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AssCompact 12/2020

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ASSEKURANZ | News

ASSEKURANZ | News Erstmals „Sustainable Award in Finance“ vergeben (ac) Das Software- und Analysehaus MORGEN & MORGEN hat zusammen mit Bankmagazin und Versicherungsmagazin den „Sustainable Award in Finance“ ins Leben gerufen. Mit dem Preis werden nachhaltige Investmentprodukte, Spar- und Finanzierungsprodukte sowie Versicherungen in den drei Kategorien Environment, Social und Governance prämiert. Zunächst haben die Analysten von MORGEN & MORGEN die Einreichungen unter die Lupe genommen. In einem zweiten Schritt hat ein Fachgremium aus Wissenschaft und Praxis die Produkte bewertet. Die Auszeichnung der Produkte erfolgte anhand der Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen (UN). Um einen Award zu erhalten, mussten drei Bedingungen erfüllt sein: Das Finanzprodukt muss wesentlich zu mindestens einem der 17 SDGs der UN beitragen, es darf keines der anderen SDGs erheblich beeinträchtigen und muss umsetzen, was es verspricht. Dies muss beweisbar sein sowie transparent gemacht werden, etwa durch einen Nachhaltigkeitsbericht. Das sind die Gewinner Von insgesamt 22 eingereichten Produkten hat die Fachjury acht prämiert. Kategorie ESG (Environment, Social, Governance): W DWS Invest SDG Global Equities, DWS International W UmweltSpektrum Mix, UmweltBank Kategorie E und S (Environment, Social): W Deka-Nachhaltigkeit Impact Aktien CF, Deka Investments W GrüneRente invest, Stuttgarter Lebensversicherung W GrüneRente performance-safe, Stuttgarter Lebensver - sicherung W ÖKOBASIS One World Protect, Ökorenta Luxemburg Kategorie E (Environment): W LBBW Stufenzins-Anleihe, Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) W Pangaea Life Investment-Rente, die Bayerische Mit dem neuen Preis werden nachhaltige Investmentprodukte, Spar- und Finanzierungsprodukte sowie Versicherungen in den Kategorien Environment, Social und Governance prämiert. © Elnur– stock.adobe.com Getsafe startet digitale Kfz-Versicherung (ac) Das InsurTech Getsafe hat seine Angebotspalette um ein digitales Kfz- Produkt erweitert, mit dem das Heidelberger Unternehmen eine digital affine Zielgruppe ansprechen will. Kunden können die Absicherung via Smart - phone abschließen, einen Schaden melden und ihren Versicherungsschutz in Echtzeit verwalten. Die Police ist täglich kündbar. Unfallfreie Jahre werden belohnt. Bis zu fünf weitere Fahrer lassen sich kostenlos mitversichern. Für das Produkt arbeitet Getsafe mit iptiQ, dem B2B2C-White-Label-Versicherer der Swiss Re, zusammen. PHV: mailo baut Angebot für Gewerbetreibende aus (ac) Der digitale Gewerbeversicherer mailo bietet seinen Kunden nun auch eine private Haftpflichtversicherung (PHV) an, die als optionaler Zusatzbaustein in eine Betriebs- und Vermögensschadenhaftpflicht eingeschlossen werden kann. Damit soll Gewerbetreibenden und Unternehmern künftig die Möglichkeit geboten werden, die Haftpflichtrisiken des beruflichen und privaten Lebens gebündelt in einer Police abzusichern – volldigital und in nur fünf Minuten abschließbar. Die Privathaftpflicht kostet 49 Euro pro Jahr und wird im Standard als Familien-PHV mit 15 Mio. Euro Deckungssumme und 0 Euro Selbst - beteiligung angeboten. Auch eine Forderungsausfalldeckung sowie Schutz bei Abhandenkommen fremder Schlüssel, Gefälligkeitsschäden und Mietsach - schäden – alle bis jeweils 50.000 Euro – sind enthalten. Die mailo-PHV ist als reines Zusatzprodukt konzipiert, profi - tieren können bis zu drei Inhaber – zu je 49 Euro pro Jahr. 18 Dezember 2020

