Aufrufe
vor 4 Monaten

AssCompact 08/2020

  • Text
  • Digitale
  • Krise
  • Zudem
  • Vertrieb
  • Vermittler
  • Digitalen
  • Versicherer
  • Makler
  • August
  • Unternehmen

MANAGEMENT & VERTRIEB |

MANAGEMENT & VERTRIEB | News wefox Group startet mit Koble neue B2B-Plattform (ac) Die wefox Group öffnet mit „Koble“ Drittanbietern die Technologie-Plattform, die auch die Grundlage für die beiden Tochtergesellschaften ONE Insurance und wefox bildet. Die Technologie ermöglicht es Versicherungsunternehmen und digitalen Vertriebskanälen, sich mit einer API zu verbinden, um Endkunden individuelle Versicherungsprodukte anzubieten. wefox bezeichnet das Prinzip auch „One to many“ und „Open to anyone“. Die neue Technologie soll besonders auch Drittanbietern wie beispielsweise Online-Shops oder Dienstleistern neue Einnahmequellen ermöglichen. In den kommenden Monaten soll die Plattform zudem durch eine Reihe von Marktplätzen erweitert werden. meinMVP integriert Listenimport und Videotelefonie (ac) Das Maklerverwaltungsprogramm meinMVP verfügt über neue Funktionen. Beispielsweise können Nutzer nun ihre Listen mit Kunden- und Vertragsdaten aus bestehenden Systemen in meinMVP übertragen. Die Funktion eignet sich auch für einen regelmäßigen Datenimport, etwa aus Excel- Tabellen. Während der Einspielung werden die Anwender unterstützt, indem das System passende Zuordnungen automatisch vorschlägt und sich die Wahl der Nutzer für den nächsten Import merkt. Des Weiteren ermöglicht meinMVP nun auch Videotelefonie aus dem System heraus. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Anbieter der Nutzer für die Videotelefonie bevorzugt. In meinMVP hat jeder Nutzer die Möglichkeit, flexibel einen beliebigen Videotelefonie-Link zu hinterlegen und direkt mit Kunden ein virtuelles Beratungsgespräch zu starten. Bei mein MVP handelt es sich um ein webbasiertes Maklerverwaltungsprogramm, das die digital broking GmbH entwickelt hat. Die Brancheninitiative wurde erstmals zur DKM 2018 präsentiert. Inzwischen nutzen 5.000 Maklerbüros die kostenlose Prozessplattform. Covid-19 verändert die Beratung: Videotelefonie ist gefragter denn je. © goodl - stock.adobe.com vers.diagnose spricht von Boom bei Risikoprüfungen (ac) Das Risikoprüfungstool vers.diagnose stärkt seine Position im Markt. Wie die Betreiber berichten, stieg die Zahl der Risikoprüfungen auf der Plattform in den ersten fünf Monaten des Jahres um mehr als 20% gegenüber dem Vorjahr. vers.diagnose bietet eine digitale medizinische und finanzielle Risikoprüfung für Biometrietarife – auf Wunsch parallel und zeitgleich für alle teilnehmenden Versicherer. Folgende Zahlen legen die Plattform-Initiatoren vor: Von Januar bis Mai 2020 hat vers.diagnose zu 41.266 Risikoprüfungen (2019: 33.272) insgesamt 710.056 Risikoprüfungsentscheidungen (2019: 480.033) geliefert. Im Anschluss an die Prüfung kann sich der Nutzer für einen Versicherer entscheiden und ein Risikoprüfungsprotokoll erstellen, das dem Versicherer übermittelt wird und die Gesundheitsfragen im Antragsprozess ersetzt. Von dieser Möglichkeit wurde bisher in diesem Jahr in 21.235 Fällen Gebrauch gemacht (2019: im Vergleichszeitraum 16.379 Fälle). Neue Versicherer integriert Zudem haben sich weitere Versicherer auf der Plattform eingefunden. Elektronische Risikoanfragen zu Risikolebens-, Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen lassen sich nun auch für den VOLKSWOHL BUND und dessen Tochtergesellschaft Die Dortmunder stellen. Ebenfalls mit an Bord sind auch die Risikolebensversicherungen aus dem Continentale Versicherungsverbund, also Continentale Leben und EUROPA Leben. Einschließlich der Neuzugänge bietet vers.diagnose zur Jahresmitte Risikoprüfungen für 23 Versicherer und Versorgungswerke. 80 August 2020

