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AssCompact 12/2020

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MANAGEMENT & VERTRIEB | News Corona lässt Interesse an Rechtsschutz steigen Destatis: 2030 mehr über 65-Jährige als unter 20-Jährige im Erwerbsleben (ac) Nach der Erwerbspersonenvorausberechnung 2020 werden zu Beginn des kommenden Jahrzehnts bis zu 2,4 Millionen Erwerbspersonen 65 bis 74 Jahre und nur etwa 1,1 Millionen 15 bis 19 Jahre alt sein. Wie das Statis - tische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, werden im Jahr 2060 voraussichtlich bis zu 2,2 Millionen Erwerbspersonen zur älteren und 1,0 bis 1,1 Millionen zur jüngeren Altersgruppe gehören. 2019 umfassten beide Gruppen jeweils 1,2 Millionen Erwerbspersonen. Zur starken Zunahme der Zahl älterer Erwerbspersonen kommt es, so Destatis, wenn zwei Annahmen eintreten: Erstens müsste sich die in den vergangenen 20 Jahren beobachtete allgemeine Zunahme der Erwerbsbeteiligung fortsetzen, zweitens müssten insbesondere die Erwerbsquoten der Älteren durch die bis zum Jahr 2031 vorgesehene stufenweise Verschiebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre weiter ansteigen. Die Erwerbsquoten der jüngeren Altersgruppe werden sich nach allen Annahmen dagegen ähnlich der Entwicklung der vergangenen zehn Jahre kaum verändern. Entwicklung von Zuwanderung und Erwerbsverhalten beeinflusst Die Gesamtzahl der Erwerbspersonen zwischen 15 und 74 Jahren in Deutschland wird nach den statistischen Berechnungen von 43,6 Millionen im Jahr 2019 mindestens auf 41,5 Millionen und höchstens auf 33,3 Millionen im Jahr 2060 abnehmen. Ein geringer Rückgang um etwa 2 Millionen auf 41,5 Millionen Erwerbspersonen setzt neben einer dauerhaft hohen Nettozuwanderung aus dem Ausland von über 300.000 Personen pro Jahr auch eine weitere Zunahme der Erwerbsbeteiligung – bei Frauen stärker als bei Männern – voraus. Bei einer niedrigen Nettozuwanderung von 150.000 Personen pro Jahr und einem stagnierenden Erwerbsverhalten ist dagegen mit einem Rückgang der Erwerbspersonenzahl um etwa 10 Millionen auf 33,3 Millionen zu rechnen. Babyboom-Generation scheidet aus dem Erwerbsleben aus Die Hauptursache für das Sinken der Erwerbspersonenzahl ist das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1970 aus dem erwerbsfähigen Alter in den kommenden 25 Jahren. Ohne Nettozuwanderung würde die Erwerbspersonenzahl bis 2060 je nach Erwerbsverhalten auf knapp 28,2 bis 30,6 Millionen fallen. (ac) Mit der Corona-Krise sind Themen wie Gesundheit und stornierte Reisen oder auch rechtliche und berufliche Fragen rund um Kündigungen oder Kurzarbeit in den Mittelpunkt gerückt. Die Pandemie sorgt bei den Menschen für ein deutlich stärkeres Bedürfnis nach Absicherung und Schutz, wie eine Studie des Rheingold Instituts im Auftrag der ARAG zeigt. Vor allem Rechtsschutz und Krankenversicherungszusatzprodukte sind für Verbraucher von besonderem Interesse. Im Rahmen der Studie gaben 20% der Befragten an, über den Abschluss einer Versicherung nachzudenken. In der Altersgruppe zwischen 18 bis 34 Jahren spielt sogar jeder Vierte mit dem Gedanken. Generell meinen 30% der Umfrageteilnehmer, dass die Ver - sicherung sie in der aktuellen Corona- Situation unterstützen könne. Vor allem Rechtsschutz gefragt Interessant für die abschlussbereiten Befragten ist dabei insbesondere die Rechtsschutzversicherung. Sie erzielt einen Wert von 32%. Bei den 35- bis 49-Jährigen kommt sie sogar auf einen Anteil von 40%. Insgesamt 21% der Abschlusswilligen interessieren sich für Krankenversicherungszusatzleistungen. Mehr Interesse an Video-Chats Laut Studie zeigen sich die Kunden offen gegenüber verschiedenen Kommunikationskanälen. Neue Kommunikationsformate bekommen mehr Akzeptanz. Der Wunsch nach Kontakt mit dem Versicherer per Video-Chat ist um 4% gestiegen. Doch auch das persönliche Gespräch oder das Telefonat erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mehr als jeder Fünfte wünscht sich dabei einen persönlichen Ansprechpartner. Bei den Jüngeren (zwischen 18 bis 34 Jahren) sind es mit 27% etwas mehr. 82 Dezember 2020

