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AssCompact 07/2020

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BAUFINANZIERUNG

BAUFINANZIERUNG BAUSPAREN © Schlierner – stock.adobe.com Die Unterstützung vonseiten eines Pools in Krisenzeiten Fonds Finanz hat sein Baufinanzierungsgeschäft in den ersten fünf Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 30% gesteigert – allen Corona-Widrigkeiten zum Trotz. Der Maklerpool schildert, wie er die Zeit erlebt und gemeistert hat. Einige Experten rücken den Immobilienmarkt gerne ins schlechte Licht und spekulieren auf eine Blase. Meist geschieht dies jedoch völlig ungeachtet der konservativen und stabilen Aufstellung des Bereichs der privaten Baufinanzierung. Denn faktisch gesehen gibt es aktuell keine Anzeichen für überhitzte oder stark einbrechende Immobilienmärkte in diesem Segment. „Stay home“ beeinflusst Wohnbefinden Gerade in den „Stay home“-Zeiten wird das Thema Wohnen bei vielen Menschen großgeschrieben. Fonds Finanz erlebt diesen Trend in diesen „unsicheren“ Zeiten sehr deutlich. Während viele Immobilieninteressenten in der „Vor-Corona- Zeit“ noch lange hin- und herüberlegten, um den richtigen Zeitpunkt für den Kauf abzupassen, entpuppt sich die Krise als wahrer Beschleuniger in der Entscheidungsfindung. Viele Haushalte – gerade in München, dem Hauptsitz von Fonds Finanz – haben mit ihren Familien teure und enge Wohnverhältnisse in Kauf genommen, um weiterhin am Stadtleben teilzunehmen. Das Bedürfnis nach dem urbanen Flair hat sich bei vielen Menschen durch die anfänglichen Ausgangsbeschränkungen und der zunehmenden Verlagerung ins Home-Office deutlich verschoben. Die Alternative ist vor allem für Familien häufig der Weg raus ins Grüne. Mehr Platz, ein Garten oder Balkon sind dabei mehr wert als die Vorzüge der Großstadt. Für die Baufinanzierungsbranche ist das eine nicht zu unterschätzende Entwicklung. Auch die Lernfähigkeit vieler Arbeitgeber in Bezug auf das Home-Office wird sich positiv darauf auswirken. Der Mensch wird immer flexibler und durch die Unterstützung digitaler Prozesse zunehmend ortsunabhängiger. Schlechte Prognosen bewahrheiten sich nicht Grundsätzlich sind die Effekte im Baufinanzierungsbereich immer etwas nachlaufend. Bisher lässt sich anhand der in der Transaktionsplattform Europace angelegten Vorgänge der Fonds Finanz-Vermittler allerdings kein Einbruch erkennen. Eher das Gegenteil ist der Fall: Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet der Maklerpool sogar einen Anstieg des Geschäfts. Auch die Vorhersage der Bundesbank, die seinerzeit von einem „im historischen Vergleich kräftigen Nachfrageeinbruch“ ausging, hat sich nicht bestätigt. Die Zahlen haben sich überraschend anders entwickelt. Laut Berechnungen der Bundesbank summierten sich die Zusagen für private Baufinanzierungen der Banken und Sparkassen im ersten vollen Corona- Krisenmonat April auf 24,3 Mrd. Euro. Das ist zwar im Vergleich zum Vormonat März mit 25,3 Mrd. Euro ein leichter Rückgang, stellt aber gegenüber dem Vorjahreswert immer noch einen Volumenzuwachs in Höhe von 1,2 Mrd. Euro dar – also ein Plus von 5,2%. Zudem hat die komplette Wertschöpfungskette eines Baufinanzierungsvorgangs weiterhin perfekt funktioniert. Im Vorfeld gab es hierzu die größten Bedenken. Was ist mit den Kollegen der Produktgeber? Werden die bisherigen Arbeitsprozesse wie gewohnt ablaufen? Wird es Einschränkungen geben, wodurch Notartermine oder Besichtigungen der Objekte durch externe Gutachter nicht mehr stattfinden können? Bei sämtlichen Fragen stand auch Fonds Finanz im engen Austausch mit den Partnern und hat – je nach Bedarf – die Antragsverteilung zielgerichtet gesteuert. Dank dem breiten Angebot mit mehr als 450 Produktgebern hat der Endkunde auch 86 Juli 2020

