vielen Maklern häufig schlichtweg Organisation. 10 Fragen zur Ursachenforschung Wenn Ihr Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum nur mittelmäßige Leistungen bringt, müssen Sie Ihre Unternehmensstruktur und -organisation hinterfragen. Dabei sind folgende zehn Fragen zur „Ursachenforschung“ empfehlenswert: W Kennt Ihr Mitarbeiter seinen Aufgabenbereich? W Kennt Ihr Mitarbeiter eindeutig seine fünf, acht (oder mehr) Hauptaufgaben? W Kennt Ihr Mitarbeiter die Zielsetzungen (quantitativ oder qualitativ), an denen seine Leistungen in diesen Aufgaben gemessen werden? W Kennt Ihr Mitarbeiter die Prioritäten innerhalb seiner Aufgaben, weiß also, welche Aufgabe im Zweifel vorgezogen werden muss? W Kennt Ihr Mitarbeiter die Bedeutung seiner Aufgaben für den Gesamterfolg Ihres Unternehmens? W Ist Ihr Mitarbeiter seinen Aufgaben inhaltlich gewachsen oder benötigt er praxisnahes Training oder gezielte Weiterbildung? W Erhält Ihr Mitarbeiter von Ihnen unmittelbare, aber sachliche Kritik bei mangelhaften Leistungen oder Lob bei guten Ergebnissen? W Geben Sie Ihrem Mitarbeiter Feedback zu seinen Leistungen in regelmäßigen Entwicklungsgesprächen? W Macht Ihr Mitarbeiter die Aufgaben, die Sie ihm übertragen haben, gern? W Identifiziert sich Ihr Mitarbeiter mit Ihrem Geschäftsfeld, mit Ihrem Unternehmen und arbeitet er gern für Sie als seinen Chef? Versäumnis in der Führung? Mit diesen zehn Fragen kommen Sie der Mittelmäßigkeit Ihres Mitarbeiters zumindest auf die Spur. Möglich, vielleicht sogar wahrscheinlich ist, dass auch bei Ihnen als Inhaber manches Versäumnis in der Führung Ihres Mitarbeiters vorliegt. Offene Gespräche helfen Meine Empfehlung: Machen Sie sich anfangs selbst Gedanken zu allen zehn Fragen. Kritisch, auch selbstkritisch. Führen Sie dann ein offenes Gespräch mit Ihrem Mitarbeiter oder Ihrer Mitarbeiterin. Schildern Sie Ihre Sichtweise, aber klagen Sie nicht an! Schaffen Sie im Gespräch eine Atmosphäre, in der Ihr Mitarbeiter sich öffnet. Fragen Sie nach, hören Sie zu! Entwickeln Sie Ihre Mitarbeiter raus aus dem Mittelmaß Treffen Sie im Anschluss klare Vereinbarungen mit Ihrem Mitarbeiter. Machen Sie beide Ihre Hausaufgaben. Ein – personell oft eher kleiner – Maklerbetrieb kann sich einen Mitarbeiter, der ausschließlich mit halber Kraft unterwegs ist, schlicht und ergreifend nicht leisten. Daher muss es ganz klar das Ziel sein, Ihren Mitarbeiter aus dem Mittelmaß herauszuentwickeln. Seien Sie konsequent! Aber Achtung: Wenn Sie bereits im Gespräch oder in der Entwicklung in den folgenden Wochen erkennen, dass alle gemeinsamen Bemühungen sich nicht lohnen, sind Sie als Chef gefragt. Prüfen Sie im Zweifel nochmals Ihr Vorgehen. Und wenn alles nichts bringt: Trennen Sie sich von Ihrem Mitarbeiter! Jetzt für den Jungmakler Award 2019 bewerben: www.jungmakler.de Von Steffen Ritter, Geschäftsführer des IVV Institut für Versicherungsvertrieb und Mitinitiator des Jungmakler Awards W April 2019 87

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