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AssCompact 11/2019

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IMMOBILIEN | News 6,8

IMMOBILIEN | News 6,8 PROZENT wurden Eigentumswohnungen in Deutschland im Jahr 2018 teurer. 253.674 EURO gaben Käufer im Jahr 2018 im Schnitt für die Erfüllung des Traums vom Wohneigentum aus. 4,1 PROZENT hat der gesamte Umsatz mit Eigentumswohnungen in Deutschland zugelegt. 13,7 PROZENT ist Zahl der verkauften Neubauwohnungen gesunken. In Metropolen ist das Minus meist noch deutlich größer. 4,5 PROZENT betrug die durchschnittliche Teuerung von Eigentumswohnungen im Jahr 2017. 321.578 EURO mussten Käufer in Berlin durchschnittlich einplanen. Das bedeutet ein Preisplus von 21,8% in einem Jahr. 2,5 PROZENT ist dagegen die Anzahl der verkauften Wohnungen gesunken. Im Vorjahr lag das Minus sogar bei 5,6%. 45,8 PROZENT weniger neu gebaute Wohnungen wechselten in Köln den Besitzer. Damit hat sich das Angebot nahezu halbiert. Analyse der Wohneigentumstransaktionen der 82 deutschen Großstädte (Quelle: ACCENTRO Wohneigentumsreport 2019; eigene Darstellung) Nachhaltigkeit erobert offene Immobilienfonds (ac) Die Ratingagentur Scope hat die Zertifizierungsquoten von 14 offenen Immobilienpublikums-AIF untersucht, deren Portfolios überwiegend aus Gewerbeimmobilien bestehen. Zusammen verwalten sie Objekte mit einem Volumen von rund 82 Mrd. Euro. Ende 2018 hatten erstmalig mehr als die Hälfte der Objekte in offenen Immobilienfonds ein Green- Building-Zertifikat. In Bezug auf das Volumen der Objekte waren es sogar nahezu zwei Drittel. Deka Immobilien mit höchster Zertifizierungsquote Im Jahr 2013 hatten nur rund 25% der Fondsobjekte eine Zertifizierung als Green Building. In Bezug auf den Verkehrswert weisen die offenen Immobilienpublikums-AIF der Deka mit 77% die höchste Zertifizierungsquote aus, gefolgt von denen der Union Investment mit 67%. Auf Fondsebene führt der WestInvest ImmoValue mit 88% die Rangliste an. Insgesamt haben die Anbieter offener Immobilienpublikumsfonds zum Ende des vergangenen Jahres 416 Objekte (2017: 375) mit ei- nem Verkehrswertvolumen von insgesamt 52,1 Mrd. Euro (2017: 45,4) zertifizieren lassen. Grüne Gebäude werden in offenen Immobilienfonds immer wichtiger. Ihr Anteil beträgt mittlerweile mehr als die Häfte aller Investments. © malp – stock.adobe.com 72 November 2019

Immobilienmarktplatz Scoperty weitet Aktionsradius aus (ac) Der Immobilienmarktplatz Scoperty hat seinen Aktionsradius nach einer erfolgreichen Testphase in der Metropolregion Nürnberg erweitert: Ab sofort können Immobilienbesitzer, Interessenten und Makler unter www.scoperty.de mit wenigen Klicks den Schätzwert von Wohnimmobilien in den fünf Großstädten München, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und Köln ermitteln. Mehr Interaktion ermöglichen Indem in den Städten Schätzwerte von mehr als 8 Mio. Wohnobjekten bereitgestellt werden, soll mehr Interaktion zwischen potenziellen Käufern und Verkäufern geschaffen werden. Die Märkte würden so transparenter und das Angebot größer. Damit leiste das Gemeinschaftsunternehmen von ING Bank, PriceHubble und Sprengnetter einen Beitrag dazu, stark nachgefragte Immobilienmärkte zu entspannen. Neuer digitaler Ansatz Scoperty verfolgt dafür einen neuen digitalen Ansatz: Das Unternehmen kombiniert Online-Ansichten von Straßen und Hausfassaden mit verfügbaren Immobilieninformationen zum jeweiligen Objekt. Marktteilnehmern wie etwa Immobilienmaklern soll der Service die Möglichkeit eröffnen, sich künftig stärker auf Kernthemen wie Beratung und die Transaktionsbegleitung zu fokussieren. Das Modell basiert vor allem auf Daten, die durch künstliche Intelligenz aufbereitet werden. Eigentümer und Interessenten können virtuell den ganzen Wohnimmobilienmarkt in den jeweiligen Städten erkunden. Sie finden zu allen Objekten neben Wohnflächen und adressgenauen Quadratmeter-Schätzwerten tiefergehende Informationen wie Baujahr oder Grundstücksflächen. Interessenten können sogar unverbindliche Kaufangebote auf Immobilien abgeben, die noch nicht zum Verkauf stehen. Exporo übernimmt Zinsland (ac) Deutschlands Marktführer für digitale Immobilien - investments stärkt seine Marktposition durch eine Übernahme. Exporo übernimmt den Konkurrenten Zinsland. Damit schließen sich die Nummer eins und die Nummer zwei auf dem deutschen Markt für Crowdinvestings in Immobilien zusammen. Durch die Fusion soll der Zugang zum professionellen Immobilienmarkt weiter demokratisiert und für noch mehr Anleger geöffnet werden. Gemeinsam verfügen die Plattformen über einen Marktanteil von etwa 85% im Immobilien-Crowdinvesting in Deutschland. Wertvolle Immobilien- und Finanzierungsexpertise Exporo und Zinsland haben nach dem Zusammenschluss knapp 200 Mitarbeiter. Von der Aufnahme des Teams von Zinsland erhofft sich Exporo starken Zuwachs mit einer hohen Immobilien- und Finanzierungsexpertise. Zudem sei die B2B-Erweiterung Caladio eine perfekte Ergänzung zum eigenen digitalen Angebot des Marktführers. Mithilfe von Caladio soll sowohl die Finanzierungsstrukturierung als auch das laufende Reporting ganzheitlich für Projektentwickler und Banken abgedeckt werden. Mietbelastung in Deutschland nimmt zu (ac) Dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zufolge müssen private Haushalte pro m 2 bundesweit durchschnittlich 7,70 Euro Nettokaltmiete zahlen, wenn sie die Wohnung 2015 oder später angemietet haben. Damit liegen die Mietkosten um 12% über der durchschnittlichen Nettokaltmiete in Deutschland von 6,90 Euro. Am größten ist der Unterschied zwischen Alt- und Neumieten in Berlin. In der Hauptstadt lag die durchschnittliche Nettokaltmiete neu angemieteter Wohnungen bei 9,10 Euro pro m 2 und damit um fast ein Viertel höher als der Berliner Mietendurchschnitt insgesamt. Teils fast ein Drittel für die Miete Höhere Durchschnittsmieten in den Metropolen und größeren Städten tragen dazu bei, dass Mieterhaushalte dort mit überdurchschnittlichen Mietbelastungsquoten leben müssen. Bundesweit lag der Anteil des Nettoeinkommens, den die Haushalte 2018 für die Bruttokaltmiete aufwendeten, bei 27,2%. Haushalte, die ihre Wohnung in den letzten vier Jahren neu angemietet haben, kommen auf eine Mietbelastungsquote von 28,6%. In den Metropolen waren es insgesamt 29,5%. Bei Neuanmietungen liegt die Mietbelastung sogar teilweise über 30%. November 2019 73

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