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AssCompact 12/2020

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DKM-NEWS

DKM-NEWS www.die-leitmesse.de Schauplatz Speaker’s Corner: 2 Vorträge, 2 Talks, 2 Diskussionen Live aus dem RTL-Studio in Köln: Die Übertragung aus dem Studio heraus schaffte den professionellen Rahmen für die bedeutsamen Inhalte in der Speaker’s Corner. So waren einige Diskutanten direkt vor Ort, andere Talkgäste und Referenten wurden zugeschaltet. Zukunftsforscher Horx sieht die Branche nach Corona auf der Sonnenseite Nach der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer der DKM digital.persönlich gab der Zukunfts forscher Matthias Horx (Zukunftsinstitut GmbH Deutschland) in seinem gleichnamigen Vortrag einen Ausblick auf „Die Zukunft nach Corona“. Eine © Andrey Popov – stock.adobe.com Krise könne zu Metatrends, also zu Verbindungen verschiedener Megatrends, führen. Vier davon erläuterte Horx in der Folge: Glokalisierung (Verbindung von global und lokal), Rurbanisierung (Verstädterung des Ländlichen oder Verdörflichung des Städtischen), „Re:Generations“ (neue Generationsstrukturierung, in der Jüngere den Älteren beim Überleben helfen) und „Real:Digital“ (Digitali sierung ist nicht nur positiv). Für die Versicherungsbranche hatte er einen positiven Ausblick parat: Man sehe die Versicherungsbranche auf der Sonnenseite, da das Bedürfnis nach Sicherheit ansteigen werde. Gleichzeitig würden in Zukunft aber auch viele Versicherungsprodukte massiv digitalisiert, so würde beispielsweise das Auto wohl zukünftig gleich beim Kauf im Autohaus mitversichert werden können. Ziele aufschreiben und verinnerlichen für Höchstleistungen auf Dauer Was bringt Erfolge und wie hält man Höchstleistungen auf Dauer? Eine Managerin und ein Spitzensportler gaben im Rahmen der DKM digital. persönlich am Mittwochnachmittag Auskunft: Der Triathlet Jan Frodeno ist Olympiasieger und amtierender Champion des Ironman Hawaii. Nina Klingspor ist CEO der Allianz Private Krankenversicherung (APKV). Gemeinsam mit Radiound Fernsehmoderator Axel Robert Müller sprachen sie in der dies - jährigen Speaker’s Corner über die Herausforderungen im Spitzensport und in der Versicherung, über die Motivation, sich ständig weiterzuentwickeln sowie über die Partnerschaft zwischen Jan Frodeno und der APKV. Von Moderator Axel Robert Müller danach gefragt, wie man sich in einer schwierigen Situation wieder motivieren könne und wie es möglich sei, dauerhaft Spitzenleistungen zu bringen, betonte Frodeno, dass hierbei die Zielsetzung absolut entscheidend sei. Man müsse sich ein Fernziel setzen, dieses aufschreiben, sich immer wieder durchlesen und verinnerlichen. Den Weg zum Ziel könne man sich dann selbst suchen und eruieren, wie man es erreichen wolle. Wichtig seien aber Partner, die den Weg mitgingen, sodass man gemeinsam ein gutes Team bilden könne. Und: Bei aller Seriosität sei auch der Spaß an der Arbeit wichtig. 74 Dezember 2020

26. – 29. Oktober 2020 Wirtschaft zwischen Lockdown und Hoffnung Wie hart trifft die Corona-Krise die deutsche Wirtschaft? Diese Frage hat durch den Lockdown infolge der zweiten Welle wieder stark an Relevanz gewonnen – und stand im Zentrum der Diskussion der Top-Ökonomen Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts, und Marcel Fratzscher, Leiter des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Zusammen mit TV-Moderatorin Birgit Gräfin von Bentzel diskutierte das Duo die wirtschaftlichen Aspekte der Corona-Krise. Marcel Fratzscher sieht angesichts der zweiten Welle der Pandemie eine starke Verunsicherung in Deutschland. Angestellte seien in Sorge um ihre Arbeitsplätze, Exporteure in Sorge darüber, was in anderen Ländern passiert. Durch die zweite Welle und die zu erwartenden Gegenmaßnahmen drohe der Aufschwung der letzten beiden Quartale zunichte gemacht zu werden. Bisher hätten Volkswirte meist optimistisch auf 2021 geblickt. Aufgrund der zweiten Welle könne es Fratzscher zufolge aber durchaus auch zu einem Abschwung kommen. Auch Clemens Fuest sprach von einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage. Branchen seien aber sehr unterschiedlich betroffen. Entsprechend brauche es differenzierte Maßnahmen. Trotz aller Unterstützungen droht Fratzscher zufolge Anfang 2021 eine Welle der Unternehmensinsolvenzen. Wie viele Insolvenzen genau drohen, konnte auch Clemens Fuest nicht prognostizieren. Wichtig sei vor allem, dass sichergestellt wird, dass funktionierende Geschäftsmodelle weitergeführt werden können. Bei all der kurzfristigen Stabilisierung dürften allerdings die dringend notwendigen Herausforderungen des Strukturwandels nicht vernachlässigt werden. Diesbezüglich herrschte bei beiden Ökonomen Einigkeit. Fratzscher nannte als Musterbeispiel die Automobilindustrie. Sie müsse sich schneller hin zu alternativen Antrieben ent wickeln. Wirtschaftliche Hilfen sollten immer auch den allgemein notwendigen Strukturwandel berücksichtigen und ihn vorantreiben, statt ihn zu bremsen. So geht Kundengewinnung digital und persönlich Vertriebstrainer Roger Rankel referierte in der Speaker’s Corner über sein System des Lead Loops, als den er die Kundenkaufreise sieht. Er erläuterte die digitalen und analogen Möglichkeiten in jeder der fünf Phasen und lud seine Zuhörer ein zu prüfen, wie gut sie in jeder Phase bereits aufgestellt sind. Es handelt sich um die Trigger-, die Recherche-, die Kauf-, die Erfahrungs- und die Fürsprecherphase, wobei sich an die fünfte dann wie in einer Art Kreislauf idealerweise wieder die erste anschließt. können laut Rankel helfen, den Kunden beim Kauf ernst zu nehmen und zufriedenzustellen, damit die anschließende Erfahrungsphase ebenfalls positiv bleibe und der Kunde in der abschließenden fünften Phase dann tatsächlich zum Fürsprecher werde. Wichtig sei in der Kaufphase und danach auch, sich als Dienstleister des Kunden starkzumachen, sodass der Kunde wirklich dort beim Vermittler kaufe. Der Kunde von heute höre auf Freunde und Bekannte, brauche aber mindestens drei oder vier Trigger, so Rankel. Als Trigger wirke oft der Zufall oder ein Einfall, den der Vermittler weniger beeinflussen könne. Zwei stark beeinflussende Trigger seien hingegen das Empfehlungs- und das Onlinemarketing. Im Rahmen der Recherchephase bekämen die Kunden mehr und mehr Einblicke und könnten so den Überblick verlieren, so Rankel zu Phase Nummer zwei. Aber eigentlich wollten sie gar nicht mehr suchen, sondern eher finden. Wer zeitgemäß arbeiten wolle, müsse daher sowohl gut gefunden als auch gut gefunden werden. Demgegenüber sei die Kaufphase interessanterweise heutzutage nicht mehr ganz so wichtig. Der Kauf könne online, hybrid oder analog stattfinden. Flankierende vertrauensbildende Maßnahmen © Andrey Popov – stock.adobe.com Dezember 2020 75

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