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AssCompact 05/2019

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ALTERSVORSORGE

ALTERSVORSORGE Altersvorsorge in Zahlen Altersarmut bleibt die große Furcht der Deutschen. Viele Menschen sorgen nicht oder zu wenig für den Ruhestand vor und schieben das Thema Altersvorsorge auf die lange Bank. Zudem wird die eigene Lebenserwartung oftmals unterschätzt und damit auch die Anzahl der Jahre, in denen man Rente bezieht. Schreckgespenst Rente Laut einer OECD-Umfrage zählen für 51% der Deutschen Krankheit und Behinderung zu den drei Hauptrisiken, denen sie sich in den nächsten Jahren ausgesetzt sehen. Es folgen Kriminalität und Gewalt (47%) vor finanziellen Schwie- rigkeiten (43%). Auf lange Sicht ist aller- dings die Rente die Hauptsorge der Deutschen. 76% der Bundesbürger geben ihre „finanzielle Situation im Alter“ als eines der drei Hauptrisiken an. Wie die Studie zudem ergab, wären 45% der Deutschen dazu bereit, zusätzlich 2% ihres Einkommens als Steueroder Beitragszahlungen zu leisten, um damit Zugang zu besseren Rentenleistungen zu erhalten. © alekseyvanin – stock.adobe.com © Eisenhans – stock.adobe.com 21.042.515 Rentner gab es zum Stichtag 01.07.2018 in Deutschland. So lange leben die Deutschen Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) beträgt die Lebenserwartung für neugeborene Jungen 78 Jahre und 4 Monate, für neugeborene Mädchen 83 Jahre und 2 Monate (nach den Ergebnissen der aktuellen Sterbetafel 2015/2017). 78 Jahre 4 Monate © tanawatpontchour – stock.adobe.com 1.441,35 Euro erhielt ein Eckrentner in den alten Bundesländern zum 01.07.2018, der 45 Jahre lang ein Durchschnittsentgelt bezogen hat. 83 Jahre 2 Monate © martialred – stock.adobe.com 65-jährige Männer haben eine noch verbleibende Lebenserwartung – die sogenannte fernere Lebenserwartung – von 17 Jahren und 10 Monaten. Für 65-jährige Frauen ergibt sich eine fernere Lebenserwartung von 21 Jahren. 17 Jahre 10 Monate 21 Jahre © redkoala – stock.adobe.com © blende40 – stock.adobe.com 21,8 Jahre betrug die durchschnittliche Renten - bezugsdauer im Jahr 2017 bei Frauen. 17,9 Jahre waren es bei Männern. Quelle: Deutsche Rentenversicherung 42 Mai 2019

So trägt die Assekuranz zur Absicherung der Menschen im Alter bei: © irina – stock.adobe.com © irina – stock.adobe.com © irina – stock.adobe.com 88,3 Millionen Verträge bestanden bei Lebensversicherungsunternehmen, Pensionskassen und Pensionsfonds im Jahr 2017. Mit 42 Millionen Verträgen haben die Rentenversicherungen eine große Bedeutung erlangt. 90,7 Mrd. Euro betrugen die Beitragseinnahmen der Lebensversicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds im Jahr 2017. Quelle: GDV: Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2018 Nicht mehr wegzudenken: Indexpolicen Laut einer Umfrage des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) bieten drei von vier Vermittlern Indexpolicen aktiv zum Kauf an. Die Versicherer haben dementsprechend ihr Produktportfolio aufgestockt. Auch die Zahl der Anbieter hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht: 18 Lebensversicherer haben derzeit Indexpolicen im Portfolio. Doch aufgrund der Entwicklung des Dax fielen Renditegutschriften indexgebundener Rentenversicherungen im Jahr 2018 eher mager aus. Während Indexpolicen im Jahr 2017 noch 5% Rendite und mehr erzielten, gingen die Kunden 2018 meist leer aus. © micromaniac86 – stock.adobe.com Entwicklung der Riesterverträge Versicherungsverträge Banksparverträge Investmentfondsverträge Wohn- Riester Gesamt 2008 9,29 0,55 2,39 0,02 12,25 2013 11,01 0,81 3,03 1,15 16 ,00 III/2018 10,82 0,68 3,29 1,81 16 ,60 Angaben in Millionen, Vertragsbestand bereinigt um stornierte Verträge Die Zahl der Riester-Verträge hat sich insgesamt seit 2008 von 12,2 Millionen auf rund 16,5 Millionen Verträge im 3. Quartal 2018 erhöht. Der Anteil der Riester-Versicherungsverträge ging von 75,8% auf 65,2% zurück. Die Zahl der Wohn-Riester- und Eigenheimrenten-Verträge nahm von 0,2% auf 10,8% stark zu. Der Anteil der Bankspar- und Investmentfondsverträge blieb stabil. Der Anteil der ruhend gestellten Verträge (keine Beitragsleistung im Berichtszeitraum) beträgt etwa ein Fünftel. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales Mai 2019 43

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