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AssCompact 11/2020

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JUNGMAKLER AWARD

JUNGMAKLER AWARD 2020 Transparenz und Klarheit in der bAV Platz 3 Hallo, Daniel. Herzlichen Glückwunsch zum Platz auf dem Treppchen. Hat sich mit deinem Erfolg beim Jungmakler Award schon etwas in deinem Leben geändert oder läuft alles weiter wie bisher? Hallo, Tom, vielen Dank! Also die Entscheidung, beim Contest um den Jungmakler Award teilzunehmen, war in jedem Fall richtig. Neben der Anforderung, unseren USP auf wenige Sätze messerscharf auszurichten, waren der Austausch, das Feedback und die gewonnenen Kontakte auf Entscheiderebene absolut wertvoll. Grundsätzlich kann ich sagen, dass sich bislang an meiner Arbeit wenig geändert hat – sie ist jedoch effektiver geworden. Das Interesse an unserer richtungsweisenden bAV- und bKV-Lösung ist erheblich gestiegen und wo wir vorher aktiv Akquise betreiben mussten, kommen jetzt Kontakte reaktiv auf uns zu. Das liegt sicher an der Reichweite und auch dem branchenweiten Vertrauen in die Jury. Insgesamt haben wir im Nachgang tolle und gewinnbringende Gespräche geführt. Du hast dir vorgenommen, die betriebliche Altersversorgung zu revolutionieren. Kannst du uns in ein paar Sätzen erklären, wie du das schaffen möchtest? Na klar: Wir glauben, dass betriebliche Versorgung einfacher und wirkungsvoller für alle Beteiligten organisiert werden muss. Das System ist momentan nahezu ausschließlich auf Mitarbeiter ausgerichtet: freiwillige oder gesetzliche Zuschüsse, Entgeltumwandlung – also Gelder der Mitarbeitenden – oder (Mitarbeiter-)Einzelberatungen. Die beteiligten Arbeitgeber und Berater werden in diesem Prozess oftmals vernachlässigt. Mit unserer Lösung produzieren wir ausschließlich Gewinner, sodass alle Beteiligten gleichermaßen einen Nutzen erzielen. Wir bringen die Betriebsrente wieder in die Hände der Arbeitgeber zurück – völlig frei gestaltbar und ohne verpflichtende oder freiwillige Zuschüsse. Das spart Kosten und ist ein Schritt zurück zur unternehmerischen Freiheit. Maklern ermöglichen wir absolut schlanke Prozesse, indem wir die Beratung von Mitarbeitern vollständig überflüssig machen. Aufwendige Informations- und Dokumentationsprozesse werden nicht mehr benötigt. So hat der Makler Zeit, sich um seine Themen zu kümmern und Ressourcen einzusparen. Das Beste ist jedoch: Mit unserem Ansatz erhalten immer alle Mitarbeiter eines Unternehmens eine Versorgung, und das unter Ausschöpfung der vollen 4% Beitragsbemessungsgrenze. Somit schaffen wir Rente, wo sie gebraucht wird, und gleichzeitig planbare Einnahmen für Makler, die nahezu stornosicher sind. Kernstück deiner Strategie ist eine von dir und deinem Geschäftspartner, Thomas Haub, entwickelte Software. Was könnt ihr damit leisten, was andere Anbieter nicht draufhaben? Nun, das ist natürlich streng geheim. Ich kann dir aber sagen, dass wir mithilfe unserer Software Arbeitgebern Klarheit und Transparenz schaffen und die Handlungsfelder öffnen, die vorher nicht sichtbar waren. Wir können die Auswirkungen individuellen Vergütungsverhaltens der Vergangenheit für die Zukunft sichtbar machen. Daraus ergeben sich Potenziale, die wir mit betrieblichen Versorgungsleistungen – wie etwa bAV und bKV – ins Verhältnis setzen. So kann der Arbeitgeber ein echtes Lohndesign vornehmen und die Auswirkungen in Echtzeit sehen, für sich bewerten und individuell anpassen. Das ging bislang nicht. Welche Tipps kannst du jungen Maklern an die Hand geben? Ich glaube, dass es wichtig ist zu definieren, welches höhere Ziel man mit seiner Arbeit verfolgt. Wozu mache ich das, was ich mache? Denn nur dann kann ich meinen Fokus scharf stellen und habe immer ein definiertes Ziel im Blick. W 102 November 2020

