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AssCompact 08/2019

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MANAGEMENT & VERTRIEB © Sergey Nivens – stock.adobe.com Finanzberatung mit und in der Cloud Cloud-Lösungen für Finanz-Software erleichtern Finanzberatern nicht nur die Arbeit, sondern verschaffen ihnen auch völlig neue Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vorteile sie mit sich bringen, weiß das Software- Unternehmen FinanzPortal24. Das Bild stimmt wohl auch in der digitalen Welt: Die Freiheit in der Cloud ist wohl grenzenlos. Möglich machen das riesige Speicherkapazitäten, die Cloud- Computing-Anbieter zur Verfügung stellen. Der Speicher wie auch die Rechenleistung stehen bei Bedarf mit Just-in-Time- Kapazität bereit, sodass Anwender keine eigene Datenspeicherinfrastruktur kaufen und verwalten müssen. Ihre großen Pluspunkte sind Flexibilität, globale Skalierbarkeit, Geo- Redundanz und Dauerhaftigkeit: Die Anwender können jederzeit und überall auf die Daten zugreifen. In der digitalen Welt sind Clouds mittlerweile feste Bestandteile der weltweiten Datenspeicherung und Kommunikation. Ohne sie ginge es gar nicht mehr, die unfassbaren und ständig steigenden Datenmengen zu bearbeiten, zu archivieren und zu versenden oder große Kapazitäten fressende Programme und die dazugehörige Rechenleistung bereitzustellen. Auch in der Finanzwelt kommt die Digitalisierung langsam, aber dennoch beständig weiter voran. Für Finanzberater bedeutet das laufend neue Kosten, um mit Hard- und Software immer auf der Höhe zu sein. Die alles entscheidende Frage ist jedoch: Ist es möglich, ebenfalls die Endkundenberatung so zu digitalisieren, ohne dabei den Kontakt zum Endkunden zu verlieren? Die Antwort lautet: Ja. Und zwar dann, wenn sich Berater und Kunde gemeinsam in einem Raum wiederfinden. In einer Cloud. Kleinformatig gibt es das bereits in verschiedenen Apps, quasi als erste Gehversuche. Um die größeren Zusammenhänge zu verstehen, ist kurz eine neutrale Perspektive einzunehmen, gleichsam in der Draufsicht. Die Finanzbranche hat seit Jahren einen bestenfalls mittelmäßigen Ruf. Gesetzliche Regelungen und die neue Basisfinanzanalyse für Privathaushalte nach DIN 77230 sollen das Vertrauen in die Branche zurückbringen. Dies war notwendig geworden, weil vor allem windige Finanzberater, die nur Ihre Vertriebsziele und nicht die Kundenbedürfnisse im Hinterkopf hatten, allzu lange ihr Unwesen trieben. Viele Probleme, eine Lösung Die anderen Finanzberater, die guten und seriösen, kritisieren bei Software - lösungen oft zu Recht die fehlende Marktübersicht und Transparenz sowie die Komplexität, die fehlende Flexibilität und die teils mangelnde Verständlichkeit von Ergebnissen. Oft hängen Anwendungen zu stark am Produkt - angebot des jeweiligen Anbieters. Um ihren höheren Ansprüchen zu genügen, benutzen sie meistens mehrere Einzelmodule oder Insellösungen von verschiedenen Anbietern, die untereinander aber zum Großteil inkompatibel sind. Dies führt beispielsweise zu einer mehrfachen Eingabe und Pflege der Datensätze. Zudem hat jede Lösung noch verschiedene Anforderungen, sodass eine hohe Einarbeitungszeit die Folge ist. Diese Unübersichtlichkeit führt schnell zu Frust und Ineffizienz. Bei all dem ist zusätzlich zu beachten, dass sich durch die Vorgaben von IDD, VersVermV und DSGVO sowie sich veränderndes Kundenverhalten ebenfalls die Administrations- und Verwaltungsaufwände in den Makler- und Vermittler - büros massiv erhöht haben. Nicht zu vergessen ist die neue DIN-Norm 77230, die 96 August 2019

