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AssCompact 07/2018

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FINANZEN | News Große

FINANZEN | News Große Unwissenheit über Wohn-Riester Geldvermögen in Deutschland erreicht einen neuen Rekordstand (ac) Trotz der anhaltenden Nullzinspolitik hat das Geldvermögen der Deutschen im vergangenen Jahr um rund 5% zugelegt. Mit 5,9 Bio. Euro hatten die privaten Haushalte in Deutschland Ende 2017 so viel auf der hohen Kante wie nie zuvor. Das liegt allerdings nicht daran, dass die Bundesbürger mehr Geld in renditestarke Anlageklassen stecken, denn am Anlageverhalten hat sich trotz der quasi Nullverzinsung vieler klassischer Sparprodukte nichts geändert. Konten und Versicherungen dominieren Obwohl es kaum noch eine Verzinsung gibt, halten die Bundesbürger laut dem Bankenverband gut 2,1 Bio. Euro als Sicht-, Termin- und Spareinlagen wie Sparbüchern oder Tages-, Giro- und Festgeldkonten. Das ist der zweitgrößte Teil des Geldvermögens der Deutschen. Nur minimal mehr haben sie bei Versicherungen und Pensionskassen einschließlich berufsständischen Versorgungswerken investiert. Dort lagern rund 2,2 Bio. Euro. Aktien bleiben wenig gefragt Aktien bleiben hingegen vergleichsweise wenig gefragt. Auf die direkte Aktienanlage entfielen nur 424 Mrd. Euro. Das entspricht nur rund 7% des Geldvermögens. Weitere 10% bzw. 576 Mrd. Euro haben die deutschen Privathaushalte in Investmentfonds investiert. Um 10% zugelegt hat derweil die Bargeldhaltung. Sie ist inzwischen auf 192 Mrd. Euro gestiegen. Weiter rückläufig bleibt die Anlage in Schuldverschreibungen, das heißt vor allem in festverzinslichen Wertpapieren. Auf sie entfallen gerade noch 2% des Geldvermögens. Zumindest hier macht sich die anhaltende Niedrigzinspolitik doch bemerkbar. Das Geldvermögen der deutschen Sparer ist trotz der anhaltenden Niedrigzinsen kontinuierlich auf Wachstumskurs. © nnudoo – Fotolia.com (ac) Bauherren und Käufer erhalten in Deutschland eine Vielzahl an Förderungen für selbst genutztes Wohneigentum. Dazu zählt unter anderem Wohn-Riester. Mit ihm lassen sich oft Vorteile von mehreren Zehntausend Euro sichern. Dennoch lassen immer noch viele die staatliche Unterstützung ungenutzt. Grund ist in vielen Fällen die Unwissenheit. Laut einer aktuellen LBS-Riester- Umfrage haben sich mehr als 60% der Menschen in Deutschland noch nicht mit der Riester-Förderung beschäftigt. Mehr als 40% wissen zudem nicht, ob sie förderberechtigt sind. Bausparkasse Mainz erhält Pfandbrief-Erlaubnis (ac) Die Bausparkasse Mainz (BKM) hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Lizenz zur Begebung von Hypotheken-Pfandbriefen erhalten. Die BKM ist damit die zweite Bausparkasse in Deutschland, die eine Pfandbrieflizenz bekommt. Sie will künftig Namenspfandbriefe im Volumen von 5 bis 20 Mio. Euro mit Laufzeiten von fünf bis zwölf Jahren ausgeben. Das jährliche Emissionsvolumen wird auf 100 Mio. Euro geschätzt. Eine erste Transaktion ist für Herbst 2018 geplant. Auf Wachstumskurs Neben der BaFin-Erlaubnis hat die BKM auch die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr verkündet. Das reine Neugeschäft der BKM im Bereich der Baufinanzierung ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 15% gestiegen. Damit sei die Bausparkasse weit über Plan gewachsen. Der Bestand an Baufinanzierungen lag Ende des Geschäftsjahres 2017 bei rund 1,8 Mrd. Euro und damit fast 4% höher als zu Jahresbeginn. Diese positive Geschäftsentwicklung setzt sich nach Aussage der BKM auch 2018 fort. 72 Juli 2018

Deutsche haben immer weniger Mietschulden (ac) Die Mietschulden der Deutschen entwickeln sich klar rückläufig. Das geht aus den aktuellen Zahlen des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. hervor. Die rund 3.000 im GdW organisierten Wohnungsunternehmen haben demnach 2017 einen Rückgang bei den Mietschulden um rund ein Zehntel auf 372 Mio. Euro verzeichnet. Damit haben die Wohnungsunternehmen die Mietschulden seit dem Jahr 2003 um 385 Mio. Euro – und damit um mehr als die Hälfte – reduziert. Folgerichtig ist der Anteil der Mietschulden an den jährlichen Gesamtmieteinnahmen der GdW-Unternehmen ebenfalls rückläufig. Im Jahr 2016 betrugen die Mietschulden 2,0% der Jahressollmiete, 2017 waren es 1,9%. Seit dem Höchststand der Mietschulden im Jahr 2003 hat sich der Anteil der Mietschulden an der Sollmiete von 4,4% mehr als halbiert. Trend dürfte anhalten Der Rückgang der Mietschulden über die vergangenen Jahre ergibt sich dem GdW zufolge aus der positiven wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland sowie aus dem aktiven und sozialen Vermietungs- und Mietschuldenmanagement. Darüber hinaus hätten eigene Beratungs- und Betreuungsangebote der Wohnungsunternehmen für säumige Zahler die positive Entwicklung unterstützt. Um Mietschulden auch in Zukunft vermeiden zu können, sei es aber wichtig, dass Vermieter bzw. Wohnungsunternehmen rechtzeitig vor Abschluss eines Mietvertrags die Mietbewerber erfolgreich dahingehend prüfen können, ob sie zahlungsfähig sind. Vermieter müssen entsprechende Bonitätsauskünfte über Mietbewerber einholen dürfen, denn sie dienen auch dem Mieter als Schutz vor Überschuldung. Anzeige Immer auf dem neuesten Stand – die Online- Branchen-Informationen von AssCompact TAGESAKTUELL AssCompact Newsletter bringt die Neuigkeiten der Branche direkt auf Ihren Bildschirm. www.asscompact.de versorgt Sie mit aktuellen Meldungen, Terminen und Jobangeboten. AssCompact TV liefert Ihnen wertvolles Beratungs- und Spartenwissen in verschiedenen TV Thementagen. Nutzen Sie dieses praxisorientierte Informationsangebot für Ihren Erfolg! Sie finden uns auch bei: