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AssCompact 07/2021

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Investment | News

Investment | News Nachhaltige Geldanlagen sind weiter nicht zu bremsen Nachhaltige Geldanlagen befinden sich unverändert auf einem rasanten Wachstumskurs. Das zeigen Marktzahlen des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG). Die Summe der nachhaltigen Geldanlagen ist demnach deutschlandweit 2020 um 25% gestiegen. Ende des Jahres erreichten sie ein Rekordvolumen von 335,3 Mrd. Euro. Insbesondere nachhaltige Investmentfonds verzeichneten deutliche Zuflüsse und lagen mit einem Volumen von 107,0 Mrd. Euro rund 69% über dem Vorjahreswert. Berücksichtigt man auch die Kapitalanlagen, für die Nachhaltigkeitskriterien auf Unternehmensebene verankert sind, ergab sich eine Gesamtsumme von rund 1,93 Bio. Euro in verantwortlichen Investments. Wie 2019 haben Privatanleger auch im Berichtsjahr ihr Engagement im Bereich der nachhaltigen Geldan - lage deutlich gesteigert. 39,8 Mrd. Euro investierten sie insgesamt in nachhaltige Fonds und Mandate. Das waren 21,4 Mrd. Euro oder 117% mehr als zum Jahresende 2019. Institutionelle Anleger steigerten ihr Volumen in nachhaltigen Fonds und Mandaten im selben Zeitraum um 19% auf 184,3 Mrd. Euro. Für 2021 erwarten alle befragten Experten ein erneutes Wachstum des nachhaltigen Kapitalmarktes. 29% rechnen mit einem Plus von bis zu 15%, 36% mit 15 bis 30%. 35% erwarten sogar ein Wachstum von über 30%. Schlüsselfaktoren für die weitere Entwicklung sind nach Einschätzung der Befragten die Nachfrage der institutionellen Investoren, Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen, verstärkte Marketingaktivitäten sowie die steigende Reputation dieser Anlageform. Auch das Interesse der Privatanleger dürfte zum weiteren Wachstum des Marktes beitragen. (AC) Für grüne Geldanlagen ging es 2020 erneut steil nach oben. © robert – stock.adobe.com Trade Republic ist das teuerste Start-up Deutschlands Dem Neobroker Trade Republic ist eine Rekordfinanzierung gelungen. Das Berliner FinTech Trade Republic hat eine neue Kapitalrunde abgeschlossen, die alles Bisherige in Deutschland in den Schatten stellt. Mit einer Firmenbewertung von 4,3 Mrd. Euro ist Trade Republic das mit Abstand teuerste Start-up des Landes. In Europa schafft es das FinTech unter die Top Ten. Die Summe ist deutlich höher, als Analysten im Vorfeld der jüngsten Kapitalrunde erwartet hatten. Sie waren von einem Wert von 1,5 Mrd. Euro ausgegangen. Die Rekordfinanzierungsrunde hatte ein Gesamtvolumen von 900 Mio. Dollar. Zum Vergleich: Ende 2020 Jahres wurde die Gesamtbewertung von Trade Republic noch mit nur 730 Mio. Dollar beziffert. Die Rekordfinanzierung von Trade Republic ist der vorläufige Höhepunkt des Hypes um europäische FinTechs. Von den zehn teuersten Start-ups in Europa kommen aktuell sechs aus dem Finanzsektor. Die neue Kapitalrunde von Trade Republic wurde angeführt vom Venture-Capital-Riesen Sequoia. Neben dem US-Investor haben sich Thrive und TCV neu beteiligt. Aber auch die bestehenden Investoren wie Accel, Peter Thiels Founder Fund sowie Creandum und Project A nahmen teil. Nur Sino verkaufte Anteile im Wert von rund 150 Mio. Dollar. Unter dem Strich flossen somit 750 Mio. Dollar in die Kassen des Neobrokers, der damit seinen rasanten Wachstumskurs fortsetzen will. (AC) © Michael Zwahlen 50 AssCompact | Juli 2021

INVESTMENT TIGRIS Capital initiiert wikifolio-Strategie als Fonds TIGRIS Capital hat mit Unterstützung des Haftungsdachs NFS Netfonds den Tigris Small & Micro Cap Growth Fund aufgelegt. Der Fonds soll in die 20 bis 30 Unternehmen des Mittelstandes mit einer Marktkapitalisierung von maximal 1 Mrd. Euro investieren. Der fokussierte Ansatz ist bewusst gewählt und soll die Basis für das angestrebte Alpha gegenüber dem Markt sein. Zum Anlageuniversum zählen Unternehmen mit überproportionalen Wachstumsaussichten aus allen Branchen, die ihren Sitz in Europa, vornehmlich der D-A-CH-Region, haben. Die Strategie wurde bereits seit Februar 2014 als wikifolio-Zertifikat umgesetzt. Mit dem Fonds soll sie nun allen interessierten Anlegern zugänglich gemacht werden. (AC) Großanleger werden wieder zuversichtlicher Die Erholung an den Finanzmärkten hat die Stimmung institutioneller Investoren deutlich aufgehellt. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Investor Confidence Index (ICI) von State Street Global Markets. In Europa hat sie sich allerdings weiter eingetrübt. Der ICI von State Street Global Markets ist im Mai um 5,4 Punkte gestiegen und liegt nun bei 97,9 Punkten. Die Marke von 100 Ppunkten ist damit nicht mehr weit entfernt. Liegt der Index über dieser Schwelle, erhöhen Inves - toren den Anteil risikoreicher Anlagen. Vor allem unter professionellen Anlegern aus Asien und den USA hat sich die Stimmung im Mai deutlich aufgehellt. Der ICI Nordamerika verbesserte sich um sechs Punkte auf 97,8. Der ICI-Teilindex für Asien legte sogar um neun Punkte zu. Mit 100,8 hat er sogar wieder die wichtige Marke von 100 Punkten überschritten. Damit blicken asiatische Anleger wieder mit mehr Lust zum Risiko auf die Finanzmärkte. Insgesamt hat laut State Street Global Markets die Risikobereitschaft professioneller Anleger im Mai so stark angezogen wie noch nie im bisherigen Jahres - verlauf. In Europa sieht das Bild aber noch anders aus. Dort hatten sich Anleger im März noch besonders zuversichtlich gezeigt. Nun ist der ICI-Teilindex für Europa gegen den Trend sogar gesunken. Konkret ging es um 1,2 auf 93 Punkte nach unten. (AC) ANZEIGE R ISK PREVENTION GMBH Bevor so was passiert, sprechen Sie mit uns! WIR BERATEN SIE RUND UM DAS THEMA CYBER RISIKO PRÄVENTION! Audits & technische Überprüfungen Awareness Management Cyber Security Beratung www.cogitanda.com • +49 32 221851777 • praevention@cogitanda.com

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