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AssCompact 07/2021

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Finanzen | News

Finanzen | News Sprunghafter Anstieg der Privatinsolvenzen in Deutschland Die Zahl der Privatinsolvenzen war in den ver - gangenen Jahren klar rückläufig. Das hat sich nun geändert. Im ersten Quartal 2021 ist sie laut Zahlen von CRIFBÜRGEL sprunghaft angestiegen. In den ersten drei Monaten des Jahres gab es demnach 31.821 private Insolvenzen. Das waren 56,5% mehr als ein Jahr zuvor. Nach zehn Jahren sinkender Fallzahlen werden die Privatinsolvenzen laut CRIFBÜRGEL auch im Gesamtjahr 2021 deutlich steigen. Aktuell gehen die Experten von bis zu 110.000 Privatinsolvenzen aus. Das entspräche etwa einer Verdopplung im Vergleich zu 2020, als es in Deutschland insgesamt 56.324 private Insolvenzen gab. Der deutliche Anstieg sei vor allem auf eine Gesetzesreform zurückzuführen. Betroffenen von Privatinsolvenzen wird künftig statt wie bisher nach sechs schon nach drei Jahren eine Restschuldbefreiung ermöglicht. Viele Antragsteller haben laut CRIFBÜRGEL deshalb auf den entsprechenden Beschluss des Bundestages gewartet. Die unmittelbar von der Corona-Pandemie verursachte Insolvenzwelle wird CRIFBÜRGEL zufolge ab dem zweiten Halbjahr 2021 einsetzen und bis in das Jahr 2022 hineinreichen. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie seien nicht nur für Beschäftigte im Niedriglohnbereich existenzbedrohend, sondern auch im mittleren Einkommensbereich, zum Beispiel durch Kurzarbeit, deutlich spürbar. Zudem werde die höhere Arbeitslosigkeit wieder zu mehr Privatinsolvenzen führen, da die betroffenen Verbraucher bei weiterhin hohen Kosten über weniger Geld verfügen. (AC) © Racamani – stock.adobe.com © ii-graphics – adobe.stock.com creditweb und Qualitypool bündeln Finanzierungskräfte Qualitypool und creditweb arbeiten bei Finanzierungen künftig zusammen. Beide haben eine entsprechende Vereinbarung für die gemeinsame Abwicklung von Finanzierungsprodukten geschlossen. Qualitypool stellt im Rahmen der Kooperation die benötigte Infrastruktur für die Finanzierungsvermittlung zur Verfügung, ausgehend von der Nutzung der Europace-Plattform über den Produkteinkauf bis zum Clearing. creditweb konzentriert sich auf seine Kernkompetenzen Neukundenakquise und Beratung. Creditweb ist das bisher größte Mandat, das Qualitypool bei institutionellen Partnern akquiriert hat. Die Zusammenarbeit sei langfristig angelegt und eine wichtige strategische Entscheidung. Sie soll das Wachstum im Kernbereich der Baufinanzierung beschleunigen. creditweb sieht sich hingegen durch die Zusammenarbeit mit Qualitypool in der Lage, noch innovativer auf die voranschrei - tende Digitalisierung der Baufinanzierungsbranche zu reagieren. creditweb könne nun passgenaue Dienstleistungen nutzen und die kaufmännische und technische Durchführung noch effizienter gestalten. Auf die Beratung durch Finanzierungsexperten soll aber auch in Zukunft keinesfalls verzichtet werden. Durch die Zusammenarbeit mit Qualitypool könnten sich die professionellen Berater stattdessen noch stärker auf ihre Kernkompetenz konzentrieren. (AC) Die coronabedingte Insolvenzwelle dürfte im zweiten Halbjahr eintreffen. 72 AssCompact | Juli 2021

ANZEIGE Bargeldverdrängung nimmt weltweit Fahrt auf Digitale Zahlungssysteme sind weltweit auf dem Vormarsch. Der Studie „Charting a cause amid evo - lution and revolution“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) und ihrer globalen Strategieberatung Strategy& zufolge werden bargeldlose Transaktionsvolumen bis 2025 weltweit um mehr als 80% auf 1,9 Bio. Dollar zulegen. Bis 2030 dürfte sich die Zahl der digitalen Zahlungen pro Person fast verdreifachen. Das kräftigste Wachstum wird für die asiatisch-pazifischen Märkte erwartet: Dort dürften die bargeldlosen Transaktionsvolumen bis 2025 um 109% und von 2025 bis 2030 um weitere 76% zulegen. Für Afrika prognos - tiziert die Studie bis 2025 Zuwächse um 78% und bis 2030 um weitere 64%. Europa kann mit diesen beiden Regionen nicht ganz mithalten. Auch hier wird bis 2025 aber ein Plus von 64% vorausgesagt. Bis 2030 dürfte ein weiteres Wachstum um 39% hinzukommen. Der tiefgreifende Wandel im internationalen Zahlungsverkehr betrifft laut PwC nicht nur traditionelle Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen wie Bargeld oder analoge Rechnungen. Vielmehr stehe die gesamte Infrastruktur der Zahlungsverkehrssysteme weltweit vor einem Quantensprung. (AC) Inflation springt auf über 2% Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat Zahlen zur Inflation in Deutschland bekannt gegeben. Demnach ist der Verbraucherpreisindex im Mai 2021 auf Jahressicht klar über die Marke von 2% gesprungen. Destatis zufolge lag sie bei 2,5%. Das ist der höchste Stand seit 2011. Im Vergleich zum Vormonat April lag das Plus immerhin bei 0,5%. Selbst auf harmonisierter Basis gab Destatis Werte von 2,4% und 0,3% an. Damit liegt die Inflation ein gutes Stück über der Zielmarke der Europäischen Zentralbank von maximal 2%. Die Inflation hat damit ihren jüngsten Aufwärtstrend fortgesetzt. Noch im Februar hatte sie nur bei 1,3% gelegen. Preistreiber war der Energiebereich. Haushaltsenergie und Kraftstoffe verteuerten sich laut Destatis im Mai um 10%. Waren insgesamt wurden auf Jahressicht um 3,0% teurer. Dienstleistungen verteuerten sich unterdurchschnittlich um 2,2%. Wohnungsmieten verbuchten nur ein Plus von 1,3%. (AC) Einfach sicher Wohngebäude Starke Leistungen smart rechnen Mehr erfahren Sie unter: dialog-versicherung.de Individuell Schutz nach Maß, auch mit Wohngebäudeschutzbrief Leistungsstark Rundum-Schutz mit Leistungsupdate-Garantie Modern Beiträge smart über Online-Rechner oder Vergleicher erhalten Dialog Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München

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