Altersvorsorge nach Corona: Probleme für kommende Rentnergenerationen (ac) Wie steht es um die Altersvorsorge nach Corona? Mit dieser Frage hat sich Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, im Auftrag von Union Investment in einer aktuellen Analyse beschäftigt. Der Experte kommt dabei zu einem klaren Ergebnis: Corona verschärft deutlich die bestehenden Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV). Die Krise der GRV habe sich bereits zuvor aufgrund politischer Entscheidungen der vergangenen Jahre zugespitzt. So hatte in der gesetzlichen Rente bereits vor der Corona-Krise eine Nachhaltigkeitslücke von 2,6 Bio. Euro geklafft. Diese Lücke dürfte nun sogar auf etwa 3 Bio. Euro steigen. „Aufgrund der wachsenden Nachhaltigkeitslücke in der GRV und der sinkenden staatlichen Steuerzuschüsse werden die Rentenbeiträge über kurz oder lang auf ein Fünftel des Bruttogehaltes gedeckelt werden müssen“, prognostiziert der Rentenexperte. Dadurch sinke das Rentenniveau auf unter 40%. Um den Lebensstandard zu sichern, sei jedoch eine Ersatzquote von 60 bis 80% des letzten Bruttolohnes notwendig. Zukün - ftige Rentner würde unter dem Strich eine Vorsorgelücke von 20 bis 40% erwarten. Damit könne die GRV die Versorgungsanforderungen nicht mehr erfüllen und den Lebensstandard künftiger Rentner in dieser Form noch weniger sichern als bisher. Damit steigen die notwendigen Altersvorsorgeanstrengungen zur Lebensstandardsicherung weiter an – und das in Zeiten niedriger Zinsen. Reform der Vorschriften dringend notwendig Vor diesem Hintergrund muss die private Vorsorge laut Raffelhüschen dringend in einem vernünftigen Rahmen weiterentwickelt werden. Mit den aktuellen Regeln erschwere der Staat durch die strengen Vorschriften für die Anlage- und Refinanzierungsstrukturen des Finanzsektors die Bildung privaten Vorsorgevermögens bei breiten Bevölkerungsschichten. Viele Finanz- und Versicherungsunternehmen können laut Raffelhüschen ihren Anlegern deshalb nur scheinbar sichere Anlagen anbieten, mit denen die Sparer jedoch kaum noch Rendite erzielen. In Kombination mit dem sinkenden Rentenniveau sei das genau das falsche Signal. „Die Politik muss daher dringend handeln. Statt des Zwangs zur nicht verzinsten Staatsanleihe muss der Gesetzgeber die private Altersvorsorge reformieren und der Finanzindustrie die Freiheit zur Diversifikation eröffnen“, betont Raffelhüschen. Anzeige Echte PKV-Qualität Beitragssicherheit GARANTIE bis mindestens für Sie und Ihre Kunden 31.12.2021 mit Beitragsgarantie bis 31.12.2021 Der Kompaktschutz uni-intro|Privat ® 300 ist der ideale Einstieg in die private Krankenversicherung. Clever kombiniert mit ✓ uni-SZ II plus für Top-Schutz im Krankenhaus ✓ uni-ZZ für Top-Schutz beim Zahnarzt ✓ uni-ZF für Entfall des Hausarztmodells optimieren Sie zusätzlich den Versicherungsschutz Ihrer Kunden. Jetzt informieren www.uniVersa.de/pkv-qualitaet Sulzbacher Straße 1-7 · 90489 Nürnberg · Tel. +49 911 5307-0 · Fax: +49 911 5307-1676 · Internet: www.uniVersa.de · E-Mail: info@uniVersa.de

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