in Krisenzeiten mit seinem Vermittler den optimalen Marktzugang gefunden, um so schnell aus einem Finanzierungsvorschlag einen Darlehensvertrag zu generieren. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass viele Vermittler durch den Allfinanz dienstleisteransatz breit aufgestellt sind und eine ganzheitliche Beratung anbieten. Gerade in Krisenzeiten bewährt sich dieser Ansatz, da er die Vermittler weniger angreifbar macht und sich mögliche Umsatzeinbußen in weniger gefragten Sparten leicht kompensieren lassen. Digitalisierung: Früher Start zahlt sich aus Den Grundstein der Digitalisierung der Beratungsprozesse hat Fonds Finanz bereits vor knapp sieben Jahren gelegt, als sich das Unternehmen für die webbasierte Baufinanzierungstechnologie von Europace entschieden hat. Damals war das Europace Frontend BaufiSmart noch nicht am Markt eta - bliert und so durfte Fonds Finanz als erster Vertrieb dieses Tool zum Leben erwecken. Denn eines war von Anfang an klar: Es sollte eine zukunftsorientierte Technologie sein, die komplett auf digitalen Prozessen basiert. Dass sich dieser Gedanke durch die Zusammenarbeit mit Europace bis heute so gut umsetzen ließ, war damals noch nicht abzusehen. Was allerdings abzusehen war, ist, dass das Grundgerüst der neuen Technologie den richtigen Weg vorgab. Heute sind die Baufinanzierungsberater, die mit Fonds Finanz zusammenarbeiten, bestens für die ortsunabhängige und vollumfänglich digitale Baufinanzierungsund Ratenkreditberatung aufgestellt und haben in Zeiten des Social Distancing schnell und kompetent die Videoberatung genutzt. Dabei wurden sie weiterhin, ganz ohne Medienbruch, von dem 35-köpfigen Fonds Finanz-Baufinanzierungsteam in München betreut. Alles verlief wie gewohnt rein digital. Auch dem Ziel der papierlosen Einreichung einer Baufinanzierungsakte bei den Produktgebern ist man ganz nah. Es gibt inzwischen nur noch wenige Produktgeber am Markt, die auf der Einreichung via Post bestehen. Diese hatten in der Krise das Nachsehen, da sie aus genau diesem Grund nicht infrage kamen. Ein überaus nützlicher Assistent Endkundenlösungen wie der neue Finanzierungsassistent Finn der Fonds Finanz ergänzen zudem den Betreuungsansatz der Vermittler gegenüber ihren Kunden. Finn vereinfacht die Unterlagenübertragung vom Kunden bis hin zur digitalen Unterlagenakte – digital, schnell und einfach. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Kunde arbeitet selbst an seiner Finanzierung mit und beschleunigt sie dadurch. Dies geschieht, indem er notwendige Dokumente per Smartphone oder am Computer direkt in die digitale Unterlagenakte überträgt. Finn zeigt dabei übersichtlich an, in welchem Prozessschritt sich der Kunde befindet. Das schafft Vertrauen und sorgt für Transparenz. Die Vermittler profitieren davon, dass die Dokumente nicht mehr aus unterschiedlichen Quellen zusammengesucht und sortiert werden müssen. Finn kann wahlweise eingesetzt werden und empfiehlt sich für Kunden, die ein Grundverständnis für die Finanzierung besitzen sowie gerne an der Finanzierung mitarbeiten möchten. Dafür versendet der Vermittler einfach mit dem Finanzierungsvorschlag den vorkonfigurierten Zugang zu Finn. Beim Hochladen der Dokumente durch den Kunden erhält der Vermittler einen Hinweis und kann die zugelieferten Papiere gleich mit der Mindestunterlagenliste der gewünschten Bank abgleichen. Sobald die Liste vollständig ist, kann er wie gewohnt den Vorgang einfach und effizient an das Fonds Finanz-Clearingcenter in München übergeben. Das beschleunigt den Prozess und führt zu schnelleren Ergebnissen. Der Finanzierungsassistent wird in der nächsten Zeit agil weiterwachsen und neue digitale Features erhalten. Fazit Dank der frühzeitig geschaffenen Prozesse im Bereich Baufinanzierung und eines kompetenten Teams hat Fonds Finanz die Krise bisher gut gemeistert und bietet den angeschlossenen Vermittlern zukunftsfähige Modelle. Zudem unterstützt der Maklerpool mit Online-Schulungen sowie täglichen Info- Updates und fördert den Austausch über Facebook-Gruppen. W Von Nina Mann, Abteilungsleitung der Sparte Baufinanzierung und Bankprodukte bei der Fonds Finanz Maklerservice GmbH Juli 2020 87

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