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AssCompact 07/2018

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News Datenschutz – Brauche ich einen Datenschutzbeauftragten? Mit Art. 37 Abs. 1 DSGVO führt der europäische Gesetzgeber erstmals eine europaweit geltende Pflicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten (DSB) ein – sowohl für den Verantwortlichen (also Sie) als auch für Ihren Auftragsverarbeiter. Eine Benennung ist mindestens erforderlich, wenn: W die Verarbeitung von einer Behörde oder öffentlichen Stelle durchgeführt wird, mit Ausnahme von Gerichten, die im Rahmen ihrer justiziellen Tätigkeit handeln, W die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen, oder W die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemäß Art. 9 oder von personenbezogenen Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten gemäß Art. 10 besteht. Auf (Versicherungs-)Makler trifft insbesondere der letzte Punkt zu – sprich: Sie verarbeiten besondere Kategorien personenbezogener Daten (wie Gesundheitsdaten). Berufung eines Datenschutzbeauftragten Das Gesetz spricht nur noch von einer Benennung des DSB und der Veröffentlichung von Kontaktdaten. Sowohl ein eigener Beschäftigter (interner DSB) als auch ein externer DSB kann berufen werden. Stellvertreter sind weiterhin nicht zwingend erforderlich. Die Hauptaufgabe des DSB ist die Beratung und Überwachung. Da er sich nicht selbst überwachen kann, müssen operative Aufgaben durch andere Personen erbracht werden, zum Beispiel durch Datenschutzkoordinatoren (DSK). Interessenkonflikte sind zu vermeiden! Wesentliche Gründe für einen externen DSB sind Vertretungsmöglichkeiten, Vermeidung von Interessenkonflikten, Kosteneinsparung für Schulungen, Vermeidung von Kündigungsschutz sowie Profitieren von externem Know-how, da der externe DSB mehrere Mandanten betreut und breites Wissen aufgebaut hat. Auch die bbg-Gruppe mit der AssCompact sowie die Deutsche Makler Akademie und die Brancheninitiative easy Login vertrauen auf die Expertise eines externen DSB – die der dp-office GbR. Von Tino Weber-Liel, Inhaber der dp-office GbR – Ihr Datenschutzbüro: www.dp-office.de, info@dp-office.de DIN-Norm-Entwurf zur Finanzanalyse für Privathaushalte (ac) Nach fast vier Jahren Arbeit liegt nun der Entwurf für die DIN-Norm 77230 „Basisanalyse der finanziellen Situation von Privathaushalten“ vor. Gemeinsam erstellt haben ihn 40 Vertreter von Banken, Versicherungen, Finanzberatungsunternehmen, Prozess - entwicklern, aus Wissenschaft und von Verbraucherseite. Die DIN-Norm soll Berater dabei unterstützen, die finanzielle Situation von Privathaushalten nach klaren Vorgaben mithilfe eines standardisierten Prozesses objektiv und am individuellen Bedarf ausgerichtet zu erfassen. Zu den Fragen zählen etwa: Welche Versicherungen hat der Kunde? Gibt es finanzielle Rücklagen? Was empfiehlt sich für die Altersvorsorge? Die Norm soll damit auch eine Orientierungshilfe im Kundengespräch sein. Anhand der Norm lässt sich andererseits für Verbraucher erkennen, welches Institut nach den Vorgaben des Verbraucherschutzes erarbeitete Standards bei der Analyse der Finanzsituation von Privatkunden einhält. Wird nach Norm gearbeitet, ist das Ergebnis der Analyse immer vergleichbar, unabhängig davon, welcher Berater die Analyse bei dem Kunden vorgenommen hat. Kommentare bis Anfang August Dem Norm-Entwurf liegt die DIN SPEC 77222 „Standardisierte Finanzanalyse für den Privathaushalt“ zugrunde, die bereits seit 2014 von Banken, Versicherungen und Finanzberatern zur Beratung verwendet wird. Einsehbar ist der Entwurf auf der DIN-Webseite www.din.de/go/entwuerfe und kann bis zum 08.08.2018 kommentiert werden. Jeder Hinweis wird vom DIN-Institut geprüft und kann in das finale Dokument einfließen. 88 Juli 2018

