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AssCompact 07/2018

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MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News Franke und Bornberg geht im September wieder auf Tour HanseMerkur kooperiert mit TVG zur Mitarbeiterschulung (ac) Der Fachkräftemangel greift auch in der Touristik um sich. Die HanseMerkur Reiseversicherung AG (HMR) macht daher ls Partner der Touristikbranche gemeinsam mit der TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH (TVG) Quereinsteiger fit für die Arbeit im Reisebüro und vermittelt ihnen das notwendige Versicherungs-Know-how. Mit ihrem Quereinsteigerprogramm schult die TVG Vertriebsgesellschaft, die Franchisesysteme wie sonnenklar.TV Reisebüro, Flugbörse und 5vorFlug unter ihrem Dach vereint, auch fachfremde Quereinsteiger zu Touristikern. Während der rund viermonatigen Ausbildung lernen sie unter anderem den Umgang mit Computerreservierungssystemen und die Grundlagen des Reiserechts. Weiterhin erhalten die angehenden Reiseexperten Einblick in den Online-Tourismus sowie praxisnahe Verkaufsschulungen, bei denen auch Reiseversicherungen auf dem Programm stehen. DMA kooperiert mit IHK Reutlingen und BVSV (ac) Die Deutsche Makler Akademie (DMA) und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen bieten gemeinsam eine Ausbildung zum zertifizierten Immobilienmakler an. Der erste gemeinsame Lehrgang Immobilienmakler/-in (IHK), der insgesamt zwölf Seminartage und einen Prüfungstag umfasst, startet am 16.07.2018. Der Lehrgang richtet sich sowohl an Ein- und Aufsteiger als auch an „alte Hasen“, die auch auf ihrer Visitenkarte ihre Qualifikation zum Ausdruck bringen möchten. Weiterbildung zum Spartensachverständigen Außerdem kooperiert die DMA nun auch mit dem Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen BVSV e.V. bei der Weiterbildung zum Spartensachverständigen. Die DMA übernimmt dabei die fachliche Ausbildung zum Experten in den unterschiedlichen Versicherungssparten, die eine Sachverständigentätigkeit überhaupt erst ermöglicht. Angeboten werden verschiedene Ausbildungen, etwa zum Experten für bAV, für Private Vorsorge und Sachversicherung oder für Krankenversicherung. Die von der DMA ausgebildeten Experten können dann zukünftig zum Spartensachverständigen über die Akademie des BVSV e.V. und der BVSV e.V. Sachverständigen GmbH weitergebildet werden. Hierzu wird eine verkürzte Weiterbildung aufgrund des DMA-Expertenstatus ermöglicht. (ac) Im September 2018 ist es wieder so weit: Die AKS-Tour von Franke und Bornberg geht unter dem Leitspruch „aks>tomorrow – Digital überzeugen“ in die nächste Runde. Bereits zum sechsten Mal bietet Franke und Bornberg damit Maklern und Versicherungsunternehmen eine Plattform, um über aktuelle Versicherungslösungen und die Zukunft der Arbeitskraftabsicherung zu diskutieren. Im Fokus stehen neben Produktbewertungen die Weiterentwicklung traditioneller sowie die Analyse neuer Versicherungsprodukte und digitale Instrumente zur Unterstützung von Maklern. Neben Plenumsvorträgen und Produktvorstellungen gibt es 2018 ein neues Workshopkonzept, das eine aktive Mitwirkung Makler vorsieht. Werkzeuge für Vermittler Besonders spannend ist die Frage der Zukunft der klassischen Kundenberatung. Die in den Medien skizzierten Szenarien reichen vom baldigen Untergang bis zur Meinung, dass es ohne Vermittler nicht gehen kann. Während andere noch diskutieren, werden auf der AKS- Tour erfolgreiche Werkzeuge für Vermittler in Form der digitalen Ansprache und Betreuung potenzieller, aber auch bestehender Kunden vorgestellt. Die Tourteilnehmer haben die Gelegenheit, zu Themen rund um die Arbeitskraftabsicherung mitzudiskutieren und Ansprechpartner von zwölf Versicherern sowie das AKS-Team von Franke und Bornberg zu treffen. Außerdem kann Weiterbildungszeit der Initiative „gut beraten“ gesammelt werden. Die Termine im Überblick W 11.09.2018, München Hilton Munich Park W 12.09.2018, Mannheim Congress Center Rosengarten W 20.09.2018, Hannover Schloss Herrenhausen Anmeldung und weitere Informationen unter https://www.aks-forum.de/ 94 Juli 2018