eine zertifizierte Arbeitsweise und entsprechend zertifizierte Tools nötig macht. Der Wettbewerbsdruck tut ein Übriges. Eine digitale All-in-One-Software lösung ist das geeignete Werkzeug, um diese Problematiken schlank, effizient und bedarfsorientiert zu lösen. Und natürlich um den Ansprüchen des Beraters hinsichtlich Ganzheitlichkeit und Nachvollziehbarkeit gegenüber dem Kunden zu genügen. Dafür aber braucht die All-in- One-Lösung folgende Attribute: W Sie muss für jede Beratungssituation Lösungen ermitteln können, W Schnittstellen zu den eigenen CRM- Systemen und Vergleichsplattformen aufweisen, W natürlich kostengünstig sein, W bei der Datenpflege und -übergabe einfach zu handhaben sein, W von überall nutzbar sein, wo Internet-Zugang besteht, W unabhängig vom Betriebssystem und Endgerät sein, W volle Gesetzeskonformität gewährleisten W und nicht zuletzt viel Zeit einsparen. Ein solches Paket ist in einer Makler - firma oder einem Vermittlerbüro am einfachsten zu implementieren mit einer – wenig überraschend – Cloud-Lösung. Sie ermöglicht alle beschriebenen Voraussetzungen. Mit ihr kann der Berater gemeinsam mit dem Kunden die Bedarfsfelder klären und verschiedene Lösungswege aufzeigen und seine originäre Arbeit, die Beratung, erklären. Cloud-Lösung bietet Finanzberatern viele praktische Vorteile In einer Cloud lassen sich beliebig viele Vertriebsprozesse mittels API-Schnittstellen integrieren. Dadurch verbrauchen die dazugehörigen Programme und bei einem größeren Kundenstamm die entsprechenden Datenmengen keine eigenen Hardware-Ressourcen. Und dazu lösen Clouds noch ein weiteres Problem: Zuweilen bringen immer neue Tools die bestehende Hardware an ihre Grenzen. Stehen die Tools aber extern in einer Cloud bereit, reicht stets ein einfacher Webbrowser zu ihrer Nutzung aus. Und wer kennt nicht die lästigen Software-Updates? Je mehr Programme und Tools laufen, umso nerviger. In einer Cloud dagegen stehen die Instrumente stets aktualisiert zur Verfügung. Der entscheidende Pluspunkt aber liegt darin, dass zu jeder Zeit an jedem Ort Zugang zur Cloud besteht – vorausgesetzt es besteht ein Internet-Zugang. Damit ist die Softwarenutzung nicht mehr Rechner-gebunden, sondern steht dem Berater via modernster Webbrowsertechnologie auf beliebigen Endgeräten zur Verfügung. Sicherheit ist wesentliche Grundvoraussetzung Neben den durchaus nachvollziehbar positiven Aspekten haben viele Finanzdienstleister jedoch das Vorurteil, das eine Finanzberatung in der Cloud nicht sicher sein könnte. Die Aussage „Meine Kundendaten müssen ausschließlich bei mir liegen“ oder die Frage „Ist das überhaupt DSGVO-konform?“ beschäftigen viele Makler und Vertriebe. Aus diesen Un - sicherheiten heraus werden daher Cloud-Softwarelösungen erst einmal kategorisch abgelehnt. Doch wer sich einmal intensiver mit einem Datenschutzexperten über die Stolpersteine in der DSGVO hat belehren lassen, wird schnell zu einem anderen Schluss kommen. Gerade eine Cloud gewährleistet Datenschutz viel besser als ein Büroschrank oder eine ungesicherte Festplatte. Denn dafür werden alle Daten in der zertifizierten Azure-Cloud- Deutschland nach ISO 27001 gespeichert (mehr unter: https://www.microsoft.com/de-de/TrustCenter/Compliance/ ISO-IEC-27001). Des Weiteren gibt es eine nach AES mit 256 Bit verschlüsselte Datenablage. Und schließlich: Um eine permanente Erreichbarkeit der Cloud zu gewährleisten, bietet sie eine georedundante Datenhaltung an verschiedenen deutschen Standorten mit regelmäßigen Backups. Ein zusätzliches Qualitätsmerkmal liefern Cloud-Angebote von Software-Herstellern, die neben den üblichen Sicherheitsmerkmalen wie beispielsweise Zwei-Faktor-Authentisierung und Verwendung einer Web-Application-Firewall auch die OWASP Top-Ten-Angriffsszenarien abdecken. Dazu zählen Schutz vor Brute-Force-Attacken, Unterbindung von XSS (Cross-Site-Scripting) und Vermeidung von Fehlern in der Zugriffskontrolle. Wichtig ist, deren Wirksamkeit regelmäßig mit geeigneten Maßnahmen, wie einem „Penetration Test“, zu überprüfen. W Von Hubertus Schmidt, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der FinanzPortal24 GmbH August 2019 97

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