eVorsorge und Generali machen die bAV-Verwaltung digitaler Bestandsumdeckung: AXA entwickelt Portfoliotransfer-Tool für Firmenkunden (ac) Der AXA-Konzern bietet Versicherungsmaklern mit Firmenkundengeschäft ein neues Tool zur Bestandsum - deckung an. Das Portfoliotransfer-Tool wurde gemeinsam mit dem InsurTech Thinksurance® entwickelt. Mit ihm können in wenigen Schritten und mit begrenzten Angaben ganze Portfolios von Firmenkunden in Echtzeit beurteilt und eine schnelle Übertragung an AXA realisiert werden, heißt es vonseiten des Versicherers. Der Vorgang erfolgt papierlos, ein Scannen von Verträgen sowie das manuelle Befüllen von Musterdateien seien nicht mehr notwendig. Die Beurteilung des eingereichten Portfolios erfolgt anhand eines integrierten Ampelsystems. Das System gibt direkt Rückmeldung, ob eine weitere Prüfung durch AXA notwendig ist oder ob der Vorgang ohne weitere Prüfung abgeschlossen werden kann. Danach können die Vorgänge an AXA digital eingereicht werden. Für weitere Sicherheit wurde die Komfort-Klausel geschaffen: Diese gewährleistet, dass beim dann neuen Versicherungsschutz keine Deckungslücke im Vergleich zum Vorvertrag entsteht. Die Umdeckung erfolgt auf das Profi-Schutz-Angebot der AXA. Dabei handelt es sich um ein individuelles Absicherungskonzept für Firmenkunden, das aus den Bereichen Haftpflicht, Inhalt, Gebäude, Ertragsausfall, Mietausfall und Rechtsschutz zusammengestellt werden kann. Umdeckungen im Firmenkundengeschäft waren für Makler bisher aufwendig. © thodonal - stock.adobe.com (ac) Die eVorsorge Systems GmbH, eine Tochter der VData Gruppe, informiert darüber, dass sie für die Generali eine volldigitale, – auf dem neuen BiPRO RNext-Standard basierende – Schnittstelle zur Übermittlung von Geschäftsvorfällen aus einem Vermittler-/Kundensystem an den Versicherer umgesetzt hat. Demnach kommen mit der automatischen Datenerfassung und dem standardisierten Datenaustausch Schriftstücke und Bestandsänderungen bereits digitalisiert beim Versicherungsvermittler an. Das soll Zeit in der bAV- Verwaltung sparen und dem Vermittler die nötige Zeit für die eigentliche bAV-Beratung verschaffen. Die Schnittstelle der Generali ist dabei universell an die Geschäftsvorfall-Engine des eVorsorge-Systems angebunden. Geschäftsvorfälle innerhalb des eVorsorge-Systems sind dabei nicht fix vorgegeben, sondern können durch den Anwender selbst modelliert und auf Sparten, Versicherer, Firmen, Kollektivverträge, Vertragsarten usw. eingegrenzt werden, erklärt das Unternehmen. Dies ermögliche es, auch die arbeitsrechtliche Seite abzubilden. Bei einer Änderung des Beitrags, die zwangsläufig die Ausfertigung einer neuen Entgeltumwandlungsvereinbarung erfordert, kann diese im eVorsorge-System hinterlegt und mit dem entsprechenden Geschäftsvorfall verbunden werden. Wird dieser Geschäftsvorfall dann ausgeführt, werden sowohl die Daten sofort an den Versicherer übertragen als auch die neue Entgeltumwandlungsvereinbarung mit den neuen Daten erstellt. Sofern vorgesehen, wird auch der elektronische Unterschriftenprozess innerhalb der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer - portale angestoßen. August 2020 81

AssCompact

AssCompact 05/2019
AssCompact 04/2019
AssCompact 03/2019
AssCompact 02/2019
AssCompact 01/2019
Digitale Krise Zudem Vertrieb Vermittler Digitalen Versicherer Makler August Unternehmen

Neues von AssCompact.de