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AssCompact 12/2018

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MANAGEMENT & VERTRIEB

MANAGEMENT & VERTRIEB Gegen Powerpoint-Langeweile: Interaktionen für Events © Daniel Berkmann – Fotolia.com VoxR ist ein neues, einfach zu bedienendes Voting-System für Tagungen, Schulungen und Events: Zuhörer können sich damit aktiv an einer Veranstaltung beteiligen – online per Handy ohne Downloads. Auf der DKM 2018 kam das Modul vielerorts zum Einsatz. Publikumsinteraktionen machen Vorträge und Schulungen interessanter und verstärken die Informationsvermittlung. Der Vorteil von Voting-Modellen liegt dabei auf der Hand: Zuhörer teilen ihre Meinung mit und bringen so Leben in die Veranstaltung. Ein neues Angebot auf diesem Gebiet ist das Voting-Modul VoxR (www.voxr.org). Bei der DKM 2018 kam das Modul in verschiedenen Kongressen zum Einsatz. Per Handy konnten Zuhörer zu Fragen von Moderatoren und Referenten unkompliziert abstimmen – online, ohne Download einer App. Die Antworten konnten so ohne Zeitverlust in den Fortgang der Diskussion oder des Vortrags eingebaut werden. Denn bei VoxR ist der Name Programm: VoxR stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „die Stimme“. Und genau darum geht es: Zuhörern eine Stimme zu geben. Das Analysehaus Franke und Bornberg hat das Voting-System in dem DKM-Kongress „Arbeitskraftsicherung“ intensiv genutzt. Bereits zuvor hatte das Unternehmen bei einer dreitägigen Roadshow das Online-System getestet. Geschäftsführer Michael Franke meint dazu: „Im Zuge der omnipräsenten Digitalisierung wurde es Zeit, die Teilnehmer als aktive Mit - gestalter in die Themenvermittlung einzubinden.“ Einfache Bedienung räumt Unsicherheiten aus Völlig natürlich ist, dass sich Veranstalter erst einmal fragen: Nehmen Teilnehmer und Referenten das Voting an? Die Angst lässt sich mit VoxR leicht nehmen: Über das Handy zu kommunizieren, ist heute völlig normal und deshalb ist es einfach, alle Beteiligten zum Mitmachen zu bewegen. Technisch gesehen braucht man bei bis zu 250 Personen heutzutage auch kein WLAN mehr. Und kommunikativ gesehen fördern Votings den Austausch. Michael Franke von Franke und Bornberg wird Von Tim Schlüter, Gründer und CEO von VoxR.org Angebot für AssCompact-Leser VoxR bietet AssCompact-Lesern für ihre Veranstaltung bei Buchung bis 04.01.2019 das Voting-Modul „Fast- Vote“ kostenfrei an. Nur die Buchung muss bis 04.01.2019 erfolgen, das Event selbst kann später sein. Mehr Informationen dazu finden sich unter voxr.org/asscompact. konkreter: „Wir haben beispielsweise provokante Fragen als ‚Brainopener‘ zu Beginn einer Präsentation verwendet, um die volle Aufmerksamkeit des Publikums zu erreichen.“ Und weiter: „Die Interaktion mit VoxR sorgte einfach für mehr Aufmerksamkeit und Austausch auf allen Seiten, sowohl bei unserer AKS-Roadshow als auch auf der DKM.“ Auch DKM-Messechef Konrad Schmidt fällt ein positives Fazit: „Es war für die Besucher eine tolle Erfahrung, durch VoxR ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen, diese mit anderen Besuchern im Raum zu vergleichen und ins - gesamt die Inhalte auf der Bühne mitgestalten zu können.“ Mehr als nur Voting VoxR geht dabei über das Voting deutlich hinaus. Mit Freitexteingaben können Seminarteilnehmer und Tagungsgäste brainstormen und Fragen aus dem Publikum heraus stellen. Zwischen die Frage und die Anzeige der Fragen auf der Veranstaltungsleinwand ist dabei ein intelligenter Algorithmus geschaltet. Dieser filtert zunächst Unerwünschtes heraus und zeigt dann intelligent nur eine Wortwolke. Diese enthält die meistgenannten Themen der Publikumsfragen, in die man dann hineinzoomen kann. So verstärken auch weitere Module von VoxR eine smarte und stressfreie Interaktion. W 102 Dezember 2018