Terminmaschine.de © unterstützt beim Videomarketing SDV AG kauft Online-Makler GutGünstigVersichert (ac) Die SDV Servicepartner der Versicherungsmakler AG hat den Online-Makler GutGünstigVersichert Versicherungsund Finanzvermittlungs GmbH (GGV) erworben und bedient damit zukünftig ein völlig neues Segment. Die seit Ende Juni zur SDV AG Gruppe zählende GutGünstig- Versichert Versicherungs- und Finanzvermittlungs GmbH bietet seit 16 Jahren über das Medium Internet eine Plattform für Versicherungen und Finanzen und hat sich durch gezieltes Marketing als reiner Online-Makler spezialisiert. Das Unternehmen soll am SDV-Stammsitz in Augsburg als eigenständige Marke innerhalb des Augsburger Servicedienstleisters weitergeführt werden. Nach der Akquisition der CHECK24-Tochter PecuPool GmbH aus München baut die SDV AG damit ihre Vermittlertätigkeit erneut durch ein qualifiziertes Maklerunternehmen aus. Die bisherige Gesellschafterin der GGV, die PARTNER OFFICE AG, ist als digitale Versicherungsfabrik Anbieter für modulare Softwarelösungen im Finanzdienstleistungsmarkt. Sie konzentriert sich zukünftig auf ihr Kerngeschäft IT- Lösungen und Zielgruppenkonzepte. Zurich beteiligt sich an Digital Insurance Group (ac) Der Versicherungskonzern Zurich beteiligt sich an der Digital Insurance Group (DIG). Insgesamt 15 Mio. Euro investieren die Zurich Insurance Group und der spezialisierte Kapitalgeber Finch Capital in das InsurTech aus Amsterdam. Die DIG ist im vergangenen Jahr aus dem Zusammenschluss des Online-Maklers Knip und des niederländischen Anbieters für Vergleichssoftware Komparu hervorgegangen. Mit der Investition soll das weitere Wachstum des Unternehmens gefördert werden. Die Technik von DIG soll dem Versicherungskonzern Zurich dabei helfen, innovative mobile Lösungen zu entwickeln. Nach eigenen Angaben arbeitet DIG als Plattform für das digitale Versicherungsgeschäft mit Banken und Versicherungen in mehreren Ländern Europas und Lateinamerikas zusammen. (ac) „Terminmaschine.de © “, das Vertriebswerkzeug des gleichnamigen Technologie-Start-ups aus Mannheim, ermöglicht es, Kunden mit Videos DSGVO-konform zu erreichen. In das Portal können Vermittler eigene Filme, Filme von Anbietern oder aus YouTube oder Vimeo einstellen und direkt aus der Terminmaschine.de heraus eine E-Mail mit dem Link an den Kunden versenden. Der über das Tool erzeugte Link lässt sich aber auch über ein eigenes CMS/EMS verschicken. Die Datenschutzeinstellungen lassen sich rechtskonform individuell an die jeweilige Kontaktsituation anpassen. Alternativ kann man den Link als „Landingpage“ generieren. Vermittler werden über eine Rückmeldefunktion benachrichtigt, sobald der Link zum Film geöffnet wurde, und können den Kunden kontaktieren – je nach dessen Kontakteinwilligungsstatus. Das Werkzeug hat auch die Jury des diesjährigen „Eisenhut Award“ überzeugt und wurde in der Kategorie „Vertriebstools“ ausgezeichnet. WIFO ermöglicht digitale Abwicklung des bAV-Geschäfts (ac) Mit einer neuen Softwarelösung des Maklerpools WIFO können Verbundpartner ab sofort ihr bAV-Geschäft digital abwickeln. Die bAV-Beratung erfolgt dabei effizient per Mausklick. Die passende bAV-Lösung wird zunächst im System eingerichtet, das die individuelle Beratung steuert und alle am Prozess beteiligten Personen schrittweise durch das Programm führt. Der interaktive Videoplayer ersetzt die persönliche Arbeitnehmerberatung vollständig und präsentiert und dokumentiert alle relevanten Inhalte als systematisches Beratungsgespräch. Laut WIFO belegen Praxisbeispiele, dass sich die branchenüblichen Beratungs-, Abschluss- und Policierungsprozesse um etwa 80% effizienter und somit kostengünstiger umsetzen lassen. Juli 2018 89

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