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AssCompact 06/2019

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News VdS-Praxisratgeber für Einbruchschutz überarbeitet Finanzbildung in Deutschland: Mangelhaft (ac) Die Finanzbildung hierzulande erhält von der Mehrheit der Deutschen nur die Note „mangelhaft“. Dies geht aus einer Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) hervor, die gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut INSA durchgeführt wurde. Gerade einmal 13% der Befragten haben nach eigener Einschätzung eine gute Finanzbildung in der Schule erhalten. Rund drei Viertel sehen das anders. Insgesamt geben zwei Drittel (67%) in der Umfrage an, Finanzbildung werde in der Schule zu wenig und zu schlecht betrieben. Das sehen vor allem die Jüngeren (74%) so. Wie DIA unterstreicht, führt die noch relativ frische Erfahrung mit der Schule bei dieser Altersgruppe offenbar zu einem ungünstigeren Gesamt - urteil. Wie die Umfrage weiter zeigt, fällt das Qualitätsurteil in Sachen Finanzbildung auch bei einkommensstarken Haushalten schlecht aus. Je mehr die Befragten verdienen, desto häufiger stimmen sie der Aussage zu, dass die Finanzbildung im Schulunterricht zu wenig oder nur schlecht vermittelt wird. Zu wenig Interesse bei Jugendlichen Die Schuld am ungenügenden Bildungsstand geben die Befragten aber nicht allein der Schule. Die meisten sehen das Problem auch im zu geringen Interesse der Jugendlichen am Thema Finanzbildung. Dieser Ansicht ist mehr als jeder Zweite (56%). Nur etwa jeder Fünfte (23%) ist anderer Meinung. Schule als Ort für Finanzbildung Dabei betrachtet rund die Hälfte der Befragten (54%) die Schule als geeigneten Ort für die Finanzbildung von Jugend - lichen. In der Umfrage zeigt sich dabei auch: Je höher der eigene Schulabschluss ist, desto häufiger wird die Schule als geeignet angesehen. Befinden sich die Befragten noch in der schulischen Ausbildung, teilen nur 42% diese Auffassung. Die geringste Zustimmung zur Aussage, die Schule ist der geeignete Ort für Finanzbildung, findet sich bei denen, die keinen Schulabschluss haben. Hier sind es gerade einmal 13%. Mehr als jeder Zweite sieht die Schule als geeigneten Ort für Finanzbildung. © BillionPhotos.com – stock.adobe.com (ac) Das Nachschlagewerk „Technische Kommentare“ der VdS Schadenverhütung GmbH bündelt Praxiswissen für Hersteller, Errichter, Versicherer und Polizei. Nun wurde der Ratgeber 3134 mit den bisherigen vier Themenblöcken Wertbehältnisse, Einbruchmeldetechnik, Verglasung, Fassadenelemente überarbeitet und um das Thema Videoüber - wachung ergänzt. Immer mehr Orte seien mit Anlagen zur Videoüberwachung ausgestattet, so VdS. Auf Wunsch der VdS-Partner habe man das Thema in die „Technischen Kommentare“ aufgenommen. Der Themenblock „Videoüberwachungsanlagen“ bietet Erläuterungen zu Sabotagesicherheit, Auflösung, Formaten und Reaktionszeiten, eine Klassifizierungsmatrix sowie ein Musterattest. Die aktualisierten Themenblöcke sind auf vds.de/techkomm erhältlich. Neues MBA-Onlinestudium mit Schwerpunkt „Digital Insurance“ (ac) In Kooperation mit der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) bietet die IUBH Internationale Hochschule ein MBA-Studium, das den Fokus auf die digitale Versicherungswirtschaft richtet. Der flexible Online-Studiengang mit Schwerpunkt „Digital Insurance“ startet im September 2019 in deutscher und/oder englischer Sprache. Mit dem gemeinsam entwickelten MBA- Programm berücksichtigen IUBH und DVA die neuen Anforderungen in der Versicherungsbranche im Zuge der Digitalisierung. Fach- und Führungskräfte, die qualifiziert sind, die digitale Wertschöpfung in Versicherungsunternehmen zu steigern, würden dringend benötigt. Das FIBAA-akkreditierte Angebot umfasst neben MBA-regulären Inhalten wie Leadership, Finanzmanagement oder Changemanagement die neu entwickelten Module Big Data und Digital Innovation. Damit sollen die Teilnehmer für das Management versicherungswirtschaftlicher Daten sowie die Gestaltung digitaler Prozess- und Produktinnovationen im Versicherungsunternehmen gerüstet werden. 88 Juni 2019