Impulse für junge und moderne Makler Wie fördere ich die Lust meiner Mitarbeiter an ihren Aufgaben? Um den Begriff Work-Life-Balance kommt heutzutage kaum noch jemand herum. Doch geht es nicht nur darum, beide „Welten“ zeitlich in Einklang zu bekommen. Vielmehr sollte man auch die Dinge, die man im jeweiligen Sektor tut, gerne tun. Die oben gestellte Frage ist im Vorbeigehen nicht zu beantworten. Wie auch bei verschiedenen anderen Aspekten rund um Ihre Mitarbeiter kommt es als Voraussetzung für „gern machen“ auf die Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens an. SIE und die Bedingungen in Ihrem Betrieb tragen maßgeblich dazu bei, dass Ihr Mitarbeiter motiviert zu Werke geht. Wichtige Fragestellungen Und selbst wenn der beste Rahmen bei Ihnen gegeben ist, sind dennoch ein paar weitere Gedanken von großer Bedeutung. Folgende sechs Fragen sollten Sie sich unbedingt stellen: W Entsprechen die Aufgaben den Stärken und Begabungen Ihres Mitarbeiters? W Kennt Ihr Mitarbeiter den tieferen Sinn, kennt er den Gesamtzusammenhang „hinter einer Aufgabe“? W Kann Ihr Mitarbeiter seine Aufgaben eigenverantwortlich erledigen? W Haben Sie dafür gesorgt, dass Ihr Mitarbeiter sich weiterbilden konnte, um der Aufgabe auch wirklich gerecht werden zu können? W Ist gesichert, dass all die anderen Abläufe Ihres Maklerbetriebs der optimalen Erledigung seiner Aufgaben nicht im Wege stehen? W Geben Sie Ihrem Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen Feedback zu seiner Leistung? Kennt er Ihre Erwartungshaltung? Wenn Sie diese sechs Aspekte in Ihrer Organisation und in der Zusammenarbeit mit Ihren eigenen Mitarbeitern berücksichtigen, haben Sie für ein nachhaltiges „Gern machen“ schon einmal ein solides Fundament gesetzt. Warum „flutscht“ es trotzdem nicht? Auch wenn Sie oben genannte Voraussetzungen aus Ihrer Sicht – das muss allerdings nichts heißen – erfüllen, ist noch nicht sichergestellt, dass Ihr Mitarbeiter seinen Job wirklich mit Freude erledigt. Manchmal passt es nicht Es gibt Einflussfaktoren, die außerhalb Ihres Unternehmens liegen. Hier sollten Sie aufmerksam sein und vor allem notwendigen Gesprächen nicht aus dem Weg gehen. Letztlich – und so viel „Unternehmerdenken“ muss sein – hat Ihr Unternehmen Aufgaben zu absolvieren. Für genau diese Aufgaben stellen Sie Mitarbeiter ein. Wenn einem Mitarbeiter trotz weitestgehend bester Bedingungen (niemand macht alles richtig, auch Sie nicht!) immer wieder die Motivation fehlt, ist er wahrscheinlich der Falsche. Sie können nicht der „Permanent-Motivator“ sein! Vor und nach der Einstellung In der Praxis werden die meisten Fehler schon vor der Einstellung gemacht. Der Makler ist überfordert, braucht Personal. Wofür genau, ist ihm unklar – ungefähr weiß er es schon. Für das Erstellen eines eindeutigen Aufgabenprofils fehlt die Zeit. So kann nur zufällig ein geeigneter Mitarbeiter gefunden werden. Und auch später ist oft der Wurm drin. Die Weiterentwicklung Ihrer Firma bringt neue Aufgaben mit sich, andere verschieben sich. Schnell entsteht die einfachste Lösung: „Das kann Bärbel auch noch machen …“ Von stärkengerechtem Einsatz keine Spur, von schrittweise auf die Aufgabe vorbereiten auch nicht. Das ist Praxis … Fazit Sicher ist es im Makleralltag schwer, all das Genannte zu berücksichtigen. Garantiert gibt es aber ein oder zwei Punkte, an denen Sie arbeiten können. Es wird sich auszahlen! W Von Steffen Ritter, Geschäftsführer des IVV Institut für Versicherungsvertrieb und Mitinitiator des Jungmakler Awards Alle Infos zum Jungmakler Club unter: www.jungmakler.de Juli 2018 95

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