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AssCompact 06/2021

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Investment | News

Investment | News Aufklärungsbedarf zu nachhaltiger Geldanlage bleibt immens 71% der Bundesbürger kennen die ESG-Kriterien nicht. Noch nicht einmal einer von drei Bundesbürgern kann somit etwas mit den Nachhaltigkeitskomponenten Umwelt (environmental), Gesellschaft (social) und gute Unternehmensführung (governance) anfangen. Und selbst von den 25%, die schon einmal davon gehört haben, haben sich lediglich 6% darüber informiert. Das ergab eine repräsentative Umfrage mit über 2.000 Teilnehmern, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov Ende März in Deutschland im Auftrag der Commerz Real durchgeführt hat. Das Wissen über nachhaltige Kapitalanlagen ist in Deutschland oft mangelhaft. Das Unwissen beruht nicht allein auf der Begrifflichkeit „ESG-Kriterien“. Fast jeder Zweite stimmte in der Umfrage auch der Aussage zu, dass er bis heute nicht wisse, was eine nachhaltige Geldanlage ist. Dieses Unwissen in der Gesellschaft über nachhaltige Investments und ESG-Kriterien sei eine große Herausforderung für die Finanzbranche und motiviere dazu, noch mehr Aufklärung bei Kunden, Geschäftspartnern und potenziellen Anlegern zu leisten. Während das Unwissen über ESG-Kriterien in der gesamten Gesellschaft vorzuherrschen scheint, zeigen sich bei genauerer Analyse auch deutliche Unterschiede. Wer sich etwa für Politik interessiert, kennt auch die Kriterien mit einer höheren Wahrscheinlichkeit, nämlich rund 40%. Bei an Politik uninteressierten Menschen liegt die Wahrscheinlichkeit bei lediglich 11%. Auch bezüglich des Alters gibt es deutliche Unterschiede. So haben von den 18- bis 24-Jährigen 43% davon gehört, bei den Befragten ab 55 Jahren hingegen nur 21%. (AC) © Chinnapong – stock.adobe.com Jupiter Asset Management lanciert globalen Aktienfonds Jupiter Asset Management legt gemeinsam mit seinem strategischen US-Partner NZS Capital den Jupiter NZS Global Equity Growth Unconstrained Fund SICAV auf. Bei dem Fonds handelt es sich um ein globales Aktienportfolio aus Unternehmen, die sich in einer komplexen, von Disruption geprägten Welt anpassen und weiterentwickeln können. Der Fonds investiert Unternehmen, die den Wert von Nicht-Nullsummen (Non-Zero-Sum oder NZS) bzw. Win-win-Ergebnissen zum Nutzen aller Stakeholder maximieren. Basierend auf der Wissenschaft komplexer adaptiver Systeme setzt die Philosophie auf anpassungs - fähige und innovative Unternehmen. Kern der NZS-Philosophie ist ein Gleich - gewicht zwischen Unternehmen mit zwei Merkmalen: Resilienz und Optionalität. Resilient sind Unternehmen, die in der Lage sind, sich an Disruption und veränderte Bedingungen anzupassen und weiterzuentwickeln. Firmen, die sich durch Optionalität auszeichnen, sind ebenfalls anpassungsfähig, aber im Anfangs - stadium ihres Lebenszyklus und weisen eine hohe Asymmetrie auf. Der Anteil der resilienten Unternehmen umfasst 10 bis 20 Titel mit einem Anteil von je mehr als 2,5%, der Anteil der Firmen mit dem Merkmal Optionalität 30 bis 50 Titel zu je weniger als 1,5%. (AC) Goldnachfrage im ersten Quartal deutlich gesunken Die weltweite Goldnachfrage lag laut dem World Gold Council im ersten Quartal 2021 mit 815,7 Tonnen auf dem Niveau des Vorquartals. Im Jahresvergleich bedeutete das aber ein deutliches Minus von 23%. Größter Treiber des Rückgangs waren goldbesicherte ETFs. Sie verbuchten im ersten Quartal Abflüsse in Höhe von 177,9 Tonnen Gold. Goldkäufe in Form von Barren und Münzen legten hingegen im Jahresvergleich um 36% auf 339,5 Tonnen zu. (AC) 42 AssCompact | Juni 2021

INVESTMENT Nachhaltige Fondsauflage von TAMAC und Universal-Investment Die britische Fondsboutique TAMAC hat einen neuen globalen Aktienfonds mit dem Namen TAMAC Green Champions aufgelegt. Der Publikumsfonds wird von Universal-Investment administriert und investiert in Unternehmen, die das Potenzial haben, die Umwelt zu schützen oder mit ihren Produkten bereits entstandene Schäden zu beheben. Nachhaltigkeitsbewusste Anleger finden in dem Artikel-8-Fonds ein Portfolio, das neben der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten auch überdurchschnittliche Rendite kreieren soll. Insgesamt umfasst das Portfolio rund 30 Green Champions. Mögliche Investitionsziele werden erst einem Negativscreening unterzogen, bei dem sie auf die Anwendung von beispiels - weise Tierversuchen, Abholzung oder anderwei - tiger Umweltzerstörung und -schädigung geprüft werden. Im Anschluss folgt eine Analyse, ob Produkte oder Dienstleistungen der Firmen Treibhausgasemissionen reduzieren, die Umwelt oder die Biodiversität schützen oder die Effizienz der natürlichen Ressourcen erhöhen. Im Fokus stehen daher Unternehmen, die oft sehr innovativ sind und den Branchen Green Tech, Energie, Transport oder Infrastruktur angehören. (AC) Investmentfonds waren im ersten Quartal stark gefragt Im ersten Quartal 2021 zeigte sich die Investmentfondsnachfrage der Kunden von ebase erneut auf einem hohen Niveau. Die Handelsaktivitäten lagen deutlich über dem bereits sehr handelsinten - siven Vorjahr. Die Fondsnachfrage hat damit im ersten Quartal nahtlos an das letzte Jahr angeschlossen und bewegt sich ebenso wie die weltweiten Börsen auf einem hohen Niveau. Der sich im letzten Jahr vorsichtig abzeichnende Trend, dass mehr und mehr Deutsche von Sparern zu Investoren werden, hat sich ebase zufolge somit in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres fortgesetzt. Dass die Handelsaktivität der ebase-Kunden im ersten Quartal 2021 deutlich über dem Durchschnitt des Vorjahres lag – sowohl was das gesamte Fondsgeschäft von ebase betrifft als auch speziell den Handel mit ETFs –, sei insbesondere vor dem Hintergrund des bereits sehr handelsintensiven Jahres 2020 eine beachtliche Entwicklung. Schließlich war aufgrund der coronabedingten massiven Markteinbrüchen die Handelsaktivität zum Ende des ersten Quartals 2020 bereits auf sehr hohem Niveau. Das ausgeprägte Interesse an Fondsinvestments sowie die offensivere Ausrichtung zahlreicher Kundendepots zeigte sich eindrücklich an der großen Nachfrage nach Aktienfonds. Der Kaufquotient von Aktienfonds belief sich im ersten Quartal 2021 auf 1,40. Damit übertrafen die Aktienfonds-Käufe die Verkäufe um 40%. Im Vorder - grund standen hierbei Fonds, die in asiatische Aktien investieren, sowie globale Fonds. Fonds für deutsche bzw. europäische Aktien waren demgegenüber mit Kaufquotienten von 0,77 bzw. 0,89 weniger gefragt, bei ihnen überwogen die Anteilsverkäufe. (AC) ANZEIGE

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