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AssCompact 10/2019

MANAGEMENT & VERTRIEB

MANAGEMENT & VERTRIEB Quelle: Jochen Schweizer mydays Group Steuerfreie Benefits sind nicht emotional? Mit Erlebnissen schon! Finanz- und Versicherungsvermittler sind ab sofort in der Lage, Arbeitgeber in ihrer Personalarbeit mit einem passgenauen Produkt zu unterstützen: Durch die Erlebnis-Karte von mydays können Unternehmen ihren Mitarbeitern emotional aufgeladene Erlebnisse als geldwerten Vorteil anbieten. Teure Statussymbole? Mein Haus, mein Boot, mein Auto – damit lassen sich die Generationen Y und Z nicht mehr beeindrucken. Ihre Statussymbole, die sie auf Instagram und Co. posten, sind Erlebnisse. Das ist es, was sie sich von ihrem Einkommen leisten wollen. Studien wie die „Recruiting Trends 2019“ der Universität Bamberg belegen: Gerade bei den Digital Natives stehen neben einem guten Gehalt Aspekte wie die Work-Life-Balance hoch im Kurs. Arbeitgeber, welche die Bindung ihrer Mitarbeiter über geldwerte Vorteile steigern wollen, sollten das bedenken – und Finanzund Versicherungsvermittler können sie dabei unterstützen. „Geld und Karriere sind nicht unwichtig, aber nachrangig. Für uns zählt eine andere Währung: Zeit. Zeit für uns, Zeit für Menschen, Zeit für Dinge, die wir gerne tun. Freizeit ist unser Luxus, unser Statussymbol“, bringt Stern-Redakteur Eugen Epp Von Miljan Kelovic, Director Sales, Jochen Schweizer mydays Group die veränderte Bedürfnislage auf den Punkt. „Das Prinzip, Zeit zu investieren, um Geld zu verdienen, wobei dann die Zeit fehlt, um dieses Geld auch auszugeben, erscheint vielen von uns absurd. Wir haben verstanden, dass kein Kontostand jemals so aufregend sein kann wie Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben.“ Erlebnisse statt Tankgutscheinen Was liegt also näher, als Erlebnisse als geldwerten Vorteil anzubieten? Jeder Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern höhere Nettolöhne verschaffen. Dafür kennt der Gesetzgeber Vergütungsmöglichkeiten, die zum Beispiel im Fall von Sachbezügen bis zu einem Höchstwert von 44 Euro pro Monat sozialversicherungs- und steuerfrei sind. Auf diese Weise erhalten Arbeitnehmer eine indirekte Lohnerhöhung. Hierfür spendieren Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Tankgutscheine, übernehmen einen Teil der Handyrechnung oder verschenken Einkaufsgutscheine. All das sind nette Boni. Begeisterungsstürme lösen sie aber nicht aus, schließlich bieten auch andere Arbeitgeber solche Mehrwerte. 152 Oktober 2019