Ein Jahr neue Dialog in besonderem Umfeld Start-up Coya bringt digitale Tierkrankenversicherung (ac) Vor Kurzem hat Coya eine digitale Krankenversicherung für Hunde und Katzen gestartet. Dabei bietet das Berliner Versicherungs-Start-up zwei unterschiedliche Modelle: Beim Basisschutz übernimmt Coya 80% der Kosten für unerwartete und notwendige operative Eingriffe beim versicherten Haustier. Im Premium-Schutz kommt das Start-up zusätzlich für Kosten auf, die etwa für Akupunktur, Chiropraktik, Allergiebehandlungen oder für eine Lasertherapie anfallen. Neodigital begrüßt mit Elevat3 weiteren Investor an Bord (ac) Die Neodigital Versicherung AG hat ihre Series-B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und konnte mit Elevat3 einen weiteren Kapitalgeber für sich gewinnen. Der neue Wachstumsfonds von Christian Angermayer investiert als Lead Investor im Rahmen einer Kapitalerhöhung in zweistelliger Millionenhöhe in das digitale Versicherungsunternehmen. Neodigital begrüßt also mit Elevat3 Capital neben ALSTIN Capital einen weiteren renommierten Investor an Bord. Als erstes volldigitalisiertes Versicherungsunternehmen mit BaFin-Lizenz in Deutschland bietet Neodigital Ver - sicherungslösungen wie Privathaftpflicht-, Hausrat-, Fahrrad-, Handy- und Tierhalterhaftpflichtversicherungen an. Bisher konnte Neodigital mit seinem vollautomatisierten Unternehmenskonzept 175.000 Kunden für sich gewinnen und wächst derzeit mit ca. 16.000 Neukunden pro Monat. Der Großteil der Kunden von Neodigital wird über digitale Vertriebskanäle akquiriert. Derzeit beschäftigt Neodigital 35 Mitarbeiter, mit denen alle der über 175.000 Kunden akquiriert und gemanagt werden. (ac) Die traditionelle Dialog-Pressekonferenz, die normalerweise alljährlich im Rahmen der DKM im Dortmunder Steigenberger Hotel abgehalten wird, fand in diesem Jahr Mitte Oktober als Online-Roundtable statt. Stefanie Schlick, Vorstandsmitglied, und David Stachon, CEO der Dialog Versicherung AG, blickten nach dem Umbau der Generali auf ein Jahr Dialog im neuen Gewand zurück. Mit einer Marke, die, nur auf Makler ausgerichtet sei und das Know-how aus der Generali-, der Dialog-, der bAV- und der Cosmos-Welt enthalte, habe man nun ein Jahr Zeit gehabt, die gegebenen Versprechen einzulösen. Man sehe sich an der Seite der Makler, damit diese sich ihren Kunden gegenüber als „Lifetime-Partner“ präsentieren könnten. Wichtig dabei sei es, in Sachen Digitalisierung up to date zu sein sowie mit den richtigen Emotionen Empathie bei den Interaktionen mit den Kunden zu zeigen. Damit sich die Makler auf ihr Kerngeschäft konzentrieren könnten, würden ihnen bei der Dialog die Anträge elektronisch zur Verfügung gestellt, alle Prozesse, bei denen es keine Menschen bräuchte, seien oder würden digitalisiert. Doch trotz der Digitalisierung böte die Dialog mithilfe ihrer regionalen Maklerbetreuer einen „human touch“ für die Makler. Krisenzeiten wie die derzeitige Corona-Pandemie würden immer in die Hände derjenigen spielen, die sich mutig damit auseinandersetzten. Stefanie Schlick sieht in diesem Zusammenhang aufgrund der Digitalisierung und Regulierung eine Konsolidierungswelle unter den kleinen Maklern, betont aber auch, dass es für die Makler einfacher werde, da es zukünftig weniger „Dächer“ geben werde. Besonders komme es hier auf das Schnittstellenmanagement an. Bei der Dialog gebe es bereits zu 80% BiPRO-Schnittstellen. Aus der klassischen Altersvorsorge habe man sich hingegen verabschiedet, so David Stachon auf Nachfrage, damit man sich im Niedrigzinsumfeld auf alternative Investments konzentrieren könne und die Rentenversicherung nicht zur Rentenvernichtung für den Kunden werde. Viel elektronische Unterstützung von der Dialog, damit sich die Makler auf ihr Kern geschäft konzentrieren können. © vegefox.com – stock.adobe.com Dezember 2020 19

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