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AssCompact 08/2020

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EDITORIAL Die Krawatte ist schon weg, als Nächstes kommt das Büro dran Sehr geehrte Leserinnen und Leser, in der Finanz- und Versicherungswirtschaft kommen wir alle viel herum – zumindest war dies bis zum Corona-Stillstand so. Und so erleben wir häufig die Bürowelten der anderen. Da treffen wir manchmal auf sehr stylische Büros, in dem jeder Krimskrams verpönt ist, oder manchmal auf Räume in Eiche rustikal, wo sich auf den Schreibtischen irgendwo zwischen Papierstapeln noch das Foto der Familie versteckt. Bei Vermittlerbüros gibt es da jede Variante. Bei den Versicherern und Investmentgesellschaften auch. Denn selbst in den schon neueren Glasbauten verbergen sich oftmals Etagen, die man dahinter nicht vermutet hätte. Besuchern wird derzeit aber lieber der gerade geschaffene Bereich mit flexiblen Raumstrukturen, informellem Charakter und offenen Besprechungszonen gezeigt. Das Prinzip heißt dort Desk-Sharing und non-territoriales Arbeiten. Glaubt man diesen Bestrebungen und einschlägigen Umfragen, dann entsprechen diese Büroformen den Wünschen der Generation X und noch einmal mehr der Generation Z. Wer sich also qualifizierten Nachwuchs für die Branche – ob nun bei Produktgebern oder im Vermittlerbüro – wünscht, muss sich folglich auch mit Raumpsychologie beschäftigen. Berücksichtigt wurde dabei aber noch gar nicht die Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Seit Corona ist ja das Home-Office nicht mehr wegzudenken. Diese Art des Arbeitens wird sich wohl jeder Mitarbeiter gerne offenhalten; ob es sich bei den ganz Jungen durchsetzt, ist noch die Frage – denn wer in einem kleinen, schicken Appartement wohnt, verleiht ihm nur ungern einen Bürocharakter. Und immer alleine Zuhause zu sein, ist auch nicht nach jedermanns Geschmack, denn dann hätte es ja beim so begehrten Einzelbüro der Boomer-Generation bleiben können. Unvermeidlich scheint es jedoch, dass das klassische Büro ein ähnliches Schicksal ereilen wird wie die Krawatte. Denn die wurde weitgehend abgelegt, nun verschwindet eben auch nach und nach das (eigene) Büro aus dem Erscheinungsbild. Die heutigen Berufseinsteiger wollen die Mobilität und die digitalen – gerne auch schicken – Arbeitsgeräte dazu, einen festen Schreibtisch benötigen sie immer weniger. Die gerade laufende Digitalisierung in der Finanzund Versicherungswirtschaft ist bei der Nachwuchsgewinnung eine Chance – auch für das kleine Vermittlerbüro, das sich modern aufstellt. Vielleicht gibt es tatsächlich so etwas wie den Relaunch des Vermittlerberufs. Das Thema haben wir in dieser Ausgabe nicht gesucht, aber es taucht immer wieder auf. Passen Sie genau auf und lesen Sie gründlich. Zudem wünsche ich Ihnen noch einen schönen Restsommer – ohne Krawatte und mit nur wenig Büro natürlich. Ihre Brigitte Horn Chefredakteurin horn@asscompact.de August 2020 3

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