Was Arbeitnehmer heute begeistert: unvergessliche Momente. Ihre neue Währung: sinnvoll genutzte Zeit. Das ist es, was die Generation Instagram vom Leben erwartet und was sie teilen will. Geht der Arbeitgeber hierauf ein, schlägt er zwei Fliegen mit einer Klappe: Er schafft emotionale Bindung, weil Arbeitnehmer mit seiner Unterstützung spannende Erfahrungen machen, und gleichzeitig bietet er mehr Netto vom Brutto. Erlebnis-Karte als emotionale Zuwendung Für Finanzdienstleister ergeben sich hier neue Betätigungsfelder. Wer etwa Produkte für die betriebliche Altersversorgung vermittelt, die für Arbeitnehmer allgemein wenig emotional sind, kann Unternehmen ergänzend eine Leistung anbieten, die der Zielgruppe „ein Strahlen ins Gesicht zaubert“. Das verschafft Arbeitgebern die Möglichkeit, die Loyalität ihrer Angestellten auf einzigartige Weise zu erhöhen. Mit einer Erlebnis-Karte von mydays lässt sich das realisieren: Der Arbeitgeber bestimmt die Höhe des Betrags, der monatlich auf die Karten seiner Mitarbeiter aufgeladen werden soll. Die Arbeitnehmer entscheiden anschließend frei, wann und wie sie ihr Guthaben bei einem Erlebnisanbieter einlösen möchten. Ganz egal, ob sie sich einmal pro Monat eine kleine Auszeit vom Alltag nehmen oder die monatlichen Zuwendungen für ihr persönliches Traumerlebnis ansparen wollen. Doch auch als Anreiz für Sales lässt sich die Erlebnis-Karte einsetzen, etwa mit einer variablen Aufladung beim Erreichen eines Umsatzziels. Der Effekt auf die Mitarbeiterbindung wird schnell zu spüren sein: Wer arbeitet nicht gerne in einem Unternehmen, in dem die Arbeitnehmer schon beim morgendlichen Flurgespräch über den jüngsten Segeltörn oder das spannungsgeladene Krimidinner vom Vorabend sprechen? W Nachgefragt bei René Demin, HR-Chef der Jochen Schweizer mydays Holding, wie sich Erlebnisgeschenke für die Mitarbeiter positiv auf Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung auswirken. Herr Demin, Sie bieten mit Ihrer Erlebnis-Karte die Möglichkeit für steuerfreie Sachleistungen an. Wird diese Idee auch bei der Jochen Schweizer mydays Holding selbst gelebt? Wir bieten unseren Mitarbeitern die Erlebnis-Karte aus unserem Produktportfolio als geldwerten Vorteil an. Über diese erhalten sie den Zugang zu unserer kompletten Erlebniswelt. Wir laden sie monatlich mit 44 Euro auf. Der gesparte Betrag kann für kleine Fluchten aus dem Alltag genutzt werden, für ein großes Abenteuer am Wochenende oder für eine Reise angespart werden. Zum Geburtstag und als Incentive für herausragende Leistung gibt es einen Erlebnisbonus on top. Wie wirken sich diese Erlebnisangebote auf Ihre Mitarbeiter aus? Wir profitieren von der Macht der Erlebnisse in mehrfacher Hinsicht. Die Erlebnis-Karte wirkt sich spürbar auf unser Betriebsklima aus. Unsere Kollegen haben sich immer etwas zu erzählen. Sie berichten von den verschiedensten Events und Locations und geben einander Tipps. Das sorgt beim morgendlichen Smalltalk für leuchtende Augen. Gleichzeitig steigt die Identifikation mit dem Unternehmen. Denn die Erlebnisse werden direkt mit uns als Arbeitgeber verknüpft. Das kann uns keiner mehr nehmen. Sie stellen auch ein gesteigertes Interesse bei Bewerbern nach derartigen geldwerten Vorteilen fest? Stimmt! Die Erlebnis-Karte hat einen deutlichen Effekt auf unser Employer Branding. Wir heben sie gegenüber Talenten, die sich bei uns bewerben, schon zu einem frühen Zeitpunkt im Bewerbungsprozess hervor. Das wäre aber eigentlich gar nicht nötig. Denn viele Bewerber wissen bereits von den Möglichkeiten, die wir unseren Mitarbeitern bieten, weil viele Kollegen Impressionen von ihren Erlebnissen in sozialen Netzwerken teilen. Das zieht Talente magisch an. Das Potenzial einer Erlebnis-Karte ist also mehr als vielfältig. In den obersten Etagen unsere Konzernmutter, der ProSiebenSat.1 Group mit ihren 4.500 Mitarbeitern, stößt das Prinzip auf große Resonanz. Sie haben einmal gesagt: Die Erlebnisse Ihrer Mitarbeiter stärken auch Ihr eigenes Business. Können Sie das noch einmal genauer erklären? Die Mitarbeiter vertreiben nicht nur Erlebnisse an andere, sondern sie wissen auch sehr konkret, wovon sie sprechen, und können Kunden bestens beraten. Das zeigt ihnen: Wir verkaufen nicht nur Erlebnisse, wir leben sie auch. Authentischer geht’s nicht. Wenn ein Arbeitgeber nun Interesse hat, die Erlebnis- Karte in seinem Unternehmen einzusetzen, über welche Vertriebskanäle kann er sie dann beziehen? Wir bieten mit der Erlebnis-Karte zum Beispiel Finanzdienstleistern einen besonderen Mehrwert an. Sie bieten Arbeitgebern die Karte als geldwerten Vorteil für ihre Mitarbeiter an. Die Begeisterung ist groß. Der richtige Ansprechpartner bin in diesem Fall aber nicht ich, sondern ist unser Sales Director Miljan Kelovic. W René Demin Oktober 2019 153

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