MANAGEMENT & VERTRIEB | Impulse für junge und moderne Makler Regionale Partnerschaften – Lohnt sich das? Regionale Vernetzung ist – geschickt initiiert – ein wirksamer Hebel für Ihren Geschäftserfolg. Allerdings sollten ein paar Spielregeln beachten werden, damit sich Nutzen tatsächlich einstellt. 1. Der Nutzen einer regionalen Kooperation muss immer beidseitig sein. 2. Sie, der Initiator, müssen „gebe-bereit“ sein, bevor Sie (später) etwas erhalten. 3. Überfordern Sie Ihren Kooperationspartner nicht, lassen Sie ihn vielmehr Schritt für Schritt „spüren“, wie interessant das gemeinsame Engagement ist. 4. Akzeptieren Sie, dass Erfolg nicht sofort messbar ist, die wertvollsten Vorhaben brauchen ihre Anlaufphase. Wenn Sie diese grundsätzlichen Spielregeln beachten, können regionale Kooperationen ein wertvoller Baustein Ihres geschäftlichen Erfolgs werden. Ich gebe Ihnen aus unseren Beratungen drei einfache Beispiele, die hervorragend funktionieren. Verbinden Sie die Ideen mit Ihren ganz individuellen Gegebenheiten. Spinnen Sie manchen Gedanken weiter. Schreiben Sie ihn zum Weitergrübeln auf einen Notizzettel und hängen Sie ihn an Ihre Pinnwand. Gerade die besten Gedanken brauchen ihre Entwicklungszeit, bevor sie „einschlagen“. Kooperation „Steuerberater – Makler – Anwalt“ Die drei Beratungsbetriebe geben einen Quartalsflyer heraus. Er besteht lediglich aus vier A4-Seiten, das heißt einem A3-Bogen gefaltet, beidseitig bedruckt. Auf der ersten, der Titelseite sind in der oberen Hälfte unter dem Schriftzug „Erstklassig beraten in Musterstadt“ die drei Betriebe kurz beschrieben, in der unteren Hälfte befindet sich ein Formular mit den drei Faxnummern zur Kontaktaufnahme. Auf den folgenden drei Seiten gibt – jeweils auf einer Seite – jeder Betrieb aktuelle, wertvolle Impulse aus dem eigenen Fachbereich. Die Unternehmen versenden den Flyer jeweils an die ca. 500 besten Kunden, legen ihn zudem geeigneten eigenen Kundenschreiben oder Angeboten bei und im eigenen Wartezimmer aus. Die Kosten der Erstellung werden geteilt, für den redaktionellen Part ist jeder selbst verantwortlich. Auch eine Beilage in Zeitungen oder Vereinspostillen ist denkbar. Kooperation „Makler – Arztpraxis“ Die Beraterinfo kann natürlich auch in Arztpraxen ausgelegt werden. Im Gegenzug legen Sie eine passende Info der Ärzte in Ihren drei Beraterbetrieben aus. Aber auch allein ist eine Kooperation mit einer Praxis sehr sinnvoll. So könnten Sie zum Beispiel mit einem Arzt zusammen „Terminzettel“ produzieren. Damit meine ich die kleinen Kärtchen, die Ärzte immer ausgeben, damit ihre Patienten an den nächsten Behandlungstermin denken. Auf der Vorderseite befindet sich jeweils das eigene Logo mit den Feldern zum Eintragen der nächsten Termine, auf der Rückseite sind unter der Überschrift „In bester Behandlung“ jeweils beide Betriebe mit den drei wichtigsten Leistungsversprechen oder Besonderheiten, die für ihre Kunden und Patienten wertvoll sind, beschrieben. Im Übrigen: Wenn auch Sie über solche Kärtchen Termine vergeben, verdeutlichen Sie nochmals die Bedeutung eines Termins. Kooperation „Makler – Autohaus“ Gehen Sie eine regelmäßige Partnerschaft mit einem Autohaus ein. Nicht alle Autohäuser lösen das Thema Versicherungen für ihre Fahrzeugkäufer, andere machen es irgendwie und sind sehr unzufrieden. Lassen Sie sich jeweils die Daten faxen oder mailen und nehmen Sie Kontakt mit dem Kunden auf. Vielleicht führen Sie das Autohaus als Untervermittler und geben die Hälfte der Provision weiter. Das Autohaus hat – bis auf die Datenweiterleitung – keine Arbeit, dafür aber Ertrag. Das geht natürlich – zumindest betriebswirtschaftlich – nur unter einer Voraussetzung: Sie haben jetzt den Auftrag und die Pflicht, qualifiziert die Kundenbeziehung auszubauen. Machen Sie diese Kunden zu Top-Kunden! Dann, erst dann, hat das Ganze seinen Wert! W Jetzt für den Jungmakler Award 2019 bewerben: www.jungmakler.de Von Steffen Ritter, Geschäftsführer des IVV Institut für Versicherungsvertrieb und Mitinitiator des Jungmakler Awards Juni 2019 89

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