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AssCompact 06/2021

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Immobilien | News

Immobilien | News Deutscher Immobilienboom erreicht endgültig die zweite Reihe In Bayreuth haben sich die Kaufpreise in fünf Jahren mehr als verdoppelt. In den beliebten Großstädten sind Kaufpreise für Wohnungen in den vergangenen Jahren explodiert. Doch auch die kleineren Städte sind von Steigerungen nicht verschont geblieben – teilweise sind die Preise doppelt so hoch wie vor fünf Jahren. Das zeigt eine immowelt-Analyse von 83 Mittelstädten mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern. In allen Städten haben sich der Untersuchung zufolge die Kaufpreise seit 2015 verteuert, in 60 Gemeinden sogar um über 50%. Den stärksten Anstieg verzeichnete Bayreuth. Vor fünf Jahren kosteten Eigentumswohnungen dort noch 1.800 Euro pro m 2 . Mittlerweile sind es 3.750 Euro. Das ist ein Plus von 108%. Mit einem Plus von 97% weist Flensburg den zweitstärksten Anstieg aller Städte auf. Eine vergleichbare Entwicklung gab es auch in Schwerin, wo Käufer nach einem Anstieg von 94% mit 2.470 Euro pro m 2 rechnen müssen. Auch in Neustadt an der Weinstraße und Passau verdoppelten sich die Preise fast. Am teuersten bleibt aber Konstanz, wo die Kaufpreise um 40% auf 5.250 Euro pro m 2 zulegten. Wie weit die Preisschere deutschlandweit aufgegangen ist, zeigt der Blick auf die günstigsten Städte. Die niedrigsten Kaufpreise werden im sächsischen Görlitz verlangt: Trotz eines Anstiegs von 69% kostet eine Eigentumswohnung dort im Mittel 810 Euro pro m 2 und damit rund ein Sechstel so viel wie in Konstanz. Auch in Gera (860 Euro; +46%) und in Goslar (920 Euro; +70%) sind Immobilien trotz großer Preissprünge noch relativ preiswert. Generell zeigt auch in vielen günstigen Regionen die Preiskurve steil nach oben: Zwickau (980 Euro) und Wilhelmshaven (1.550 Euro) verzeichneten zum Beispiel Anstiege von je 96%. (AC) © Sina Ettmer – stock.adobe.com Baufinanzierungssummen nehmen wieder zu Der aktuelle Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) weist wieder eine höhere durchschnittliche Darlehenssumme deutscher Baufinanzierungen aus. Nach einem Rückgang im März nahmen Immobilienkäufer durchschnittlich rund 303.000 Euro auf. Damit liegt der Wert zum zweiten Mal in diesem Jahr über der Marke von 300.000 Euro. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren lag der Durchschnitt noch bei 145.000 Euro, vor fünf Jahren bei 193.000 Euro. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Summe damit mehr als verdoppelt, innerhalb von fünf Jahren lag das Plus bei über 50%. Die Standardrate hat indes deutlich angezogen. Lag sie Anfang des Jahres bei 368 Euro, waren es im April 394 Euro. Im historischen Vergleich ist das aber immer noch sehr niedrig. So wurde vor zehn Jahren noch eine Monatsrate von 803 Euro fällig, vor fünf Jahren immerhin noch von 454 Euro. Mit durchschnittlich 13 Jahren und zwei Monaten sicherten sich die Deutschen ihre Zinsen im April für einen relativ langen Zeitraum. Im März und April letzten Jahres betrug die Zinsbindung gut 14 Jahre, seitdem ist die Tendenz leicht rückläufig, aber weiter auf einem historisch hohen Niveau. Auch die Tilgungshöhe bleibt relativ stabil. Während Darlehensnehmer in den ersten drei Monaten die Tilgung im Durchschnitt mit über 2,8% begannen, wählten sie im April eine Anfangstilgung von durchschnittlich 2,78%. Ähnliches gilt für den Beleihungsauslauf, also den Anteil des Bankdarlehens am Beleihungswert des Hauses oder der Wohnung. Im April 2021 stieg er im Vergleich zum Vormonat nur marginal auf 83,38%. (AC) 56 AssCompact | Juni 2021

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