Leidenschaft für Pferde und einen Blick über den Tellerrand hinaus Hallo, Daniel. Bei der Gelegenheit herzlichen Glückwunsch von mir zum 2. Platz beim Jungmakler Award. Hast du auch diesmal gemerkt, dass die Aufmerksamkeit für dein Unternehmen nach dem Wettbewerb in die Höhe geschnellt ist? Vielen lieben Dank für die Glückwünsche. Die Aufmerksamkeit nach dem Wettbewerb ist größer geworden, insbesondere die Aufmerksamkeit innerhalb unserer Branche. Möchtest du im nächsten Jahr noch einmal dein Können unter Beweis stellen und erneut am Wettbewerb teilnehmen? Die Frage wurde mir witzigerweise schon oft gestellt. Das Format des Jungmakler Awards dieses Jahr hat mir noch besser gefallen als im letzten Jahr. Die Tage im Bundesfinale waren sehr kompakt, aber es war eine tolle Gemeinschaft mit den anderen Teilnehmern. Allein dafür würde es lohnen. Es gibt nicht viele, die dreimal teilgenommen haben, und ehrlich gesagt, der selbst gemachte Druck war dieses Mal schon sehr hoch. Ich möchte das jetzt noch nicht entscheiden. Wenn ich aber teilnehme, dann nur, wenn ich mein Konzept, meine Ideen und mein Unternehmen bis dahin nochmal auf eine andere Stufe gehoben habe. Daran arbeite ich natürlich fleißig. dass wir auch im Vergütungsmodell nicht so weit auseinander liegen. Auch wir sind zum Beispiel im Bereich der Vorsorge komplett ohne Abschlusscourtage unterwegs. Insgesamt wird mir da zu sehr schwarz-weiß gemalt. Es gibt aber auch viel Grau. Und ich denke, in diesem Bereich bewegen wir uns. Es gibt auch ohne Honorarberatung die Möglichkeit, nachhaltige und vor allem für den Kunden vorteilhafte Einnahmen zu generieren. Ein guter und ehrlicher Berater ist nicht besser oder schlechter durch Honorar- oder Provisionsberatung. Ein Problem ist aber sicherlich, dass es innerhalb der Branche zu wenig Unternehmer und zu alte Vorstellungen im System gibt. Das ist, aus meiner Sicht, ein Hebel, an dem man ansetzen muss. Das ist aber, fürchte ich, noch unpopulärer als Honorarberatung. Aber um auf die Frage zu antworten: Ja, ich habe die Honorarberatung in Erwägung ge- zogen. Und wir nutzen, im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten, beide Systeme. cherung rund ums Pferd sind an der richtigen Stelle. Erzähl du draufhast, was deine Wett- leisten können? Bei der Absi- Kunden bei dir doch mal, was bewerber nicht kurz und knapp mit wenigen wort geben: Leidenschaft für artiges Netzwerk an Exper- den Tellerrand hinaus, Fach- innerhalb des Unterneh- für eine Nische, extrem Beruf und eine große Hier kann ich Worten eine Ant- Pferde, ein einzigten, den Blick über wissen, gute Prozesse mens, tolle Produkte viel Freude an meinem Authentizität. Platz 2 Du hast ja mal erzählt, dass du immer noch mit deinen Mitbewerbern aus dem letzten Jahr in Kontakt stehst. Unter anderem auch mit Ingo Schröder. Hast du in Erwägung gezogen, ebenfalls auf Honorarberatung umzustellen? Mit Ingo stehe ich im regelmäßigen Austausch. Wir haben festgestellt, dass wir ziemlich ähnlich ticken. Ich denke, Welche Herausforderungen, siehst du auf dich und dein Unternehmen zukommen ? Die größte Herausforderung ist zugleich die größte Chance für mich. Noch mehr Dinge aus der Hand zu geben, um Wachstumspotenziale auszuschöpfen. Dafür braucht man gute Prozesse innerhalb des Unternehmens. November 2020 103

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