Aufrufe
vor 2 Wochen

AssCompact 04/2021

  • Text
  • Asscompact
  • April
  • Makler
  • Unternehmen
  • Deutschland
  • Versicherer
  • Fonds
  • Erben
  • Zudem
  • Thema

Studien Deutsche

Studien Deutsche Ruheständler erobern den Kapitalmarkt Deutsche und österreichische Investoren im Ruhestand liegen weit unter dem globalen Durchschnitt, wenn es darum geht, bei Investments die Altersvorsorge zu priorisieren. Während global 21% mit ihrem verfügbaren Einkommen die eigene Altersvorsorge aufstocken, sind es in Deutschland nur 17%. Im Nachbarland Österreich beträgt der Anteil sogar nur 5%. Das geht aus der Schroders Global Investor Study 2020 hervor, für die 23.000 Investoren aus 32 Märkten weltweit befragt wurden. Die durchschnittliche Alterssparrate in Deutschland Der durchschnittliche Prozentsatz des Einkommens, den die Menschen speziell für den Ruhe - stand zurücklegen. © Schroders Global Investor Study 2020 Das Engagement am Kapitalmarkt ist dagegen sowohl bei deutschen (34%) als auch bei österreichischen Ruheständlern (35%) überdurchschnittlich. Die geringen Investitionen in die Altersvorsorge stehen im Widerspruch zu den Erwartungen für die Ruhestandseinkünfte und -ausgaben. 46% der deutschen Anleger bezweifeln, dass ihr Einkommen im Ruhestand ausreichen wird. Zudem erwarten 70%, dass ihre Ausgaben im Alter höher werden oder gleich bleiben. Im Schnitt legen die Bundesbürger deshalb 15,3% ihres Einkommens für die Altersvorsorge zurück. Damit sind sie nicht weit vom globalen Durchschnitt von 15,2% entfernt. „Die Studie zeigt erfreuliche, aber auch ernüchternde Ergebnisse. Anleger sind sich immer mehr bewusst, dass sie mehr für den Ruhestand zurücklegen und sich auch mehr am Kapitalmarkt beteiligen müssen, um im Alter ein ausreichendes Einkommen zu haben“, sagt Charles Neus, Leiter für Altersvorsorgelösungen bei Schroders in Frankfurt. Ernüchternd sei hingegen, so Neus, dass sich viele Menschen durch undurchsichtige Regulierungen demotiviert fühlen, für ihre Renten - phase vorzusorgen. (AC) Frauen leiden wirtschaftlich besonders stark unter Corona Frauen in Deutschland sind besonders stark von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Krise betroffen. Dies ergibt eine Umfrage von Fidelity International, die vom Marktforschungsinstitut Opinium durchgeführt wurde. Demnach mussten 22% der Frauen in den letzten zwölf Monaten Einkommenseinbußen hinnehmen und hatten durchschnittlich 517 Euro brutto pro Monat weniger zur Verfügung. Dies hat nicht nur einen Einfluss auf die aktuellen Ausgaben, sondern wirkt sich auch auf ihre finanzielle Zukunft aus. Jede Sechste legt weniger für ihre Rente zurück und muss damit eine Altersarmut riskieren. Drei von zehn Frauen (29%) gaben an, dass sie weniger als vorher sparen. 24% haben zudem weniger investiert. Jede Vierte (22%) zwischen 18 und 34 Jahren hat ihre Rentenersparnisse in den letzten zwölf Monaten reduziert. Frauen sind bereits mit erheblichen geschlechtsspezifischen Gehalts- und Rentenlücken konfrontiert. Jede weitere Reduzierung könnte diese finanziellen Defizite von Frauen weiter vergrößern. Dennoch verlässt sich laut Umfrage ein Großteil der Befragten beim Thema Finanzen weiterhin auf ihren Partner. 61% der Frauen in einer Partnerschaft führen ein gemeinsames Konto oder überlassen ihrem Mann die komplette Verwaltung der Haushaltsfinanzen. Nur jede dritte Frau (29%) denkt, dass Inves - tieren etwas für sie ist. Um den Rückgang des persönlichen Einkommens auszugleichen, waren 31% der Frauen dazu gezwungen, auf ihre Ersparnisse zurückzugreifen, um die täglichen Ausgaben zu decken. 14% liehen sich Geld von Familie und Freunden, und 9% der 18- bis 34-Jährigen nahmen einen zweiten Job an, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Neben den finanziellen Einbußen haben die Ereignisse der letzten zwölf Monate auch Einfluss auf andere Aspekte im Leben der befragten Frauen gehabt. So geben 31% an, dass ihre men - tale Gesundheit infolge der Pandemie beeinträchtigt wurde. Auch die Karriere und die physische Gesundheit der weiblichen Befragten wurden der Fidelity-Umfrage zufolge negativ beeinflusst. (AC) 10 AssCompact | April 2021

AssCompact

Asscompact April Makler Unternehmen Deutschland Versicherer Fonds Erben Zudem Thema

Neues von AssCompact.de

Asscompact April Makler Unternehmen Deutschland Versicherer Fonds Erben Zudem Thema