Bei Versicherern gehen erstmals mehr Mails als Briefe ein (ac) Im vergangenen Jahr haben die deutschen Versicherer erstmals mehr Schreiben von ihren Kunden via E-Mail erhalten als in Form eines klassischen Briefs. Dies zeigt die branchenweite Erhebung „IT-Kennzahlen 2016–2018“ des GDV. Demnach gingen 42% der Kundenanliegen als E-Mail ein. 41% der Schreiben erreichten die Versicherer in Briefform. 11% und damit gut jedes zehnte Schreiben erhielten die Gesellschaften per Fax. Über die digitalen Kunden- und Vertriebsportale gingen 6% der Kundenanliegen bei den Ver - sicherern ein. Somit bekommen Versicherer gemeinsam mit E-Mails mehr als jedes zweite Kundenschreiben auf digitalem Weg zugestellt. Vor fünf Jahren betrug der Anteil der elektronischen Kommunikation noch weniger als 30%. Faxe kommen noch, allerdings bleibt ihr Anteil seit Jahren auf niedrigem Niveau, ebenso wie der Kontaktweg vom Kunden zum Versicherer über digitale Kunden- und Vertriebs portale. Automatische Abarbeitung legt kontinuierlich zu Innerhalb der Unternehmen hat die automatisierte Verarbeitung kontinuierlich zugelegt. Konnte 2013 in der Schaden- und Unfallversicherung nur knapp jedes achte Kundenanliegen von Anfang bis Ende vollautomatisiert bearbeitet werden, ist es nun mit 23% bereits jedes vierte. Inzwischen lassen sich Adressänderungen, Statusabfragen oder einfache Schadenregulierungen bereits vollautomatisiert erledigen. In der Lebensver - sicherung kletterte der Anteil der automatisierten Bearbeitung von 4 auf 11%. Aufgrund der höheren Zahl automatisierter Vorgänge lassen sich viele Anfragen schneller abschließen. So digital fit sind Nachwuchskräfte von Banken und Versicherungen (ac) Wie fit die Nachwuchskräfte in Banken und Versicherungen in Sachen Digitalisierung sind, wurde im Rahmen der Studie „Azubi-Recruiting Trends 2018“ von u-form beleuchtet. Dafür wurden Bewerber auf einen Ausbildungsplatz, Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche befragt. Wie die Ergebnisse verraten, zeigen rund 86% der Befragten Interesse an digitalen Technologien. 85% geben sich Veränderungen gegenüber aufgeschlossen, die der digitale Wandel mit sich bringt. Knapp die Hälfte betrachtet sich sogar als „First Mover“ in der Anwendung digitaler Technologien. Somit liegen die Teilnehmer der Versicherungs- und Finanzbranche deutlich über dem branchenübergreifenden Durchschnitt. Auch was die konkreten digitalen Skills betrifft, liegen die Azubis von Banken und Versicherern über dem Schnitt im Vergleich zu anderen Branchen: 82% der Befragten nutzen bereits häufig oder sehr häufig Angebote wie Online-Banking und Online-Shopping. Damit liegen die Befragten 17% über dem Durchschnitt. Fast jeder Fünfte beherrscht mindestens eine Programmiersprache. Ausbilder sehen Skills kritischer 89% der Umfrageteilnehmer schätzen eigenen Angaben zufolge meist zuverlässig die Vertrauenswürdigkeit von Online- Quellen ein. Die Ausbilder hätten dies nur etwa 46% der Versicherungs- und Bankenazubis zugetraut. 57% der befragten Nachwuchskräfte überprüfen eigenen Angaben zufolge regelmäßig ihre Sicherheitseinstellungen in den sozialen Netz - werken und haben einen Überblick, wer ihre Posts und Nachrichten sehen kann. Weitere 25% kontrollieren zumindest hin und wieder die Privatsphäre im Netz. Die Ausbildungsverantwortlichen sind hier nur von einem Anteil von einem Drittel der Jugendlichen ausgegangen. Nachholbedarf bei Betrieben Was den Umgang mit digitalen Technologien betrifft, beurteilen zwei Drittel der Azubis aus Banken und Versicherungen ihren Ausbildungsbetrieb positiv oder zumindest wohlwollend. Mit eigenen Worten beschreiben die Befragten den Digitalisierungsgrad mit „fortschrittlich“, „zukunftsorientiert“ oder „bemüht“. Mitunter fällt das Urteil aber auch kritischer aus, wie etwa „schwergängig“, „schleppend“ oder „katastrophal“. Dezember 2018 103

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