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NEWS & TRENDS So hat

NEWS & TRENDS So hat sich das BU-Risiko entwickelt BU kann jeden treffen Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) hat neue Analysen zum Thema Berufsunfähigkeit vorgelegt. Demzufolge gilt nach wie vor: Bis zum Renteneintritt wird jeder Vierte mindestens einmal in seinem Arbeitsleben berufsunfähig. Berufsunfähigkeit bleibt damit eine der größten existenzbedrohenden Gefahren. BU-Risiko für Frauen bis 40 hat sich erhöht Der Untersuchung zufolge weisen Frauen bis 40 Jahre heutzutage ein um über 30% erhöhtes BU-Risiko auf als noch vor 20 Jahren. In dieser Versichertengruppe seien laut Daten der Rentenversicherung erheblich mehr Schadenfälle aufgrund psychischer Erkrankungen festzustellen, so die Aktuare. Anders bei den Männern: Hier zeigen sich in dieser Altersgruppe keine signifikanten Veränderungen. Frauen und Männer ab 40 weniger gefährdet als vor 20 Jahren Als erfreulich bezeichneten die Aktuare die Entwicklung bei Männern und Frauen über 40, bei denen sich die Wahrscheinlichkeit, berufsunfähig zu werden, verringert hat. Diese Entwicklung spiegle den Wandel der Arbeitswelt wider. Immer weniger Personen seien in körperlich anstrengenden Berufen tätig und generell würden die körperlichen Anforderungen in vielen Berufen sinken, so die Aktuare weiter. Anstieg psychischer Leiden Waren Anfang der 1990er-Jahre noch körperliche Gebrechen der häufigste Grund, warum jemand seine Arbeit aufgeben musste, sind es inzwischen psychische Leiden. So ist nahezu jeder dritte BU-Leistungsfall auf psychische Ursachen zurückzuführen, Tendenz steigend. Diese Zunahme werde aber den Aktuaren zufolge durch den Rückgang anderer BU-Ursachen überkompensiert. Schnellere Rückkehr in den Beruf In den Untersuchungen wurde auch das Thema Rückkehr ins Arbeits leben beleuchtet. Demnach kehren Versicherte heute nach einer BU-Erkrankung schneller in den Beruf zurück als vor 20 Jahren. So nehmen 19% innerhalb der ersten 24 Monate wieder ihren zuletzt ausgeübten Beruf auf. Vor 20 Jahren waren es nur 11%. © Backwoodsdesign – stock.adobe.com / © Jiw Ingka – stock.adobe.com / © micromaniac86 – stock.adobe.com 10 AssCompact | Sonderedition

NEWS & TRENDS Die BU-Leistungspraxis der Versicherer unter der Lupe Im Rahmen ihrer BU-Leistungspraxisstudie nimmt das Analysehaus Franke und Bornberg regelmäßig die Leistungsregulierung der BU- Anbieter unter die Lupe. Laut aktueller Studie fallen vier von fünf BU-Entscheidungen zugunsten der Versicherten aus. Der pauschale Vorwurf, BU-Versicherer wollten sich vor der Leistung drücken, greife also ins Leere, so die Analysten. Wie die Studie weiter zeigt, erfolgen 60% aller Ablehnungen, weil der vertraglich vereinbarte BU-Grad nicht erreicht wird. Bei psychischen Erkrankungen ist dies sogar bei 68% der Ablehnungen der Fall. Anfechtungen und Rücktritte verlieren an Bedeutung. Auf sie entfallen aktuell 20% der Ablehnungen. Einer von neun BU-Anträgen wurde abgelehnt, weil die BU voraussichtlich weniger als sechs Monate anhält und somit der Prognosezeitraum nicht erfüllt wird. Bei den BU-Ursachen zeigt auch die Studie von Franke und Bornberg: Psychische Erkrankungen bleiben BU-Auslöser Nummer eins. Laut Michael Franke berge diese Entwicklung für BU-Versicherer „einigen Sprengstoff“, denn auch gut qualifizierte Erwerbstätige in vermeintlich attraktiven Berufsgruppen seien vor psychischen Problemen nicht gefeit. (AC) Das erwarten Vermittler in Sachen AKS-Geschäft Wie optimistisch sind Versicherungsvermittler, was den Vertrieb von Lösungen zur Arbeitskraftabsicherung angeht? Welche Umsatzentwicklung erwarten sie in den kommenden drei Jahren? Am rosigsten sehen Makler die Zukunft der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung, wie aus einer Online-Befragung im Rahmen der Studie „AssCompact AWARD – BU/Arbeitskraftabsicherung 2021“ hervorgeht. Etwas weniger als zwei Drittel der Befragten glauben, dass sich der Umsatztrend dieses Produkts noch weiter verbessern wird. Auch bei der Grundfähigkeitsversicherung erwarten die Studienteilnehmer mehrheitlich eine positive Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren. Bei Dread-Disease-Policen hingegen sind nur etwas mehr als 40% der Befragten positiv gestimmt. Bei Multi-Risk- Lösungen und in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung verspricht sich der Großteil der Makler einen gleichbleibenden Umsatztrend. (AC) ANZEIGE > Einkommensschutz > Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte tragen eine ganz besondere Verantwortung für die Gesundheit ihrer Patienten. Und erfüllen jeden Tag aufs Neue hohe Erwartungen. Genauso zuverlässig ist HDI in allen Fragen rund um das Thema Berufsunfähigkeit: mit starken Leistungen und fairen Beiträgen – ausgerichtet auf die Bedürfnisse von Medizinern. So einfach kann Einkommensschutz sein. Unser Rezept, um Berufsunfähigkeit abzusichern? Einfach machen! Aktion für Ärzte – jetzt mit stark vereinfachten Gesundheitsfragen. Berufsunfähigkeitsversicherung SBU BV19 EGO Top SEHR GUT (1,1) go.hdi.de/wow Ausgabe 05/2021 Sonderedition | AssCompact 11 21TO39

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