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AssCompact 06/2020

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FINANZEN | News Nur

FINANZEN | News Nur jeder dritte Deutsche vertraut Finanzberatern Neues Rekordjahr für deutsche Factoring-Branche (ac) 2019 war für den deutschen Factoring-Markt erneut ein gutes Jahr. Nach einem Plus im ersten Halbjahr von 12% lag das Gesamtjahresergebnis sogar 14% über dem Vorjahreswert. Die Gesamtwirtschaft in Deutschland ist dagegen nur um 0,6% gewachsen. Insgesamt lag das Umsatzvolumen der Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes (DFV) im vergangenen Jahr bei 275,6 Mrd. Euro. In der Folge konnte auch die Factoring-Quote in Deutschland erstmalig die Marke von 8% übersteigen. Das ist ein neuer Höchststand in der Factoring-Nutzung. Kundenzahl mehr als verdoppelt Auch die Gewinnung von Kunden verlief 2019 besonders dynamisch, wobei zu berücksichtigen ist, dass der Verband im Berichtsjahr kundenstarke Neumitglieder in seinen Reihen begrüßen konnte: Factoring wird nun von 90.300 Kunden genutzt. Das entspricht einem Zuwachs von 106% und damit einer neuen Höchstmarke. Dabei kauften die Mitgliedsunternehmen des DFV Forderungen gegen 8,2 Millionen Debitoren an. Düsterer Ausblick Die Corona-Pandemie dürfte den Auftrieb allerdings jäh ausbremsen. So sehen die Mitglieder des Verbandes die Aussichten so dramatisch schlecht wie bei keiner Erhebung zuvor: 40% der Mitglieder sehen eine nur ausreichende Perspektive für 2020, etwa jeder Achte sogar eine nur mangelhafte oder gar ungenügende Aussicht. Factoring verbuchte 2019 ein neues Rekordjahr. 2020 dürfte für die alternative Form der Unternehmensfinanzierung hingegen deutlich schwieriger werden. © Vitalii Vodolazskyi – stock.adobe.com (ac) Die Finanzwirtschaft leidet in Deutschland noch immer unter einem angekratzten Ruf. Nur gut jeder vierte Privatanleger (28%) stuft sein Vertrauen in die Finanzindustrie als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Zwar entspricht dies einer Verbesserung um etwa vier Prozentpunkte gegenüber der Vorgängerbefragung aus dem Jahr 2018, auf einem noch niedrigeren Niveau rangieren aber nur Australien (24%) und Japan (27%). Dies sind die Ergebnisse der aktuellen Anlegerstudie Earning Investors Trust des CFA Institute. Deutsche Anleger besonders kritisch Deutsche Privatanleger liegen im internationalen Vergleich deutlich unter dem Schnitt. Im globalen Durchschnitt liegt der Vertrauenswert in die Finanzbranche bei 46%. Auch im Vergleich zu anderen Branchen ist der Wert schlecht. Bei den deutschen Umfrageteilnehmern schneiden nur der Automobilsektor (24%) und die Medienbranche (25%) schlechter ab. Skepsis auch gegenüber Beratern Kaum besser sind die Werte von Beratern. Nur etwa drei von zehn deutschen Privatanlegern (34%) halten ihre Anlageberater für imstande, ein Portfolio in herausfordernden Marktphasen und Krisen erfolgreich zu managen. Damit liegt Deutschland ebenfalls deutlich unter dem internationalen Durchschnitt (49%). Insgesamt wird der Anlageberatung hierzulande mehr Skepsis entgegengebracht als in anderen Ländern. Während weltweit jeder dritte Kunde (33%) den Finanzberater als wichtigste Quelle für Investmententscheidungen nennt, sind es in Deutschland nur 17%. Nur 9% der deutschen Privatkunden (9%) glauben, dass ihre Interessen in der Finanzberatung stets an oberster Stelle stehen. Im internationalen Schnitt sind es 35%. 74 Juni 2020

Anzeige Die DOMCURA Wohngebäudekonzepte Euler Hermes befürchtet weltweite Insolvenzwelle (ac) Nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes wird die Corona-Pandemie zu einer tiefen Rezession bei Welthandel und Weltwirtschaft führen. In der Folge rechnen die Experten mit einer weltweiten Pleitewelle. Global dürften die Insolvenzen 2020 zum vierten Mal in Folge steigen – und zwar in einem bisher ungekannten Ausmaß. Euler Hermes prognostiziert einen Anstieg der Insolvenzzahlen um 20%. Zum Vergleich: 2019 lag der Zuwachs bei 8%. Größte Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg Beim Welthandel mit Waren und Dienstleistungen droht der Analyse zufolge ein Minus von 15%, bei Waren sogar von 20%. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte mit einem voraussichtlichen Minus von 3,3% die größte Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg aufweisen. Doppelt so starker Einbruch wie zur Finanzkrise Corona sei ein schwarzer Schwan wie aus dem Lehrbuch, der die eigentlich positiven Voraussetzungen zunichte gemacht habe. 2020 bricht die Weltwirtschaft nach aktuellen Prognosen von Euler Hermes voraussichtlich doppelt so stark ein wie in der Finanzkrise. Die Verluste sind so hoch wie die Wirtschaftskraft von Deutschland und Japan zusammen. Das hinterlässt laut Euler Hermes Spuren wie bei einem Meteoriteneinschlag, die nicht von heute auf morgen wieder verschwinden. Noch nie habe es zeitgleich in so vielen Ländern und in so vielen Branchen einen so heftigen Einbruch gegeben. Auch die Bundesrepublik wird davon getroffen. Für Deutschland prognostizieren die Volkswirte von Euler Hermes mindestens 10% mehr Insolvenzen als im Vorjahr. Wir sind erneut beliebtester Wohngebäudeversicherer Außgezeichnete Qualität: Individuelle Leistungsstufen inkl. Konditionsdifferenzdeckung, Leistungsgarantie und des Bausteins „Unbenannte Gefahren”. © bluedesign - stock.adobe.com GENIAL. EINFACH. SICHER. Informieren Sie sich jetzt! www.domcura.de vertrieb@domcura.de Das Corona-Virus ist zwar in mehreren Ländern auf dem Rückzug. Dennoch befürchtet Euler Hermes einen deutlichen Anstieg der weltweiten Insolvenzen. Juni 2020 75

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